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Die Deutsche Bank hat die Bankbeziehungen mit der simbabwischen Niederlassung der Standard Bank Group abgebrochen und damit einem der wenigen verbliebenen internationalen Bankdienstleister in dem Land im südlichen Afrika einen schweren Schlag versetzt. Die Stanbic Bank Zimbabwe (lokaler Name) ist der jüngste Kreditgeber, dessen US-Dollar-Bankdienste - die für die Erleichterung des Devisenumtauschs und des Zahlungsverkehrs von entscheidender Bedeutung sind - von einer internationalen Bank gekündigt wurden. Gründe für die Kündigung wurden nicht genannt. Die Deutsche Bank lehnte eine Stellungnahme ab. Die Stanbic Bank, die zu ihren Kunden große Exporteure, Nichtregierungsorganisationen und Botschaften zählt, erklärte, dass sie nun über ihre Muttergesellschaft in Südafrika eine US-Dollar-Korrespondenzbankbeziehung unterhält. Die Reserve Bank of Zimbabwe schätzt, dass in den letzten zehn Jahren mindestens 102 Bankbeziehungen verloren gegangen sind, weil das Land aufgrund der Sanktionen ein hohes Risiko darstellt.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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