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Der Internationale Schiedsgerichtshof in den Niederlanden entschied, dass Isabel dos Santos, einst die reichste Frau Afrikas, ihre Anteile (im Wert von etwa 422 Millionen Euro) an das portugiesischem Energieunternehmen Galp zurückgeben muss. Das Gericht erklärte, dass das Geschäft "nur durch die große Korruption der Tochter eines Staatschefs und ihres Ehemanns erklärt werden kann"; es erklärte es für "null und nichtig". Das International Consortium of Investigative Journalists in seiner Untersuchung "Luanda Leaks" aus dem Jahr 2020 deckte auf, dass dos Santos und ihr Ehemann Sindika Dokolo die Anteile für eine anfängliche Einlage von nur 15 Millionen US-Dollar im Rahmen eines umstrittenen Geschäfts mit Angolas staatlicher Ölgesellschaft erworben hatten, die damals von dos Santos' Vater, dem damaligen angolanischen Präsidenten Jose Eduardo dos Santos, geleitet wurde.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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