Die Aufnahme Liberias in eine neue Liste der Vereinigten Staaten für die Aussetzung von Visa hat eine intensive Debatte im ganzen Land und innerhalb der liberianischen Diaspora ausgelöst. Tiefe Frustrationen, politische Spaltungen und langjährige Ängste über die Zukunft der Beziehungen zwischen Liberia und den USA werden sichtbar. Die US-Regierung hat eine unbefristete Aussetzung der Erteilung bestimmter Einwanderungsvisa für Staatsangehörige von 75 Ländern, darunter Liberia, angekündigt, um gegen Antragsteller vorzugehen, die als potenzielle Sozialhilfeempfänger gelten. Dies ist Teil einer umfassenden Überprüfung der Visumprüfungs- und -überprüfungsverfahren im Rahmen der „Public Charge”-Regelung. Sie tritt am 21. Januar 2026 in Kraft. Betroffen sind nur Einwanderungsvisa – also solche, die zu einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung führen, allgemein bekannt als Green Cards.

