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Der Sturz von Präsident Alpha Conde in Guinea war die Krönung eines stetigen Abstiegs des langjährigen Oppositionsführers und Menschenrechtsprofessors, der nach Ansicht von Kritikern seine Versprechen zur Wiederherstellung der Demokratie und zur ethnischen Versöhnung nicht einhalten konnte. Das Militär ergriff am Sonntag die Macht und kündigte an, die Verfassung aufzulösen, die Grenzen des Landes zu schließen und eine landesweite Ausgangssperre zu verhängen. Die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) drohte mit Sanktionen, nachdem ihr Vorsitzender, der ghanaische Präsident Nana Akuffo-Addo, von einem versuchten Staatsstreich gesprochen hatte, während die Afrikanische Union (AU) erklärte, sie werde dringend zusammentreten und "geeignete Maßnahmen" ergreifen.

Die Ältesten des Dorfes Cheplanget nutzen ihr traditionelles Wissen und pflanzten an den Ufern eines Baches wasserspeichernde einheimische Bäume. Sie erließen lokale Verordnungen, die das Abholzen von Büschen und Bäumen entlang des Baches verbieten. Die einheimischen Bäume entlang des Baches tragen nicht nur dazu bei, die Wasserversorgung aufrechtzuerhalten, sondern dienen auch dazu, traditionelle Medizin herzustellen. Dazu wird die reife Rinde geerntet, ohne den Baum zu fällen.

In 65 globalen, klinischen Studien fanden Wissenschaftler heraus, dass eine auf Hirse basierende Ernährung das Diabetesrisiko verringert. Bei Diabetikern, die Hirse als Teil ihrer täglichen Ernährung verzehrten, sank der Blutzuckerspiegel um 12-15 %. Fünf der Studien wurden in Afrika durchgeführt, 2 in Nigeria und je 1 in Äthiopien, Tansania und dem Sudan. Nach Angaben der International Diabetes Federation  Africa Region waren 2019 in Subsahara-Afrika über 19 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 79 Jahren an Diabetes erkrankt.

Die Behörden in Kinshasa beschuldigen eine Mine in Angola, zwei Nebenflüsse des Kongo, des zweitlängsten Flusses in Afrika, verunreinigt zu haben. Ein Leck in der Diamantenmine Catoca in Angola sei für die Verschmutzung der Flüsse Tshikapa und Kasai verantwortlich. Berichten zufolge haben die Flüsse sich rot verfärbt. Einwohner von Tshikapa in der Provinz Kasai berichten von Durchfallerkrankungen und toten Fischen und Flusspferden. Angola gibt zu, dass seine größte Diamantenmine der Minengesellschaft Catoca beschädigt wurde.

Mehr als eine Woche nach der Vereidigung des langjährigen Oppositionsführers Hakainde Hichilema als neuer Präsident Sambias hat das sambische Parlament das erste Mal eine Frau als Sprecherin ernannt. Nelly Mutti, eine in Lusaka ansässige Rechtsanwältin, wurde ohne Gegenkandidaten als Nachfolgerin von Patrick Matibini gewählt. Die Menschenrechtsanwältin und ehemalige Vorsitzende der Antikorruptionskommission des Landes wird die Aufgabe haben, einem Parlament vorzustehen, in dem die Regierungspartei immer noch auf die Zusammenarbeit mit den Abgeordneten der Opposition angewiesen ist, um Verfassungsänderungen vorzunehmen.

Ägypten erklärt, dass es plant, jährlich eine Milliarde Dosen des chinesischen Impfstoffs Sinovac herzustellen und damit zum "größten Impfstoffhersteller" im Nahen Osten und in Afrika zu werden. Im Rahmen des Abkommens mit dem chinesischen Pharmaunternehmen wird eine Fabrik in Kairo mehr als 200 Millionen Dosen pro Jahr produzieren, um den "nationalen Bedarf" zu decken, sagte Gesundheitsministerin Hala Zayed auf einer Pressekonferenz. Chinesische Experten waren zuvor nach Ägypten gereist, um Ausrüstung und Materialien für die Herstellung des Sinovac-Impfstoffs in Fabriken des staatlichen Unternehmens Vacsera zu inspizieren. In Ägypten mit seinen über 100 Millionen Einwohnern wurden offiziell mehr als 288.000 Covid-19-Fälle registriert, darunter über 16.700 Todesfälle. Etwa 7,5 Millionen Ägypter haben sich mindestens einmal impfen lassen.

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erklärte, die Zahl der Menschen, die durch Katastrophen vertrieben werden, ist fast größer als die durch Konflikte. Wetterkatastrophen treten weltweit 4 – 5mal häufiger auf und verursachen 7mal mehr Schäden als in den 1970er Jahren, so die Wetterbehörde der Vereinten Nationen. Mehr als 90 % der über 2 Millionen Todesopfer sind in Ländern zu beklagen, die die UNO als Entwicklungsländer bezeichnet, während fast 60 % der wirtschaftlichen Schäden in reicheren Ländern entstanden sind. im vergangenen Jahr wurden 31 Mill. Menschen wurden durch Katastrophen vertrieben.

Im Alter von 79 Jahren verstarb der ehemalige Staatschef des Tschad, Hissène Habré an den Folgen von Covid-19. Er verbüßte im Senegal eine lebenslange Haftstrafe, nachdem er wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Folter schuldig gesprochen worden war. Habré wurde von einem eigens eingerichteten Tribunal verurteilt, das durch ein Abkommen zwischen der Afrikanischen Union, Senegal und dem Tschad eingerichtet wurde.

Msgr. Agbor, Generalvikar der Diözese Mamfe in der englischsprachigen Region im Südwesten des Landes, wurde am Sonntag gekidnappt. Die Entführer fordern ein Lösegeld von 20 Millionen CFA-Francs (ca. 30.489 Euro) für die Freilassung. Im Gebiet herrscht Krieg zwischen der regulären Armee und Milizionären, die die Unabhängigkeit der beiden englischsprachigen Gebiete fordern. In der Vergangenheit wurden wiederholt Bischöfe entführt. Der verstorbene Kardinal Christian Tumi, wurde zweimal entführt, zuerst am 5. und 6. November 2020 und dann am 30. Januar 2021. Mgr. Michael Miabesue Bibi, damaliger Weihbischof von Bamenda, jetziger Bischof von Buea im Südwesten, wurde am 5. und 6. Dezember 2018 entführt.Im Juni 2019 wurde auch der emeritierte Erzbischof von Bamenda, Mgr. Cornelius Fontem Esua, entführt, und zwei Monate später Mgr. George Nkuo, Bischof der Diözese Kumbo (Nordwesten).

Die Deutsche Bank hat die Bankbeziehungen mit der simbabwischen Niederlassung der Standard Bank Group abgebrochen und damit einem der wenigen verbliebenen internationalen Bankdienstleister in dem Land im südlichen Afrika einen schweren Schlag versetzt. Die Stanbic Bank Zimbabwe (lokaler Name) ist der jüngste Kreditgeber, dessen US-Dollar-Bankdienste - die für die Erleichterung des Devisenumtauschs und des Zahlungsverkehrs von entscheidender Bedeutung sind - von einer internationalen Bank gekündigt wurden. Gründe für die Kündigung wurden nicht genannt. Die Deutsche Bank lehnte eine Stellungnahme ab. Die Stanbic Bank, die zu ihren Kunden große Exporteure, Nichtregierungsorganisationen und Botschaften zählt, erklärte, dass sie nun über ihre Muttergesellschaft in Südafrika eine US-Dollar-Korrespondenzbankbeziehung unterhält. Die Reserve Bank of Zimbabwe schätzt, dass in den letzten zehn Jahren mindestens 102 Bankbeziehungen verloren gegangen sind, weil das Land aufgrund der Sanktionen ein hohes Risiko darstellt.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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