logo Netzwerkafrika
Ugannda – In seiner Neujahrsansprache hat Präsident Museveni Kirchenführer und Kritiker attackiert, sie sollten Kommentare über Politik unterlassen. Zusammen mit andern Glaubensvertretern verurteilte Erzbischof Lwanga aus Kampala die Kritik an den Kirchen. Diese könnten nicht zu politischen Problemen schweigen. Die Beziehung zwischen Kirche und Staat ist in letzter Zeit angespannter geworden, seitdem es dem Dauerpräsident gelungen ist, durch eine umstrittene Verfassungsänderung die Höchstaltersgrenze für den Präsidenten aufzuheben, um fast unbegrenzt an der Macht zu bleiben. Die kath. Bischofskonferenz hatte eine Volksbefragung gefordert.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­