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18 der 22 Simbabwer, die in der Roodepoort Mine bei Johannesburg durch giftige Gase umkamen, stammten aus dem Nkayi Distrikt im Westen. Die schockierten Dorfbewohner begruben sie am Sonntag. Eine Mutter verlor vier Söhne zwischen 21 und 31 Jahre alt. Die jungen Männer waren illegal in die stillgelegte Mine gegangen, um nach Gold zu schürfen. Da sie keine gültigen Papiere hatten, was zur sofortigen Abschiebung geführt hätte, versteckten sie sich vor der Polizei im Schacht, wo sie sich unwissentlich dem Kohlenmonoxid aussetzten.

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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