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Ex-Minister und pensionierter Geschäftsmann Sipho Mambo hat vor einigen Jahren die Kambhoko Grundschule für Aidswaisen und traumatisierte Kinder errichtet. Es gibt kein Schulgeld aber zwei Mahlzeiten am Tag. WFP hilf mit Materialien, Großmütter bereiten das Essen. Aus unterernährten, gestörten Kindern sind frohe Menschen geworden. Die Schule gab und gibt neue Chancen und neue Hoffnung.
Der Bischof von Manzini kritisiert das neue Anti-Terrorismus Gesetz, das die Verfolgung aller vorsieht, die den Staat destabilisieren. Dieser Begriff sei zu vage und gebe der Regierung die Möglichkeit, willkürlich in die Rechte und Freiheit der Bürger einzugreifen.
Zwei Attentäter, die eine Bombe in der Nähe des königlichen Palastes legten, kamen bei der unvorhergesehen Explosion des Sprengkörpers ums Leben. Zuvor waren die Resultate der Wahlen verkündet worden, bei denen keine politischen Parteien zugelassen waren.  
Gewerkschaften und verbotene Parteien protestieren wütend gegen die anstehenden Wahlen, die ein Hohn auf Demokratie darstellten. Sie seien nur eine Bestätigung von Leuten, die dem König hörig sind. Mswati III, der seit 1982 zusammen mit seiner Mutter das kleine Land regiert, wurde vom „Forbes“ Magazin unter den 15 reichsten Königlichen Hoheiten genannt, während sein Volk in bitterster Armut lebt.
Sie protestierten in den Straßen von Mbabane gegen die Extravaganz des Königshauses und die Millionen, die des Königs Geburtstag und die Unabhängigkeitsfeier kosten sollen, wenn zwei-drittel der Bevölkerung Hungerhilfe braucht und das Gesundheitssystem unter der Belastung der HIV/AIDS Pandemie zusammengebrochen ist. Die Frauen hätten ihren Unmut durch ihre Männer ausdrücken lassen sollen, so der Gouverneur, aber sie bestehen auf ihrem Recht, selbst zu sprechen.
Während Teile der Sahelzone unter sintflutartigen Regen leiden, herrscht in Swaziland eine extrem lange Dürreperiode. Industrieunternehmen drohen sich wegen Wassermangel aus dem Land zurückzuziehen.
Der härteste Winter seit Jahren und eine schlechte Ernte machen das Leben für die Bevölkerung schwierig. 40% der Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein.
Nach UN-Schätzungen wird ein Drittel der Bevölkerung 2007 auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein. Als Ursachen nennt der Bericht, ungenügenden Regenfall, nicht angepasste Anbaumethoden und den wachsenden Arbeitsausfall durch die HIV/Aids Epidemie.
US-Baumwollsubventionen und die neue EU-Zuckerordnung haben zu einem Preisverfall der wichtigsten Exportprodukte Swazilands geführt. Bauern stellen sich auf Cannabis um, das auf dem Weltmarkt einen Umsatz von 142 Milliarden Dollar erreicht. Cannabis wird traditionell nicht nur als Droge, sondern auch zur Herstellung von Treibstoff, Textilien und Ölen benutzt.  
Südafrikanische Polizei ging mit Gewalt gegen 500 Demonstranten vor, die die Grenze zu Swaziland blockierten und mehr Demokratie forderten.  
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