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Libyen will Saddam Hussein zusammen mit dem libyschen Freiheitskämpfer Omar al-Muchtar ein Denkmal errichtet, dass ihn bei seiner Hinrichtung zeigt.
Ein Gericht bestätigte die Todesurteile gegen fünf bulgarische Krankenschwestern und einen palestinensischen Arzt wegen mutwilliger Infektion von 426 Kindern mit dem HIV Virus. Die EU protestierte scharf gegen das Gerichtverfahren. Tatsächliche Ursachen der Infektion sollen die katastrophalen Hygienestandards im libyischen Gesundheitswesen sein. Die Angeklagten sind seit 1999 im Gefängnis.
50 afrikanische und europäische Minister diskutierten in Tripolis ein gemeinsames Vorgehen, um die Migrationsströme von Afrika nach Europa besser in den Griff zu bekommen. EU-Kommissar Louis Michel schlug einen 40 Millionen Dollar Fonds für Migrationskontrollen vor, lehnte aber die Forderung der afrikanischen Länder nach einem milliardenschweren Entwicklungsfonds ab.
Bei seinem Besuch in den Maghreb-Staaten wurde Aussenminister Steinmeier und seine Wirtschaftsdelegation von Präsident Ghadafi empfangen. Libyen ist Deutschlands viert größter Erdöllieferant. Die Bayertochter Wintershall will in den nächsten Jahren 700 Millionen Euro in die Erdölförderung in Libyen investieren.
Die libyischen Behörden haben nach eigenen Angaben im letzten Monat 1930 illegale Flüchtlinge verhaftet und 3.700 abgeschoben. Die Zahl der illegalen Einwanderer in Libyen, die dort Geld für eine Überfahrt nach Europa verdienen wollen, wird auf 1 Million geschätzt.  
Libyen hat einen Vertrag mit Professor Negropointes Organisation 'One Laptop Per Child' über die Lieferung von 1.2 Millionen Laptops für alle Schulkinder in Libyen abgeschlossen.. Der tragbare Computer produziert durch Aufziehen seine eigene Elektrizität, ist Internetfähig, robust und kostet 100.- Dollar.
Muammar Gaddafi erklärte, dass Libyen nicht weit entfernt vom Bau einer Atombombe war, als es 2003 auf Massenvernichtungswaffen verzichtete und Inspektoren der internationalen Atombehörde ins Land ließ.  
Der libysche Staatschef Ghadafi hat den Weltfussballbund FIFA beschuldigt, die Rechte der Armen zu missachten. FIFA hat die Übertragungsrechte für die WM 2006,2010 und 2014 an den privaten arabischen Medienkonzern ART verkauft. Die 161 Dollar für einen Decoder könnten sich viele Arme nicht leisten.  
38 Migranten drifteten elf Tage lang in einem Schlauchboot im Mittelmeer, bevor sie von der Küstenwache entdeckt wurden. Fünf Erwachsene und zwei Kinder starben.  
Die amerikanische Regierung will Libyen aus der Liste terroristischer Staaten streichen und wieder volle diplomatische Beziehungen aufnehmen, die 1980 abgebrochen wurden.  
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