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In Tharaka Nithi, Elgeyo-Marakwet und Kiambu und in den zentralen und östlichen Regionen des Landes werden Überschwemmungen und Erdrutsche gemeldet. 18 Menschen sind ums Leben gekommen. Im untere Tana-Flussgebiet werden und über 100.000 Bewohner flussabwärts aufgefordert, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben, da der Wasserstand in den Stauseen der Wasserkraftwerke steigt. Dies ist das zweite Mal in weniger als zwei Monaten, dass Teile Kenias von tödlichen Überschwemmungen heimgesucht werden. Im März stiegen die Fluten in Teilen von Nairobi bis zum Rand an und forderten mindestens 37 Todesopfer. In afrikanischen Städten führen extreme Wassermengen, zu viel bei starken Regenfällen und zu wenig bei Dürren, zu immer schwerwiegenderen Auswirkungen.

In Cabo Delgado, Mosambik, wo seit über acht Jahren ein Krieg tobt, der mehr als 6.200 Menschenleben gefordert und über 1,3 Millionen Menschen vertrieben hat, ist eine neue Welle dschihadistischer Gewalt ausgebrochen. Kämpfer der Ahlu al-Sunna wa al-Jama'a, griffen das Dorf Meza im Bezirk Ancuabe im Norden der Provinz Cabo Delgado an. Die Angreifer plünderten Wohnhäuser und steckten historische Pfarrkirche Saint Louis de Montfort, die seit 1946 ein Symbol der christlichen Präsenz in der Region ist, in Brand.  Die Kirche wurde vollständig zerstört und in Schutt und Asche gelegt. Zivilisten wurden während des Überfalls festgehalten und gezwungen, Hassbotschaften der Milizen anzuhören. Bischof Juliasse Ferreira Sandramo ruft zur internationalen Solidarität auf.

Seit dem 1. Mai 2026 gewährt China 53 afrikanischen Staaten (Eswatini ist wegen Taiwan ausgeschlossen) einen umfassenden zollfreien Marktzugang. Während Rohstoffe oft bereits zollfrei waren, profitieren nun vor allem landwirtschaftliche Erzeugnisse und verarbeitete Güter von wegfallenden Zollsätzen, die zuvor zwischen 8 % und 30 % lagen. China ist Afrikas größter Handelspartner mit einem Rekordvolumen von 348 Milliarden USD im Jahr 2025. Die neue Politik soll helfen, das massive Handelsdefizit Afrikas (102 Milliarden USD im Jahr 2025) abzumildern. Das wesentliche Problem existiert jedoch weiter.  Afrika exportiert weiterhin Rohstoffe und importiert Industriegüter. Diese Asymmetrie führt zu anhaltenden Handelsdefiziten, schränkt die Mobilisierung inländischer Einnahmen ein und begrenzt die Zahl der Arbeitsplätze sowie die Steuerbasis.

Die Lage im Land ist extrem angespannt. Tuareg-Separatisten und islamistische Dschihadisten haben sich zusammengetan und greifen großflächig die Armee die Armee und russischen Söldner an. Sie verkünden, dass sie die Junta des Landes stürzen werden. Die Demokratische Republik Kongo entsendet Bodentruppen, um ihre lukrativen Minen zu schützen.  Frankreich, Belgien, Deutschland und andere Länder fordern ihre Staatsbürger auf das Land zu verlassen.

Burundi hat seine Nationale Strategie für künstliche Intelligenz 2026–2030, verabschiedet. Ziel ist es, KI nicht nur als Technologie, sondern als Entwicklungswerkzeug für die Modernisierung von Wirtschaft und Verwaltung zu nutzen. In den Bereichen:  Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Bildung, und Öffentliche Verwaltung sollen Pilotprojekte wirtschaftliche Impulse setzen. Die Strategie steht im Einklang mit Burundis umfassendem makroökonomischen Stabilisierungsprogramm und untermauert das Ziel der Regierung, digitale Instrumente zur Unterstützung des Strukturwandels und zur Effizienzsteigerung in Schlüsselbereichen der Wirtschaft einzusetzen.

Das in Johannesburg ansässige Technologie-Schulungsunternehmen LeanTechnovations hat offiziell das Artificial Intelligence Entrepreneurial Institute of South Africa (AIEISA) ins Leben gerufen. Diese Initiative soll die digitale Kompetenzlücke bei kleinen, mittleren und Kleinstunternehmen (SMME) schließen. Im Gegensatz zu herkömmlichen theoretischen Kursen konzentriert sich das Institut auf praktische, „mobile-first“-Schulungen, die es Geschäftsinhabern ermöglichen, KI-Tools direkt in ihren Geschäftsalltag zu integrieren. Unter dem Motto „Von Südafrikanern für Südafrikaner entwickelt“ ist der Lehrplan auf die spezifischen Herausforderungen der lokalen Unternehmenslandschaft zugeschnitten.

300 Studierende der tunesischen Universität Sfax haben einen Guinness-Weltrekord aufgestellt, indem sie in weniger als drei Stunden ein komplettes KI-gestütztes Start-up aufgebaut haben. Damit demonstrierten sie, wie künstliche Intelligenz Zeiträume verkürzt. Die Leistung wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Forums mit dem Titel „Künstliche Intelligenz im Zentrum der Wertschöpfung“ erzielt, an dem Studierende aus vier Einrichtungen in Sfax teilnahmen. Führende Wissenschaftler bezeichneten diesen Meilenstein als starkes Signal für Tunesiens Potenzial, im globalen Wettbewerb zu bestehen, insbesondere in Bereichen, die von künstlicher Intelligenz und digitaler Innovation geprägt sind. Die Initiative spiegelt zudem einen allgemeinen Wandel in der Hochschulbildung hin zu praxisorientierten, ergebnisorientierten Erfahrungen wider, die reale Startup-Umgebungen widerspiegeln.

Die Region Darfur hat mit einer tödlichen Masernepidemie zu kämpfen, die sich aufgrund des anhaltenden Bürgerkriegs erheblich verschärft hat. In Labado (Ost-Darfur) wurden innerhalb weniger Wochen mindestens 70 Todesfälle und etwa 1.000 Infektionen gemeldet.

In der Provinz Wadi Fira eskalierte ein Konflikt, der ursprünglich zwischen zwei Familien ausgebrochen war, zu einer Welle von Vergeltungsangriffen. Er breitete sich über ein weites Gebiet aus. Dörfer wurden niedergebrannt. Rivalisierende ethnische Gruppen stritten sich um einen Wasserbrunnen. Tödliche Zusammenstöße zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind an der Tagesordnung, was auf langjährige Konflikte zwischen Bauern und Hirten sowie ethnische Spannungen zurückzuführen ist. Nach Angaben des Thinktanks „International Crisis Group“ wurden zwischen 2021 und 2024 bei etwa 100 Zusammenstößen 1.000 Menschen getötet und 2.000 verletzt. Der Wettbewerb um Wasser und Weideland ist ein chronischer Auslöser für Gewalt zwischen Bauern und Viehzüchtern im Tschad, der häufig durch den Klimawandel und Dürren verschärft wird.

Am 24. April 2026 feierte König Mswati III sein 40-jähriges Thronjubiläum seinen 58. Geburtstag. Die Feierlichkeiten standen unter dem Motto: "Ein König für das Volk, eine Herrschaft für die Ewigkeit“. König Letsie III. von Lesotho, Präsident Emmerson Mnangagwa von Simbabwe und Präsident Daniel Chapo von Mosambik waren geladene Gäste.  Die Kritik im Land richtet sich gegen den verschwenderischen Lebensstil von Mswati und seinen rund einem Dutzend Ehefrauen.  Ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der von der Weltbank festgelegten Armutsgrenze von 2,15 Dollar pro Tag lebt. Sein Unterhalt kostet mehrere zehn Millionen Dollar, und in diesem Monat bewilligte die Regierung dafür zusätzliche 3 Millionen Dollar. Die Wut über diese Ungleichheit entlud sich 2021 in Protesten, die gewaltsam niedergeschlagen wurden, während das Königreich zudem unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zog, weil es im Rahmen von Präsident Donald Trumps hartem Vorgehen gegen Einwanderung aus den Vereinigten Staaten abgeschobene Personen inhaftierte.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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