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Burundi hat seine Nationale Strategie für künstliche Intelligenz 2026–2030, verabschiedet. Ziel ist es, KI nicht nur als Technologie, sondern als Entwicklungswerkzeug für die Modernisierung von Wirtschaft und Verwaltung zu nutzen. In den Bereichen:  Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Bildung, und Öffentliche Verwaltung sollen Pilotprojekte wirtschaftliche Impulse setzen. Die Strategie steht im Einklang mit Burundis umfassendem makroökonomischen Stabilisierungsprogramm und untermauert das Ziel der Regierung, digitale Instrumente zur Unterstützung des Strukturwandels und zur Effizienzsteigerung in Schlüsselbereichen der Wirtschaft einzusetzen.

Das in Johannesburg ansässige Technologie-Schulungsunternehmen LeanTechnovations hat offiziell das Artificial Intelligence Entrepreneurial Institute of South Africa (AIEISA) ins Leben gerufen. Diese Initiative soll die digitale Kompetenzlücke bei kleinen, mittleren und Kleinstunternehmen (SMME) schließen. Im Gegensatz zu herkömmlichen theoretischen Kursen konzentriert sich das Institut auf praktische, „mobile-first“-Schulungen, die es Geschäftsinhabern ermöglichen, KI-Tools direkt in ihren Geschäftsalltag zu integrieren. Unter dem Motto „Von Südafrikanern für Südafrikaner entwickelt“ ist der Lehrplan auf die spezifischen Herausforderungen der lokalen Unternehmenslandschaft zugeschnitten.

300 Studierende der tunesischen Universität Sfax haben einen Guinness-Weltrekord aufgestellt, indem sie in weniger als drei Stunden ein komplettes KI-gestütztes Start-up aufgebaut haben. Damit demonstrierten sie, wie künstliche Intelligenz Zeiträume verkürzt. Die Leistung wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Forums mit dem Titel „Künstliche Intelligenz im Zentrum der Wertschöpfung“ erzielt, an dem Studierende aus vier Einrichtungen in Sfax teilnahmen. Führende Wissenschaftler bezeichneten diesen Meilenstein als starkes Signal für Tunesiens Potenzial, im globalen Wettbewerb zu bestehen, insbesondere in Bereichen, die von künstlicher Intelligenz und digitaler Innovation geprägt sind. Die Initiative spiegelt zudem einen allgemeinen Wandel in der Hochschulbildung hin zu praxisorientierten, ergebnisorientierten Erfahrungen wider, die reale Startup-Umgebungen widerspiegeln.

Die Region Darfur hat mit einer tödlichen Masernepidemie zu kämpfen, die sich aufgrund des anhaltenden Bürgerkriegs erheblich verschärft hat. In Labado (Ost-Darfur) wurden innerhalb weniger Wochen mindestens 70 Todesfälle und etwa 1.000 Infektionen gemeldet.

In der Provinz Wadi Fira eskalierte ein Konflikt, der ursprünglich zwischen zwei Familien ausgebrochen war, zu einer Welle von Vergeltungsangriffen. Er breitete sich über ein weites Gebiet aus. Dörfer wurden niedergebrannt. Rivalisierende ethnische Gruppen stritten sich um einen Wasserbrunnen. Tödliche Zusammenstöße zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind an der Tagesordnung, was auf langjährige Konflikte zwischen Bauern und Hirten sowie ethnische Spannungen zurückzuführen ist. Nach Angaben des Thinktanks „International Crisis Group“ wurden zwischen 2021 und 2024 bei etwa 100 Zusammenstößen 1.000 Menschen getötet und 2.000 verletzt. Der Wettbewerb um Wasser und Weideland ist ein chronischer Auslöser für Gewalt zwischen Bauern und Viehzüchtern im Tschad, der häufig durch den Klimawandel und Dürren verschärft wird.

Am 24. April 2026 feierte König Mswati III sein 40-jähriges Thronjubiläum seinen 58. Geburtstag. Die Feierlichkeiten standen unter dem Motto: "Ein König für das Volk, eine Herrschaft für die Ewigkeit“. König Letsie III. von Lesotho, Präsident Emmerson Mnangagwa von Simbabwe und Präsident Daniel Chapo von Mosambik waren geladene Gäste.  Die Kritik im Land richtet sich gegen den verschwenderischen Lebensstil von Mswati und seinen rund einem Dutzend Ehefrauen.  Ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der von der Weltbank festgelegten Armutsgrenze von 2,15 Dollar pro Tag lebt. Sein Unterhalt kostet mehrere zehn Millionen Dollar, und in diesem Monat bewilligte die Regierung dafür zusätzliche 3 Millionen Dollar. Die Wut über diese Ungleichheit entlud sich 2021 in Protesten, die gewaltsam niedergeschlagen wurden, während das Königreich zudem unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zog, weil es im Rahmen von Präsident Donald Trumps hartem Vorgehen gegen Einwanderung aus den Vereinigten Staaten abgeschobene Personen inhaftierte.

Die Behörden ordneten eine einmonatige Aussetzung der Aktivitäten der Menschenrechtsliga (LTDH) an. Sie gehörten zu dem Quartett zivilgesellschaftlicher Organisationen, das 2015 den Friedensnobelpreis erhielt. Im Oktober setzte Tunesien zudem mehrere prominente Gruppen außer Kraft, darunter die „Demokratischen Frauen“ und das „Forum für wirtschaftliche und soziale Rechte“. Bürgerrechtsorganisationen kritisieren das Vorgehen gegen NGOs, Oppositionsgruppen und Journalisten. Präsident Kais Saied hatte 2021 zusätzliche Befugnisse an sich gerissen. Die 1976 gegründete LTDH gilt weithin als Eckpfeiler der Menschenrechtsarbeit in Tunesien und ist eine der ältesten Organisationen dieser Art in der arabischen Welt und in Afrika.

Malis Verteidigungsminister Sadio Camara ist bei einem Autobombenanschlag auf sein Haus in der Nähe von Bamako ums Leben gekommen. Das Land wird von heftigen Kämpfen erschüttert wird. Unter der Führung von Tuareg-Rebellen, der Befreiungsfront von Azawad und Dschihadisten der JNIM werden Koordinierte Angriffe in mehrere Regionen im ganzen Land gemeldet. In den wichtigen Gebieten Kidal, Gao und Sévaré sind die Kämpfe wieder aufgeflammt.  Die Armee hatte Kidal im Jahr 2023 mit Unterstützung russischer Wagner-Kämpfer zurückerobert und damit die jahrelange Kontrolle der Rebellen beendet. Die malische Armee wird operativ von russischen Söldnern unterstützt. Ihnen stehen Tuareg-Separatisten (wie die FLA) sowie dschihadistische Gruppierungen gegenüber.

Während seiner Afrikareise – bei der er Algerien, Kamerun und Angola besuchte – hat Papst Leo XIV. offen und nachdrücklich Stellung bezogen, „Tyrannen“ dafür kritisiert, Milliarden für Kriege auszugeben, und die „Kolonisierung“ der Bodenschätze Afrikas verurteilt. „Die Welt wird von einer Handvoll Tyrannen zerstört, aber sie wird von einer Vielzahl solidarischer Brüder und Schwestern zusammengehalten.“ In Äquatorialguinea, einem der am strengsten kontrollierten Staaten Afrikas, forderte er auf sich „in den Dienst von Recht und Gerechtigkeit zu stellen“. Die 11-tägige Tour stand unter dem Motto "Pilger der Hoffnung, Versöhnung und des Friedens“.

Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo und die Rebellenbewegung M23 haben bei der jüngsten Runde der Friedensgespräche in der Montreux Schweiz zugesichert Angriffe auf die Zivilbevölkerung und lebenswichtige Infrastruktur zu unterlassen. Die UN-Mission MONUSCO soll die Vereinbarung überwachen. Die Verhandlungen in der Schweiz zielen darauf ab, den langwierigen Konflikt im Osten des Landes zu lösen. Die Kämpfe konzentrieren sich derzeit auf die Provinzen Nord-Kivu und Süd-Kivu, wo die M23 bedeutende Gebiete erobert hat und die kongolesische Armee, unterstützt von ihren Verbündeten, weiterhin versucht, diese Gebiete zurückzuerobern.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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