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Eine Gruppe von 28 afrikanischen Migranten, 24 aus Sierra Leone, die andern aus Ghana, wurden als Sklaven auf einem chinesischen Fischerboot gehalten. Sie hatten einen Arbeitsvertrag unterschrieben; dann wurden ihre Papiere konfisziert. Sieben Monate gab es keine Bezahlung, nur Arbeit, knappes Essen, Seewasser zum Trinken, Prügel und Misshandlung. Ihr schlechter Zustand wurde festgestellt, als sie in Montevideo an Land gingen. Es war ihr Glück, dass ein dort ansässiger Afrikaner beim Auswärtigen Amt und bei der Schifffahrtsbehörde Hilfe für seine geschundenen Landsleute suchte. Die Männer werden jetzt in zwei uruguayischen Krankenhäusern behandelt.

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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