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Südsudan – Weil sie um ihre Souveränität bangte, hat die Regierung von Salva Kiir sich länger gegen eine erweiterte Schutztruppe gewehrt. Jetzt dürfen 4000 weitere Blauhelmsoldaten zu den bestehenden 12,000 dazukommen, um die Zivilbevölkerung in Juba und die UN-Lager zu schützen. Die im Juli ausgebrochenen Kämpfe in der Hauptstadt mit Plünderungen, Vergewaltigungen und Hinrichtungen konnten mit bestehenden Truppen nicht eingedämmt werden. Der seit 2013 dauernde blutige Konflikt verläuft entlang ethnischen Linien: Präsident Kiir ist Dinka, seiner früherer Vize Machar ist Nuer. Letzterer floh nach den Juli Unruhen ins Nachbarland Sudan.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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