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Allein in diesem Jahr haben 60 Simbabwer ihr Leben an Elefanten verloren; 50 wurden verletzt. Letztes Jahr starben 72 Menschen im Konflikt mit den Dickhäutern. Im Bezirk Bubi haben die Elefanten schon alles auf den Feldern verschlungen und nähern sich jetzt den Gehöften. Die im Konflikt mit Menschen verletzten Elefanten werden „aggressiv und unkontrollierbar“. Und jetzt, mit Beginn der Trockenzeit, sind die Herden ständig auf der Suche nach Wasser und Nahrung. Schätzungsweise gibt es 100.000 Elefanten in Simbabwe; Tendenz steigend. Simbabwe will diesen Monat einen „Elefantengipfel“ abhalten. Die Regierung hat europäische Staaten um Unterstützung gebeten, gelagertes Elfenbein im Wert von 600 Mio. $ zu verkaufen. Durch das CITES Abkommen ist der Handel mit Elfenbein illegal, doch könnte der Erlös aus dem Verkauf die Gemeinden in der Nähe von Wildreservaten kompensieren und unterstützen.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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