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Die Regierung hat folgende Medien suspendiert: France 24, RFI (Radio France Internationale), France Afrique Media, LSI Africa, AFP (Agence France-Presse), TV5 Monde, TF1 Info, Jeune Afrique und Mediapart. Die Entscheidung tritt „sofort“ in Kraft und betrifft „Satellitenpakete, Kabelnetze, digitale Plattformen, Websites und mobile Anwendungen“. Als Grund wurde, angegeben: „wiederholte Verbreitung von Inhalten, die die öffentliche Ordnung, die nationale Einheit, den sozialen Zusammenhalt und die Stabilität der Institutionen der Republik ernsthaft gefährden könnten“. Das Militär von Niger hatte im Juli 2023 die Macht übernommen, die demokratisch gewählte Regierung von Präsident Mohamed Bazoum gestürzt und ihn festgenommen. Zusammen mit Mali und Burkina Faso bildet Niger die Allianz der Sahelstaaten in denen ebenfalls westliche Medien blockiert werden.

Der 1 Million Dollar Milken-Motsepe-Preis für KI und Fertigung ging an das Unternehmen BleagLee. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Edea, einer Stadt in der Küstenregion von Kamerun, wird die Abfallwirtschaft optimiert und nachhaltige Praktiken gefördert.  Eine patentierte KI-basierte Software hilft die Müllansammlungen in Gemeinden aufzuspüren und einzusammeln. BleagLee verarbeitet Kunststoff-, Landwirtschafts- und Elektroschrott zu hochwertigen Industrieprodukten wie recycelten Polymeren, Filamenten für den 3D-Druck und biobasierten Kohlenstoffmaterialien. Das in Tansania ansässige Unternehmen Freshpack Technologies wurde für seine KI-gestützte Kühlhauslösung zur Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung in Afrika, mit dem mit 250.000 Dollar dotierten, zweiten Preis ausgezeichnet. Der im Mai 2025 ins Leben gerufene „AI and Manufacturing“-Preis hat mehr als 2.000 Unternehmer aus 100 Ländern auf fünf Kontinenten dazu bewegt, sich zu bewerben.

Togo stellt die weltweit am häufigsten verwendete Weltkarte in Frage und fordert eine Abkehr von der Mercator-Projektion. Gerardus Mercator (1569), für die Seefahrt gestaltete Karte, vergrößert Gebiete in Polnähe (wie Europa und Grönland) und verkleinert Regionen am Äquator. Afrika erscheint so groß wie Grönland, obwohl es in der Realität etwa 14-mal größer ist. In Zukunft soll die Equal Earth-Projektion, eine flächentreue Karte, verwendet werden. Sie zeigt die relativen Größen der Kontinente korrekt an: Afrika ist demnach flächenmäßig größer als die USA, China, Indien und der Großteil Europas zusammen. Die entsprechende Resolution soll im September vor die UN-Generalversammlung gebracht werden.

In 5 der 9 Provinzen des Landes (Nordwest, Freistaat, Ostkap, Nordkap und Mpumalanga) wurde der nationale Katastrophenfall ausgerufen. Sie sind von Überschwemmungen, Gewittern, zerstörerischen Winden und an einigen Orten von Schneefall betroffen. Die Wetterereignisse führten zu massiven Zerstörungen an der Infrastruktur, den Wohngebäuden und beeinträchtigen den Schulbetrieb. Die zunehmende Stärke der Wetterereignisse wird dem Klimawandel zugeschrieben.

Kenia und Frankreich haben nach bilateralen Gesprächen zwischen Präsident William Ruto und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron elf Abkommen unterzeichnet. Zu den wichtigsten Abkommen gehören:  die Sanierung und Modernisierung des 12,5 Milliarden KSh teuren Nahverkehrsprojekts in Nairobi (die Nahverkehrsbahnlinie 5 wird Nairobi mit Vororten wie Syokimau, Embakasi, Ruiru und Kikuyu verbinden); ein Abkommen zur Gründung eines Joint Ventures zur Entwicklung und Finanzierung von Logistik- und Hafeninfrastruktur; die Finanzierung des Ausbaus des Masinga-Staudamms; die Modernisierung der kenianischen Klima- und Wetterdienste; die Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff; die Erweiterung des Kipeto-Windenergie-Entwicklungsprojekts. Die Regierung will das französische Fachwissen im Bereich der Nukleartechnologie nutzen, um das Ziel des Landes, 10.000 Megawatt Strom zu erzeugen, zu unterstützen. Präsident Ruto merkte an, dass der Gipfel einen bedeutenden Wandel hin zu einer ausgewogeneren, handlungsorientierten und ergebnisorientierten Partnerschaft zwischen Afrika und Frankreich markiere.

Präsident Emmanuel Macron will bei der Eröffnung des „Africa Forward“ Gipfels in Kenia, der zum ersten Mal in einem englischsprachigen Land stattfindet, Frankreichs neuen Ansatz gegenüber Afrika vorstellen.  Schwerpunktmäßig geht es um die Förderung von Innovationen, grüner Energie, digitaler Technologie und die Reform der internationalen Finanzarchitektur. Es werden bis zu 30 Staats- und Regierungschefs sowie rund 4.000 Wirtschaftsvertreter und Innovatoren erwartet.

Wie jedes Jahr wird am 8. Mai der Internationale Tag des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds begangen. Dieser Tag bietet die Gelegenheit, das anhaltende Engagement des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz sowie seiner Freiwilligen für die weltweite humanitäre Hilfe zu würdigen.

Das ruandische Parlament hat einstimmig ein wegweisendes Gesetz zur Legalisierung und Regulierung von Kryptowährungen und virtuellen Vermögenswerten verabschiedet. Das Gesetz markiert einen strategischen Wandel und öffnet Investoren, Fintech-Unternehmen und Finanzinstituten die Möglichkeit, im Rahmen einer formellen digitalen Wirtschaft tätig zu werden. Verstöße werden mit hohen Strafen geahndet.  Gesetzgeber schätzen, dass derzeit über 35.000 Personen – sowohl Ruander als auch Expatriates – virtuelle Vermögenswerte handeln. Kryptowährungen bleiben jedoch als gesetzliches Zahlungsmittel ausgeschlossen.

Boko Haram, die an der Schnittstelle von Kamerun, Tschad, Niger und Nigeria operiert, hat auf der Insel Barka Tolorom einen Angriff verübt. Mindestens 23 tschadische Soldaten wurden getötet und 26 verletzt. Tschadische Soldaten geraten in der Region des Tschadsees zunehmend unter Beschuss von Boko Haram. In den letzten Monaten kam es zudem zu einer Zunahme von Angriffen der JAS-Fraktion, insbesondere auf den Inseln und entlang des nigerianischen Ufers des Tschadsee. Der Tschad leidet seit Jahren unter Instabilität, geprägt von wiederkehrenden Rebellionen, bewaffneten Gruppen und Staatsstreichen. Trotz seines Ölreichtums gehören das Land aufgrund wirtschaftlicher Stagnation und eines rauen Klimas weiterhin zu den ärmsten Nationen Afrikas.

Nigeria plant eine „freiwillige Rückführung“ seiner in Südafrika lebenden Staatsbürger. Es wird befürchtet, dass fremdenfeindliche Gewalttaten zunehmen. Südafrika blickt auf eine lange Geschichte fremdenfeindlicher Gewalt zurück, die häufig durch wirtschaftliche Frustrationen, Arbeitslosigkeit und die Vorstellung ausgelöst wird, dass Migranten um Arbeitsplätze und Ressourcen konkurrieren. Nigerianer, die einen bedeutenden Teil der Migrantengemeinschaft ausmachen, gehörten häufig zu den Betroffenen.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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