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Die Gesundheitsbehörden Simbabwes haben am 19. Februar mit der Verabreichung des langwirksamen injizierbaren HIV-Präventionsmedikaments Lenacapavir begonnen. Das Land ist eines der ersten weltweit, dass dieses Medikament einführt. Im Gegensatz zur täglichen Pilleneinnahme bietet die Injektion einen nahezu 100-prozentigen Schutz und reduziert Probleme bei der Therapietreue sowie die soziale Stigmatisierung. Es wird als halbjährliche Spritze (Depotpräparat) verabreicht. In der Anfangsphase werden etwa 46.000 Menschen an 24 Standorten davon profitieren werden, was nur einen Bruchteil der potenziellen Nachfrage in einem Land mit rund 15 Millionen Einwohnern ausmacht. Laut UNAIDS entfielen im Jahr 2024 63 % aller Neuinfektionen in Subsahara-Afrika auf Frauen und Mädchen aller Altersgruppen, was auf geschlechtsspezifische Ungleichheit, Armut und ungleichen Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zurückzuführen ist.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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