Die katholischen Bischöfe Simbabwes haben Bedenken hinsichtlich des vorgeschlagenen Verfassungsänderungsgesetzes Nr. 3 geäußert und erklärt, dass dies weitreichende Auswirkungen auf die demokratischen Prozesse des Landes haben könnte. Der Gesetzentwurf sieht mehrere Änderungen vor, darunter die Verlängerung der Amtszeit von Präsident Emmerson Mnangagwa und die Änderung des derzeitigen Systems, nach dem der Präsident direkt von den Bürgern gewählt wird. „Das Recht auf die Direktwahl des Präsidenten ist ein zentraler Mechanismus der Volkssouveränität. Die Übertragung dieser Befugnis auf das Parlament entfernt die Exekutivgewalt vom Volkswillen“, so die Bischöfe.

