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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Namen der Viruskrankheit „Affenpocken“, mit der englischen Bezeichnung Mpox ersetzt. Der Erreger wurde erstmals 1958 in einem dänischen Labor bei Affen nachgewiesen - daher der Name Affenpocken. Die eigentlichen Überträger sind Nagetiere in West- und Zentralafrika. Durch Kontakt mit infizierten Nagetieren, über Bisse, Sekrete, Urin und Kot kann der Virus der Gattung Orthopoxvirus auch Monkeypox virus (MPXV) auf Menschen übertragen werden. Im Frühjahr 2003 kam es zum ersten Nachweis von Affenpocken beim Menschen außerhalb Afrikas. Als Ursache wurde der Import von Nagetieren aus Ghana in die USA identifiziert. In Deutschland sind im Mai 2022 erstmals Fälle von Affenpocken identifiziert worden. Mit Stand 29.11.2022 sind 3.671 Affenpockenfälle aus allen 16 Bundesländern ans RKI übermittelt worden.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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