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Der Aufruhr gegen chinesische Investoren hört nicht auf. Von Muvuradonha in Mashonaland Central bis Mutoko in Mashonaland East werden chinesische Gold-, Chrom- und Granitabbauunternehmen beschuldigt, empfindliche Landschaften zu zerstören und zu versuchen, Tausende von Dorfbewohnern von ihrem angestammten Land zu vertreiben. In Mutorashanga sind chinesische Investoren, die Chrom abbauen, mit der Gemeinde aneinandergeraten, weil sie versuchen, Wasser aus dem "heiligen" Green Pool zu entnehmen. Der „Green Pool“ bildete sich nach dem Einsturz eines Asbestschachtes im Jahr 1964, bei dem 68 Arbeiter des Steinbruchs Ethel Mine ums Leben kamen. Für die Bevölkerung ist die Entnahme von Wasser aus diesem Becken gleichbedeutend mit einer Störung der heiligen Chinhoyi-Höhlen; beides sind auch wichtige Tourismusziele.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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