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Sechs Buschleute wurden in der Kalahari Game Reserve wegen Jagen verhaftet. 2006 erkannte der Oberste Gerichtshof das Recht der Buschleute auf ihr angestammtes Land an und verurteilte die wiederholte Vertreibung, das Jagdverbot und die Zerstörung der Wasserzufuhr durch die botswanische Regierung, die dieses Gerichtsurteil bisher ignoriert hat.  
Obwohl Botsuana, wie andere Staaten im südlichen Afrika, die durch Rajoelinas Coup geformte Regierung nicht anerkennt, sollen keine SADC Truppen eingesetzt werden so lange es keine Gewalt gibt. Rechtliche Anerkennung jedoch kann nur erfolgen, wenn Madagaskar eine demokratisch gewählte Regierung hat.
Wegen der Wirtschaftskrise sollen vier Diamantenminen geschlossen werden, zwei davon nur vorübergehend. Die Regierung, zusammen mit dem größten Diamantenproduzent der Welt, De Beers, will Produktion an Nachfrage anpassen, Arbeitsplätze schützen und bereit sein für einen eventuellen Aufschwung. Nach Berichten des Kaufhauses Tiffany sank der Verkauf von Juwelen und Schmuck während der Festzeit um 24%.
Wegen gewalttätigen Unruhen unter den Studenten ist die Universität von Botsuana bis auf weiteres geschlossen. Die Studenten protestierten gegen die Entscheidung des Ministeriums, keine Unterstützung an Studenten zu zahlen, die ihre Examen wiederholen.  
In seinem Jahresrückblick teilte der Vatikan mit, dass er zu 177 Staaten diplomatische Beziehungen unterhält. Als letztes kam Botswana hinzu, indem 84000 Katholiken leben, das sind 5% der Bevölkerung.
Der frühere Präsident Festus Mogae erhält die höchstdotierte Auszeichnung für eine Einzelperson für seine Verdienste um Botsuana während seiner Amtszeit. Mogae hat nach 10 Jahren vorbildlicher Regierungszeit sein Amt niedergelegt. Er kämpfte energisch gegen HIV/AIDS und nutze die Bodenschätze seines Landes zu nachhaltiger Entwicklung. Botsuana zählt zu den stabilsten Staaten Afrikas mit regelmäßigen Wahlen. Der Mo-Ibrahim-Preis ist mit 3,7 Millionen Euro dotiert.
Einer der beiden vom UN Generalsekretär ernannten Sonderbeauftragten für Klimawandel ist der frühere Präsident von Botswana, Festus Mogae. Als Präsident hat er sein Land vorbildlich geführt, und vorher, als Finanzminister mit Weltbankerfahrung, hat er sich verdient gemacht um Wirtschaft und Entwicklung und ganz besonders um ein weitgehendes Umweltprogramm. Jetzt arbeitet er im Namen des Generalsekretärs an einer UN Konvention über Klimawandel.
Frauen in der Politik, die schon mal 18% im Parlament ausmachten, werden in den bevorstehenden Wahlen wahrscheinlich an Zahl und Einfluss verlieren. Die gilt für alle Parteien. Nach Ergebnissen von Forschern ist ein Grund, dass den Frauen die nötigen Ressourcen für den Wahlkampf fehlen.
In einem gemeinsamen Projekt der Regierung und dem südafrikanischen Diamantenproduzenten De Beers wird in Botsuana eine Diamantenschleiferei eröffnet. Die 89 Millionen Dollar Anlage soll 3.000 Arbeitsplätze schaffen.
Präsident Festus Mogae will in neun Monaten seinen Posten dem jetzigen Vize-Präsidenten Seretse Khama übergeben. Mogae ist seit zehn Jahren im Amt.
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