logo Netzwerkafrika

Präsident Azali Assoumani, und der Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbankgruppe, Dr. Akinwumi Adesina, weihten, am Vorabend der 49-jährigen Unabhängigkeitsfeierlichkeiten des Landes (6. Juli) eine wichtige Straße, den 49,2 km langen Abschnitt der Nationalstraße 2 (RN2) ein, welche Moroni, die Hauptstadt von Grande Comore mit Foumbouni verbindet.  Tausende von Komorianern waren gekommen, um der offiziellen Eröffnung der 30 Millionen Dollar teuren Straße beizuwohnen, die die landwirtschaftlich reichen Gebiete des Landes erschließen und einen zuverlässigen Zugang zu den beliebten Touristenzentren ermöglichen soll. Ein 27 % Anstieg des durchschnittlichen täglichen Verkehrsaufkommens wird erwartet, sowie eine Senkung der Betriebskosten um 30 % für Pkw und 33 % für Lkw; die durchschnittliche Fahrzeit wird um 50 % verkürzt.  Etwa 70 % der Fläche der Inseln sind der Landwirtschaft gewidmet. Angebaut werden vor allem Gewürze, aber auch Kokospalmen. Die Afrikanischen Entwicklungsbanken wollen weitere 131 Millionen Dollar für den Ausbau des Hafens von Boingoma und die Einrichtung von Wirtschaftszonen zur Verfügung stellen. Mehrheitlich folgen die Einwohner ( 985.315) dem sunnitischen Islam, der in Koranschulen unterrichtet wird. Die Inselgruppe ist eines der kleinsten und am dichtesten besiedelten Länder der Welt.

Nigers Militärchef hat zusammen mit den Junta-Chefs von Mali und Burkina Faso erklärt, dass sie dem größeren westafrikanischen Block ECOWAS "unwiderruflich" den Rücken kehren. Alle drei Länder - die jetzt die Allianz der Sahel-Staaten bilden - sind von dschihadistischer Gewalt betroffen, was zum Teil als Grund für die Übernahme durch die Armee angegeben wird. Alle drei Länder haben französische Soldaten, die im Rahmen einer Anti-Dschihadisten-Mission dort waren, ausgewiesen und Russland um militärische Unterstützung gebeten. Auch haben sie sich den Forderungen der ECOWAS nach einer raschen Rückkehr zu einer zivilen Regierung widersetzt. In den letzten zehn Jahren hat sich die Sahelzone zunehmend zu einem Brennpunkt militanter Aktivitäten des Islamischen Staates entwickelt, was zu Unsicherheit und Instabilität geführt hat. Den Juntas in Niger, Burkina Faso und Mali ist es bisher nicht gelungen, die Gewalt einzudämmen.

Das Ministerium für Landwirtschaft teilte mit, dass es bisher 3,1 Millionen Bäume für die Initiative des Präsidenten "100 Millionen Bäume" geliefert hat. Die Pojekt hat 2 Phasen. Die erste Phase ist abgeschlossen. Sie umfasste die sieben Gouvernements - Qalyoubiyah, Gharbia, Beni Suef, Menya, Fayoum, Asyut und New Valley - 1,3 Millionen Bäume wurden gepflanzt. Für das zweite Programm, dass die sechs Gouvernements Kairo, Menoufeya, Süd-Sinai, Port Said, New Valley und Red Sea umfasst, wurden bis jetzt 995.000 Bäume geliefert. Darüber hinaus wurden 800.000 in Wäldern angepflanzt. Die angebauten Baumarten sind: Kampfer, Kasuarinen, Konokarpfen, Orangen, Guaven, Oliven, Bologna, Weißpappeln, Mahagoni, Zitronen, Granatäpfel und andere.

 Die ältesten bekannten bewohnten Termitenhügel wurden in der Nähe des Buffels River in Namaqualand durch Radiokarbondatierung auf ein Alter von 34.000 Jahren geschätzt, so die Forscher der Universität Stellenbosch. Die Hügel existierten bereits, als Säbelzahnkatzen und Wollmammuts noch in anderen Teilen der Erde lebten und große Teile Europas und Asiens mit Eis bedeckt waren. Sie sind älter als einige der frühesten Höhlenmalereien in Europa. Die ältesten bewohnten Hügel vor dieser Studie wurden in Brasilien gefunden und sind etwa 4.000 Jahre alt. Sie sind vom Weltraum aus sichtbar. Die Namaqualand-Hügel sind eine Termitenversion in Form eines "Wohnkomplexes", und die Beweise zeigen, dass sie durchgängig von Termitenkolonien bewohnt worden sind. Die versteinerten entdeckten Termitenhügel sind Millionen von Jahren alt.

In Mombasa, der zweitgrößten Stadt des Landes, demonstrieren Hunderte mit Vuvuzelas, kenianischen Fahnen und „Ruto must go“ Schildern. In Kisumu forderten Demonstranten trotz starker Polizeipräsenz in Sprechchören den Rücktritt des Präsidenten, den sie für die steigenden Lebenshaltungskosten in dem ostafrikanischen Land verantwortlich machten. In Nairobi schloss ein massives Polizeiaufgebot die Zufahrtstraßen zum Parlament und zum Amtssitz des Präsidenten. In der Innenstadt waren viele Geschäfte geschlossen. Die Proteste dauern seit zwei Wochen an. Vor einer Woche war die Situation eskaliert, als hunderte Demonstranten das Parlament stürmten und einen Teil des Gebäudes in Brand setzten. Es sind die heftigsten gewaltsamen Zusammenstöße in Kenia, seit das Land 1963 seine Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte.

Präsident Julius Maada Bio hat ein neues Gesetz zum Verbot von Kinderhochzeiten in Kraft gesetzt. Jeder, der jetzt an der Heirat eines Mädchens unter 18 Jahren beteiligt ist, wird mit einer Gefängnisstrafe von mindestens 15 Jahren oder einer Geldstrafe von etwa 4.000 Dollar oder beidem bestraft. Zu den Personen, die nach den neuen Vorschriften bestraft werden, gehören der Bräutigam, die Eltern oder Erziehungsberechtigten der Kinderbraut und sogar diejenigen, die an der Hochzeit teilnehmen. Sierra Leone ist eine patriarchalische Gesellschaft, in der es üblich ist, dass ein Vater seine Tochter zwangsverheiraten muss. Das Gesundheitsministerium schätzt, dass ein Drittel der Mädchen vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet wird, was für die hohe Zahl der Müttersterblichkeit im Land verantwortlich ist, die zu den höchsten der Welt gehört.

Die Regierung hat Forderungen der Opposition und zivilgesellschaftlicher Gruppen zurückgewiesen, die ersten Kommunalwahlen des Landes seit mehr als 35 Jahren zu verschieben. Nach Angaben der Opposition und zivilgesellschaftlicher Gruppen vergeht in der Zentralafrikanischen Republik kaum ein Tag, an dem nicht über die Ermordung von Zivilisten durch Rebellen oder die Entführung von Menschen gegen Lösegeld berichtet wird. Präsident Faustin-Archange Touadera, wird vorgeworfen, die Kommunalwahlen zugunsten seiner Partei, der Bewegung der Vereinigten Herzen (MCU), zu manipulieren. Sie behaupten, dass Touadera mit der Organisation eines Referendums im August 2023, bei dem die Begrenzung der Amtszeit auf zwei Jahre abgeschafft und das Mandat des Präsidenten von fünf auf sieben Jahre verlängert werden soll, angedeutet hat, dass er seine Macht festigen will. Touadera, der 2016 zum Präsidenten der Zentralafrikanischen Republik gewählt wurde, weist die Vorwürfe zurück. Die Zentralafrikanische Republik ist seit 2013 in Gewalt und Chaos versunken, als die überwiegend muslimischen Seleka-Rebellen die Macht ergriffen und den damaligen Präsidenten Francois Bozize aus dem Amt drängten. Eine christlich dominierte Miliz namens Anti-Balaka schlug zurück. Die Kämpfe haben fast eine Million Zentralafrikaner gezwungen, in die Nachbarländer zu fliehen.

Die chinesische Gruppe Huamhua Investment hat mit dem Bau des Shoping Huambo, einem großen Einkaufszentrum, im Wert von 12 Millionen US-Dollar begonnen. Das Projekt, das in zwei Jahren in der ehemaligen Industriezone von São Pedro am Rande der Stadt Huambo entstehen soll, wird 11 Gebäude mit insgesamt 390 Geschäften, einen Vorplatz und eine Wohnanlage im hinteren Teil umfassen. Der chinesische Botschafter in Angola, Zang Bin, sagte: „Der Bau von Shoping Huambo zeige, dass sich sowohl die chinesische als auch die angolanische Regierung für die Förderung gegenseitiger Investitionen einsetzen. Er freute sich, dass das Investitionsschutzabkommen zwischen China und Angola in Kraft tritt, was einen wichtigen Meilenstein in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern darstellt.“

Präsident Ramaphosa gab sein Kabinett bekannt. Er ernannte Paul Mashatile vom ANC (African National Congress) erneut zu seinem stellvertretenden Präsidenten und vergab an ANC-Beamte die Schlüsselministerien für Finanzen, Handel und Industrie, Außenpolitik, Verteidigung und Justiz. Der ANC hat 20 der 32 Kabinettsministerposten inne. 12 Ministerposten gehen an Oppositionsparteien. Die Demokratische Allianz (DA), die größte, übernimmt sechs Ämter, darunter auch die Ernennung von DA-Chef John Steenhuisen zum Landwirtschaftsminister. Die Koalition besteht zwar aus 11 Parteien, aber die Vereinbarung beruht weitgehend darauf, dass der ANC und die DA - die beiden größten Parteien - ihre ideologischen Differenzen und ihre mehr als 20 Jahre währende politische Feindschaft überwinden und zusammenarbeiten.

Nach mehr als 230 km schreibt Biniam Girmay aus Eritrea bei der Tour de France Radsportgeschichte; als erster Schwarzafrikaner gewinnt er eine Etappe bei der Tour de France. Über das Entwicklungsprogramm des Radsport-Weltverbandes UCI war Girmay einst nach Europa gekommen, um schließlich bei den Profis durchzustarten. Schon 2022 jubelte er, als er den Klassiker Gent-Wevelgem gewann und eine Etappe beim Giro d'Italia holte, ehe er die Rundfahrt verlassen musste, weil er sich bei der Siegerehrung einen Sektkorken ins Auge schoss. Nun kann er wieder jubeln und sagt: "Wir müssen stolz sein. Jetzt sind wir bei den großen Rennen dabei und haben Erfolg. Jetzt ist unser Moment, jetzt ist unsere Zeit gekommen. Das ist für ganz Afrika"

­