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Bei dem vom 7. Bis 18. Dezember stattfindenden Klimagipfel in Kopenhagen wollen Afrikaner Gerechtigkeit fordern, denn sie leiden am meisten unter dem Klimawandel, zu dem sie am wenigsten beigetragen haben. Isaiah Kipyegon Toroitich, der Klimazeuge aus Kenia, berichtet von jahrelangen Dürrekatastrophen, die Herden und Ernten zerstören, gefolgt von flutartigen Regenfällen. Die Bauern können sich nicht mehr ernähren, leben in Slums und sind von Hilfsorganisationen abhängig. Die Industrieländer müssen sich endlich für einen „Ausgleich für die Entwicklungsländer aussprechen“, sagt Toroitich, der auch ein Vertreter in Kopenhagen sein wird.

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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