logo Netzwerkafrika

Das Kabinett von Simbabwe hat umfassende Verfassungsänderungen gebilligt, um die Amtszeit des 83-jährigen Präsidenten Emmerson Mnangagwa bis 2030 zu verlängern. Die gebilligten Änderungen umfassen die Verlängerung der Amtszeit des Präsidenten von fünf auf sieben Jahre und die Wahl des Präsidenten durch das Parlament anstelle der Bürger. Oppositionspolitiker und Analysten betonten, dass hierfür die Zustimmung von 2/3 beider Kammern des Parlaments, sowie ein nationales Referendum erforderlich seien. Versuche, gegen diesen Plan zu demonstrieren, wurden von der Polizei mit Härte bekämpft, wodurch zahlreiche Menschen inhaftiert wurden. Die verfassungsmäßige Begrenzung auf zwei fünfjährige Amtszeiten für den Präsidenten wurde 2013 eingeführt.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

­