logo Netzwerkafrika
  • Uganda

Der Erzbischof von Kampala Cyprian Kizito Lwanga blickt „mit Besorgnis auf die steigenden Fälle von Gewalt im ganzen Land, die die Integrität und die Fairness der bevorstehenden Wahl bedrohen". Der Musiker und Parlamentarier Robert Kyagulanyi (Bobi Wine) wurde bereits zweimal verhaftet. In etlichen Städten wurde protestiert und mindestens 49 Menschen wurden dabei getötet. Im Frühjahr soll ein neuer Präsident gewählt werden. Der autokratisch regierende Yoweri Museveni steht seit 34 Jahren an der Spitze des Landes.

  • Burkina Faso

Unter schwierigen Verhältnissen wählt das Land. Präsident Roch Kaboré strebt eine zweite Amtszeit von 5 Jahren an. 13 Kandidaten treten gegen ihn an.   Mindestens 400.000 Wähler konnten sich aufgrund der Sicherheitslage nicht registrieren lassen. Die Wahllokale in Teilen des Nordens und Ostens sind aus Angst vor dschihadistischer Gewalt geschlossen. In den letzten 2 Jahren sind mehr als 1 Mill.  Zivilisten aus ihren Häusern vertrieben worden.

  • Tansania

Vor dem Afrikanischen Gerichtshof für Menschen- und Völkerrechte hat die Frauenrechtsgruppe Equality Now, Klage gegen die tansanische Regierung, wegen des Schulverbots für schwangere Mädchen, eingereicht. 2002 wurde ein Gesetz verabschiedet, das ein Schulverbot für schwangere Schulmädchen ermöglicht. Jedes Jahr brechen mindestens 8.000 tansanische Mädchen, auf Grund von Schwangerschaft, die Schule ab.

  • Afrika

Innerhalb von 3 Jahren worden weltweit etwa 14 Mill. Gebrauchtwagen nach Afrika exportiert; dort sind sie eine Gefahr - für den Verkehr, für die Menschen, für Klima und Umwelt. Die Vereinten Nationen starteten eine Initiative, um Mindeststandards für den Import von Gebrauchtautos aufzustellen. Mehrere afrikanische Länder haben schon neue Richtlinien erlassen. Ghana begrenzt den Import: Fahrzeuge, dürfen nicht älter als 10 Jahre, nicht beschädigt oder in einem schlechten Zustand sein. Die Elfenbeinküste und Mauritius haben vor Jahren ähnliche Richtlinien erlassen.

  • Kongo-RDC

Die Regierung erklärte den letzten Ebola-Ausbruch für besiegt. Seit dem Ausbruch im Juni starben im Nordwesten des Landes 55 Menschen. Seit das Virus 1976 in der Nähe des Ebola-Flusses entdeckt wurde, gab es im Kongo bereits 11 Ebola-Ausbrüche.

  • Afrika
  • Kenia

Im ostafrikanischen Hochland sind die Bedingungen für den Kaffeeanbau bestens: fruchtbare Böden, ausreichende Niederschläge und gemäßigte Temperaturen. Etwa 10 Mill. Menschen bauen Kaffee an. In den kommenden Jahren sind Millionen Kleinbauern gefährdet, denn der Klimawandel setzt dem Kaffee zu. 60 % der wildwachsenden Kaffeearten sind vom Aussterben bedroht, auch Arabica - die über die Hälfte der weltweiten Produktion ausmacht. Das World Resources Institute (WRI) warnt, dass ohne Anpassungsmaßnahmen der Klimawandel die für den Kaffeeanbau geeigneten Flächen bis 2050 weltweit um rund 50 % reduzieren wird.

  • Afrika

Das Königreich Saudi-Arabien teilte mit, dass es 424 Stipendienplätze für nigerianische Studenten an saudischen Universitäten bereithält. Sie sind ein Teil von 6.597 Stipendienplätzen, die das Königreich jährlich an afrikanische Studenten vergibt. Zusätzlich werden jährlich 150 Plätze auch an Studenten aus der Republik Benin vergeben.

  • Seychellen

Knapp 3 Wochen nach den Präsidentschaftswahlen, legten die 13 neuen Minister ihren Regierungseid ab, nachdem die Nationalversammlung sie bestätigt hatte; unter ihnen sind 5 Frauen.

  • Kenia

Im Nordosten Kenias, wurde die einzige bekannte weiße Giraffe mit einem Ortungsgerät ausgestattet. Die männliche Giraffe war bis vor kurzem, eine von drei Giraffen mit dem seltenen genetischen Merkmal. Im Bezirk Garissa töteten jedoch Wilderer ein weißes Weibchen und ihr Kalb. Das weiße Aussehen ist auf eine Krankheit namens Leukismus zurückzuführen, bei der die Hautzellen keine Pigmentierung aufweisen.

  • Afrika

Mit großem Jubel wurde die Nachricht aufgenommen, dass die äthiopisch-amerikanische Maaza Mengiste, Autorin von "Der Schattenkönig", und die Simbabwerin Tsitsi Dangarembga mit ihrem Roman "This Mournable Body", auf der Shortlist des prestigeträchtigsten Literaturpreises Großbritanniens, des Booker Prize 2020, stehen, ein wichtiger Impuls für die Schriftsteller auf dem Kontinent.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­