logo Netzwerkafrika
  • Namibia

Air Namibia hat die Aussetzung seiner Route Windhoek-Frankfurt bis Januar 2021 verlängert, da Deutschland wegen des Wiederaufflammens der Coronavirus-Infektionen weitere einschneidende Maßnahmen angeordnet hat.

  • Afrika

Die Corona-Pandemie hat nach UN-Angaben zu gefährlichen Einbrüchen bei der Gesundheitsversorgung geführt. Besonders betroffen sind lebensrettende Behandlungen, wie die von Malaria-Patienten. Es gab auch weniger Impfungen. In 14 untersuchten Ländern des Kontinents seien gesundheitliche Serviceleistungen um mehr als die Hälfte zurückgegangen.

  • Afrika

BBC berichtet: Die spirituelle Beraterin von US-Präsident Donald Trump, Paula White-Cain, sagt, dass "Engel aus Afrika und Südamerika freigelassen wurden", um ihm beim Sieg zu helfen. Während eines inbrünstigen Gebetsgottesdienstes sagt sie: "Ich höre einen Klang des Sieges. Der Herr sagt, es ist geschehen. Denn ich höre Sieg, Sieg, Sieg, Sieg in den Vierteln des Himmels." "Sie kommen im Namen Jesu hierher... Engelsverstärkungen", Engel aus Afrika und Südamerika sind ausgesandt, um die „dämonischen Konföderationen" ins Visier zu nehmen, "die versuchen, Trump die Wahl zu stehlen".

  • Afrika

Am 29. Oktober begingen die Vereinten Nationen den 20. Jahrestag der Sicherheitsratsresolution 1325, die die "gleichberechtigte Teilnahme und volle Einbeziehung von Frauen in alle Bemühungen um die Erhaltung und Förderung von Frieden und Sicherheit" fördert. Die Sonderbeauftragte der Kommission der Afrikanischen Union (AUC) für Frauen, Frieden und Sicherheit, Frau Bineta Diop, stellte die neueste Initiative vor: "SheLeadsPeace", eine Kampagne zu Frauen, Frieden und Sicherheit in Afrika. Ihr Büro setzt sich für eine verstärkte Beteiligung von Frauen an friedensunterstützenden Operationen und friedensschaffenden Initiativen ein. Kein nachhaltiger Frieden ohne die friedensschaffenden Fähigkeiten von Frauen! Das ist die Botschaft afrikanischer Frauen.

  • Senegal

Die UNO nennt es das schwerste Schiffsunglück des Jahres. Das Boot mit etwa 200 Migranten an Bord war am vergangenen Wochenende zu den Kanarischen Inseln aufgebrochen, als es vor der senegalesischen Küste Feuer fing und kenterte. 95 Menschen konnten von der senegalesischen und spanischen Marine sowie von Fischern gerettet werden. Die Überfahrt von Afrika zu den Kanaren, EU Hoheitsgebiet, ist verhältnismäßig kurz aber extrem gefährlich

  • Afrika

China ist der mit ca. 40% größte Abnehmer von Sesam. Für Somalia eine Chance seine Produktion auszubauen. Neben dem Sudan, Niger, Äthiopien und Tansania ist es einer der Produzenten trotz der konfliktbeladenen Situation im Lande.  Neben dem asiatischen Markt, vor allem auch Japan und Südkorea, steigt auch die Nachfrage in Europa. Außer der traditionellen Verwendung in Bäckereien und Konditoreien wird Sesam auch in neueren Produkten verwendet.

  • Elfenbeinküste

Sicherheitskräfte haben die Häuser von Oppositionsführern umstellt, nachdem diese erklärten, sie bildeten einen "Nationalen Übergangsrat", eine Parallelregierung. Präsident Ouattara, gewann mit 94% die Wahlen, die von der Opposition boykottiert wurde, da sie die Bewerbung des Amtsinhabers um eine dritte Amtszeit für verfassungswidrig erklärte.

  • Äthiopien

Nach Berichten von Amnesty International wurden bei einem Angriff von mutmaßlichen Mitgliedern der Oromo-Befreiungsarmee mehr als 50 Menschen der zweitgrößten Volksgruppe der Amharen getötet. Der Angriff auf das Dorf Gawa Qanqa fand einen Tag nach dem unerwarteten und unerklärlichen Rückzug der äthiopischen Streitkräfte aus dem Gebiet statt. Etwa 200 Familien sind aus der Region geflohen.

  • Afrika

Bis dato gibt es aus 55 afrikanischen Ländern 1.803.413 bestätigte Fälle von Covid-19. Es wurden 43.390 Todesfälle und 1.473.556 Wiederherstellungen gemeldet. Südafrika hat die meisten gemeldeten Fälle - 727.595, (Todesfälle 19.465). Weitere stark betroffene Länder sind Marokko 225.070, Ägypten 107.925, Äthiopien 96.942, Nigeria 63.036, und Libyen 62.907.

  • Mosambik

Am Wochenende drangen militante Islamisten in der nördlichen Provinz Cabo Delgado in den Distrikt Muidumbe ein. Lokale Medien berichten, dass neun Dorfbewohner geköpft wurden und Eigentum zerstört wurde. Die Gruppe, lokal als al- Shabab bekannt, kontrolliert seit August den Hafen von Mocimbao. In den letzten 3 Jahren wurden durch ihr Wüten etwa 1500 Menschen getötet und über 300.000 vertrieben.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­