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Der über 12 Stunden andauernde sintflutartige Regen hat in Lagos Grundstücke und Straßen unter Wasser gesetzt, wodurch Autofahrer und Pendler in der gesamten Metropole festsaßen und die Bewohner Regenwasser aus ihren Häusern pumpen mussten, um in Sicherheit zu bleiben. Zu den am stärksten überfluteten Gebieten zählen: die Schnellstraße Lagos-Oshodi, die Schnellstraße Abeokuta, die Gegend um die Bushaltestelle Oshodi, die Schnellstraße Lekki-Epe und deren Umgebung, Victoria Island, Agege, Ikeja, Oworonsoki, Gbagada, die Funsho-Williams-Avenue (früher Western Avenue genannt), das Iwaya-Gebiet in Yaba, der Verwaltungsbezirk Lagos Mainland sowie weitere Küstengebiete.

Tausende Menschen marschierten am Dienstag in ganz Südafrika, um nach einer wochenlangen Kampagne den Abzug von Ausländern ohne Aufenthaltsgenehmigung zu fordern. Die Polizei war bei den landesweiten Protesten in großer Zahl im Einsatz und hat mehr als 900 Personen festgenommen. Aus Angst vor gezielter fremdenfeindlicher Gewalt haben sich schätzungsweise 25.000 Ausländer freiwillig in ihre Heimatländer zurückgezogen oder sind geflohen. Mit von Nachbarländern organisierten Bussen und Notflügen wurden Tausende von Bürgern aktiv nach Malawi, Simbabwe und Nigeria evakuiert.

Das somalische Militär führte mit Unterstützung türkischer Streitkräfte Luftangriffe mit F-16-Kampfflugzeugen gegen Stellungen der Al-Shabab im Gebiet Godey in der Region Lower Shabelle durch. Die Angriffe richteten sich gegen Tunnel, Waffenlager und Unterstände, die von der mit Al-Qaida verbundenen militanten Gruppe genutzt werden. Das Ministerium dankte der Türkei für ihre anhaltende Unterstützung bei Somalias Kampf gegen al-Shabab und erklärte, dass gemeinsame Operationen gegen die Führung und die Kämpfer der Gruppe so lange fortgesetzt würden, bis die Bedrohung durch die Militanten beseitigt sei. Al-Shabab, die seit mehr als 15 Jahren einen Aufstand gegen die somalische Bundesregierung führt, verübt trotz anhaltender Militäroperationen somalischer Streitkräfte und internationaler Partner regelmäßig Bombenanschläge und bewaffnete Angriffe.

Die berühmten rosa Flamingos im kenianischen Rift Valley verlieren sowohl an Farbe als auch an Zahl, da sich verändernde Bedingungen in den Seen ihr empfindliches Ökosystem bedrohen. Wissenschaftler sagen, dass steigende Wasserstände, verursacht durch stärkere Regenfälle und andere Umweltfaktoren, die Chemie der alkalischen Seen verändern. Flamingos sind auf Cyanobakterien angewiesen, mikroskopisch kleine Organismen, die reich an Carotinoid-Pigmenten sind und den Vögeln ihr charakteristisches Rosa verleihen. Da diese Nahrungsquelle schwindet, verlieren die Vögel nicht nur ihre Farbe, sondern sind auch gezwungen, auf der Suche nach geeigneteren Lebensräumen abzuwandern. An mehreren Seen des Rift Valley, darunter Elementaita und Bogoria, sind die Flamingo Populationen im Vergleich zu den Vorjahren stark zurückgegangen.

Das sudanesische Finanzministerium hat ein Abkommen mit China unterzeichnet, um einen Teil der Auslandsschulden des Landes zu erlassen. Peking hat zugestimmt, vier zinslose Darlehen im Wert von rund 50 Millionen US-Dollar zu erlassen. Beide Seiten lobten die langjährige wirtschaftliche Zusammenarbeit, wobei China zudem seine Unterstützung für den Sudan durch Zuschüsse, Schulungen für Beamte sowie Projekte in den Bereichen Energie, Wasser und Landwirtschaft bekräftigte. Das Abkommen folgt kurz nach neuen Sanktionen der USA, die sich gegen sudanesische Akteure richten und die nicht-humanitäre Finanzhilfe einschränken.

Durch sintflutartige Regenfälle kam es in Ghanas Hauptstadt Accra zu schweren Überschwemmungen. Rettungskräfte setzten Boote ein, um eingeschlossene Anwohner zu retten, während das steigende Hochwasser Häuser, Straßen und Fahrzeuge überschwemmt. Die Regierung hat die Einwohner aufgefordert, unnötige Fahrten zu vermeiden, während Polizei, Feuerwehr und Militär ihre Rettungsmaßnahmen fortsetzen. Wetterdienste warnen vor weiteren starken Regenfällen, was Befürchtungen vor weiteren Überschwemmungen in Accra schürt, wo rasante Urbanisierung und mangelhafte Entwässerung dazu geführt haben, dass saisonale Überschwemmungen zunehmend verheerende Auswirkungen haben.

In der Hauptstadt Kinshasa, sowie in drei weiteren Gebieten wurden Massenversammlungen verboten, um die Ausbreitung von Ebola einzudämmen, so der Innenminister. Der aktuelle Ausbruch der tödlichen Krankheit wurde bislang in drei Provinzen im Osten, etwa 1.800 km von Kinshasa entfernt, festgestellt. Die drei weiteren vom Verbot betroffenen Provinzen (Tshopo, Haut-Uele und Bas-Uele ) grenzen an jene an, in denen Ebola-Fälle bestätigt wurden. Prominente Vertreter der Oppositionsparteien der DR Kongo haben die Anordnung kritisiert und behauptet, sie sei erlassen worden, um einen für den 8. Juli geplanten Protestmarsch zu unterbinden.

Ugandas führende unabhängige Mediengruppe gibt an, sich in einer „militärischen Belagerung“ zu befinden, nachdem der Armeechef – der Sohn von Präsident Yoweri Museveni – die Schließung von Fernsehsendern, Zeitungen und Radiosendern (Daily Monitor, NTV Uganda und Spark TV) angeordnet hatte. Die Medienunternehmen gehören zur Nation Media Group, einem der einflussreichsten Medienkonzerne Ostafrikas.

Die Regierung hat beschlossen, mehrere Schiffe, die mit der „Schattenflotte“ in Verbindung stehen, aus dem Register zu streichen und Sanktionen gegen sie zu verhängen. Diese „Schattenflotte“ ermöglicht es Russland, internationale Sanktionen insbesondere im Öl- und Getreidehandel zu umgehen. Diese Entscheidung ist Teil umfassenderer Reformen der maritimen Governance, die als Reaktion auf den Druck der Europäischen Union (EU) eingeleitet wurden. Kamerun gilt seit langem als „Billigflagge“ und zieht risikoreiche Betreiber an, wie beispielsweise solche, die am Schmuggel von iranischem und venezolanischem Öl beteiligt sind. Seit Dezember 2025 wurden 100 Schiffe mit der russischen Schattenflotte in Verbindung gebracht, womit Kamerun neben Russland und Sierra Leone zu den drei Ländern mit den meisten Verbindungen zu diesem Netzwerk zählt. Reformen der Schiffsregistrierung allein werden jedoch nicht ausreichen, um Netzwerke vollständig daran zu hindern, das kamerunische Register zu nutzen, um außerhalb der Normen der internationalen maritimen Governance zu operieren.

Die Regierung hat politische Kundgebungen landesweit bis auf Weiteres ausgesetzt und erklärt, dieser Schritt sei notwendig, um die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Die Regierung gibt an, Sicherheitsbedrohungen identifiziert zu haben, darunter Personen, die angeblich im Besitz von Waffen waren und kriminelle Handlungen planten. Die Entscheidung wurde von Oppositionsgruppen kritisiert, die die Aussetzung als rechtswidrig bezeichnen. Sie erfolgt vor dem Hintergrund von Berichten über geplante Demonstrationen, bei denen demokratische Reformen und Rechenschaftspflicht für die tödliche Niederschlagung von Protesten nach den Wahlen im vergangenen Jahr gefordert werden. Die Aussetzung bedeutet eine Kehrtwende bei den Reformen von Präsidentin Samia Suluhu Hassan, die 2023 ein sechsjähriges Verbot politischer Kundgebungen aufgehoben hatte, das von ihrem Vorgänger John Magufuli verhängt worden war.

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