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Ein Gericht verurteilte den Hauptangeklagten zu lebenslanger Haft und drei andere zu hohen Freiheitsstrafen wegen Mord an 12 Albinos. In den letzten Jahren hat es in Ost-Afrika eine Welle von Morden von Albinos gegeben, die für magische Rituale missbraucht werden.  
Die letzte Rebellengruppe (FNL) will ihre Waffen niederlegen und ins politische Leben eingegliedert werden. Das wäre das Ende des Bürgerkrieges, meinen Beobachter in Bujumbura im Gespräch mit Fides. Die burundischen Bischöfe, die öfter vermittelten, folgten den Verhandlungen mit Interesse. Der letzte Angriff der FNL gegen die Hauptstadt vor einem Jahr beschädigte auch die Nuntiatur.
Für ihren humanitären Einsatz hat Marguerite Barankitse eine der höchsten Auszeichnungen Frankreichs erhalten. Seit 1993 hat sie sich um 10,000 Waisen, Opfer von AIDS und dem Bürgerkrieg, gesorgt. Inzwischen steht ein ganzes Kinderdorf mit Klinik und Tagesstätte. Als nächstes plant sie eine internationale Schule. Auch gibt sie zurück kehrenden Flüchtlingen Hilfestellung, ihr Leben neu aufzubauen.
Burundi qualifizierte sich Ende Januar als 24. Land für den Completion Point der HIPC-Initiative. Insgesamt 833 Mio US-$ sollen unter HIPC und weitere 105 Mio US-$ von anderen internationalen Finanzinstituten erlassen werden  
Der Governeur der Provinz Kayanza hat öffentliche Versammlungen an einem Ort verboten, wo die 23-jährige Euzebie an jedem 11. des Monats Marienerscheinungen haben soll, zu denen sich tausende Pilger auch aus den Nachbarländern versammeln. Der lokale Bischof hat allen Gläubigen abgeraten, daran teilzunehmen, bis die Kirche die Autentizität der Erscheinungen geprüft hat.  
Bonaventure Nahimana ist der erste Bischof des neuerrichteten Bistums Rutana. Es liegt auf dem Territorium von Bururi und Ruyigi im Südosten von Burundi und wird als Suffraganbistum der Erzdiözese von Gitega zugeordnet. Im Bistum leben insgesamt 170.000 Katholiken ca. 50% der Bevölkerung.
Die Kirche begrüßt den Regierungsbeschluss zu diesem kritischen Moment in der Region der großen Seen und sieht ihn als Zeichen der Hoffnung. Das Gesetz umfasst auch Klauseln gegen Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen, die bis jetzt nicht strafbar waren. Ruanda schaffte die Todesstrafe schon im vergangenen Jahr ab.
Nach Jahren im Exil kehren Flüchtlinge zu Tausenden aus Tansania zurück, da die Lager geschlossen werden sollen. Land für Siedlungen und Anbau ist schwer zu finden, und Landdispute sind an der Tagesordnung. Seit 2002 wurden 450 000 Menschen repatriiert.
Das im August von der UN Flüchtlingsorganisation gebaute Friedensdorf beherbergt nun 49 Tutsi und 15 Hutu Familien und wird von den Bewohnern selbst verwaltet. Viele der neuen Bewohner sind seit 1993 vertrieben und schöpfen nun neue Hoffnung sich eine Existenz aufbauen zu können.
The 'International Crisis Group' (ICG) beklagt in einem Bericht die andauernde politische Blockade. Die Entwaffnung und Integration der Rebellenmilizen macht keine Fortschritte. Der Dialog zwischen Regierung und Opposition ist festgefahren und paralyisiert notwendige Entscheidungen.  
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