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Solange es eine anständige Internetverbindung gibt, wächst die Zahl der Laptop-schwingenden Fernarbeiter, meist aus Westeuropa und den USA, die ihre digitale Arbeit mit Tourismus in einer der malerischsten Städte der Welt – die Kulisse des Tafelbergs, der weite Blick übers Meer und ein perfektes Sommerwetter – verbinden wollen. Während Befürworter den finanziellen Segen sehen, glauben Kritiker, dass Wohnraum knapp und teurer wird und auch andere Kosten steigen. Bis jetzt können die „digitalen Nomaden“, je nach Nationalität, für 90 Tage bleiben und für ein ausländisches Unternehmen arbeiten. Die südafrikanische Regierung plant ein Fernarbeitsvisum, das diesen „Nomaden“ zur Verfügung stehen soll. Details sind jedoch noch nicht konkretisiert.

Wegen einer heftig umstrittenen Verfassungsreform wurden die Wahlen verschoben. Am 25. März hat die Nationalversammlung von Togo eine Charta verabschiedet, die das Land von einem Präsidialsystem in ein parlamentarisches System umwandelt. Die Exekutivgewalt wird bei einem "Präsidenten des Ministerrats" liegen, der praktisch ein Premierminister ist, während der derzeitige Präsident Togos auf eine zeremonielle Rolle reduziert wird. Die Nationalversammlung wird den Präsidenten für eine einzige Amtszeit von sechs Jahren wählen und die Direktwahl abschaffen. Die togolesische Opposition hält die Reformen für einen Trick, um den unpopulären Gnassingbé an der Macht zu halten und eine Abwahl durch die Öffentlichkeit zu vermeiden, die der lebenslangen Amtszeit von Präsidenten überdrüssig ist. Faure Gnassingbe ist seit 2005 an der Macht, nachdem er die Nachfolge seines Vaters angetreten hat, der nach einem Militärputsch drei Jahrzehnte lang regiert hatte.

Der katholische Priester, Pater Andrew Chewe Mukosa, hatte in seiner in der Landessprache gehaltenen Karfreitagspredigt die hohen Lebenshaltungskosten, die Jugendarbeitslosigkeit und die ständigen Stromausfälle in Sambia beklagt. Pater Mukosa reiht sich ein in eine lange Liste von Journalisten, Jugendaktivisten und politischen Oppositionsführern, die wegen ihrer vermeintlichen Kritik an den Behörden schikaniert werden. Die sambischen Behörden greifen zunehmend auf die Bestimmungen des Gesetzes über die öffentliche Ordnung von 1955 zurück, um die Aktivitäten der Opposition zu unterbinden, unter anderem durch die Verweigerung von Genehmigungen für Versammlungen und Kundgebungen der Opposition. Trotz anfänglicher Hoffnungen, dass die Wahl von Präsident Hakainde Hichilema im Jahr 2021 zu einer Verbesserung der Menschenrechtslage im Land führen könnte, gehen die sambischen Behörden weiterhin hart gegen alle Formen des Dissenses vor.

Ehemaliger Präsident Jacob Zuma darf bei den Parlamentswahlen im Mai kandidieren, nachdem ein Wahlgericht das Verbot seiner Kandidatur wieder aufgehoben hat. Die Wahlkommission hatte argumentiert, die Verfassung verbiete es Menschen, ein öffentliches Amt zu bekleiden, wenn sie wegen einer Straftat zu einer Gefängnisstrafe von mehr als 12 Monaten verurteilt wurden. Zuma wurde 2021 zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er in einer Korruptionsuntersuchung nicht ausgesagt hatte, musste aber aus gesundheitlichen Gründen nur drei Monate absitzen. Das Urteil könnte erhebliche Auswirkungen auf das Ergebnis der Wahlen im nächsten Monat haben. Zuma ist das Gesicht und Spitzenkandidat der neu gegründeten Oppositionspartei „uMkhonto we Sizwe (MK) party“, die nach dem ehemaligen militärischen Flügel des ANC benannt ist. Der Ex-Präsident sieht sich selbst als den wahren Erben der revolutionären Wurzeln des ANC, der einst von Nelson Mandela geführt wurde.

Bandmitglieder sind wegen "Beleidigung" Musevenis verhaftet, weil sie, in der lokalen Sprache Runyankole, "Rutabandana Waturusya Rugahamuzindaro" gesagt haben, was frei übersetzt so viel bedeutet wie "Wir sind müde, verlass das Mikrofon". Die Rede war sehr lang. Präsident Yoweri Museveni sprach während der Feierlichkeiten zum 50. Hochzeitstag des ehemaligen Premierministers Amama Mbabazi und seiner Frau Jacqueline Mbabazi. Die Aussage wurde als Beleidigung des Präsidenten verstanden.

Präsident William Ruto sagte, während eines Gottesdienstes in Eldoret, dass kein Geld für die Bezahlung der streikenden Ärzte zur Verfügung stehe. Der Arbeitskampf geht in die vierte Woche. Die Mediziner drängen die Regierung, Praktikanten in der richtigen Berufsgruppe einzustellen, eine Gehaltserhöhung durchzusetzen, ihnen eine umfassende medizinische Versorgung zu bieten, ihre Weiterbildung zu finanzieren und arbeitslose Ärzte einzustellen. Der Streik betrifft rund 4.000 Ärzte im öffentlichen Sektor, also etwa die Hälfte der 9.000 registrierten Ärzte des Landes.

In der südwestlichen Stadt Kayes wurde eine Höchsttemperatur von 48,5 °C gemessen. Es wäre der heißeste Tag in der Geschichte Afrikas, der im April aufgezeichnet wurde. Lokale Quellen sprechen von über 250 Toten in drei Tagen. Die Behörden haben die Schulzeiten für Grundschüler verkürzt und geändert, um sie vor den gefährlichen Temperaturen zu schützen. Die hohen Temperaturen werden auf das Wetterphänomen El Nino zurückgeführt, das die Temperaturen in den Ozeanen und in der Atmosphäre erhöht hat.

Präsident Julius Maada Bio hat wegen des grassierenden Drogenmissbrauchs den nationalen Notstand ausgerufen. Kush, eine psychoaktive Mischung aus süchtig machenden Substanzen, ist in dem Land seit Jahren weit verbreitet. Der Präsident bezeichnete die Droge als "Todesfalle" und sagte, sie stelle eine "existenzielle Krise" dar. Eine der vielen Zutaten der Droge sind gemahlene menschliche Knochen - die Sicherheitsvorkehrungen auf Friedhöfen wurden verschärft, um zu verhindern, dass Süchtige die Skelette aus den Gräbern ausgraben. Gruppen von meist jungen Männern, die mit vom Kush-Missbrauch geschwollenen Gliedmaßen an Straßenecken sitzen, sind in Sierra Leone ein alltäglicher Anblick. In Sierra Leone Psychiatric Hospital sind etwa 63 % „Kush Patienten“. Der Präsident richtete eine nationale Task Force für Drogen und Drogenmissbrauch ein, die sich in erster Linie auf die "Bekämpfung der Kush-Krise" konzentrieren soll. Distrikt Zentren sollen eingerichtet werden und ebenso wie die Behandlung sollen die Strafverfolgungsbehörden die Drogenversorgungskette durch Ermittlungen, Verhaftungen und strafrechtliche Verfolgung zerschlagen.

Der ruandische Präsident Paul Kagame und der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa trafen sich am Wochenende zu einem dreistündigen Gespräch hinter verschlossenen Türen in Kigali; ihr erstes direktes Treffen seit der Stationierung von SADC-Truppen unter südafrikanischer Führung in der DRK. Sie waren sich einig, dass eine politische Lösung für den Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo die beste sei. Ruanda beschuldigt die Demokratische Republik Kongo, Hutu-Elemente zu unterstützen, die sich gegen Kagames Regierung stellen, und befürchtet, dass die südafrikanischen Truppen tatsächlich an der Seite dieser Aufständischen kämpfen werden.

Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h haben in den Cape Winelands, Somerset West und dem Overberg für Chaos und Zerstörung gesorgt. Wegen eines schweren zerstörerischen Sturms sind in Teilen der Provinz, darunter auch in Kapstadt, die Schulen geschlossen worden. Dramatische Videos, zeigen, wie starke Winde zwei Fahrzeuge, darunter einen Lastwagen, von einer Brücke wehten. Die verheerenden Winde werden weiterhin vorhergesagt. Der Wetterdienst warnt außerdem vor schweren Regenfällen, die zu Überschwemmungen führen können.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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