Die ehemaligen Milizen der FDD Rebellenbewegung werden in die Armee Burundis integriert. Der Prozess soll vier Jahre dauern. Nur die Rebellengruppe FLN kämpft hat den bewaffneten Widerstand nicht aufgegeben.
Der Gouverneur der Provinz Bubanza, Isaie Bigirimana, wurde in einem Hinterhalt von bewaffneten Männern erschossen. Die FNL Rebellen stehen unter Verdacht, verantwortlich zu sein.
Die Regierung hat Kontakte mit der letzten militanten Rebellengruppe FNL aufgenommen, um Verhandlungen in Dar es Salaam aufzunehmen. Der Termin für eine Volksabstimmung über die neue Verfassung wurde auf den 28. Februar verschoben.
Der südafrikanische Vermittler im Friedensprozess, Jacob Zuma, hat den burundischen Präsidenten Domitien Ndayizeye davor gewarnt, die Verfassung zu verändern, um als Kandidat in den kommenden Präsidentschaftswahlen auftreten zu können.
In Burundi hat der Wahlkampf begonnen. Ende Februar soll über eine neue Verfassung abgestimmt werden. Bis April sollen Kommunal- und Parlamentswahlen folgen.
Ein Referendum über die neue Verfassung, die eine Machtteilung zwischen Tutsi und Hutu vorsieht, hat in Burundi begonnen. UN-Wahlbeobachter berichten über eine hohe Wahlbeteiligung.
Angaben der Wahlkommission haben 91,4 % der Wähler für die neue Verfassung gestimmt. Die Wahlbeteiligung lag bei 87%. Die Verfassung schreibt die jetzige Machtverteilung zwischen Hutu und Tutsi fest. Die Frauenquote liegt bei 30%.