| Kampf gegen Streubomben |
06.10.2008 |
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| In einer Konferenz in Kampala, Uganda, nannte Erzbischof Emeritus Desmond Tutu diese Waffen einen Gräuel. Sie sollten von keinem Land geduldet werden, da sie noch lange nach den Kampfhandlungen unschuldige Zivilisten verstümmeln und töten. Tatsächlich werden sie in 77 Ländern gelagert und wurden in 31 Ländern, überwiegend in Afrika, gebraucht. Die UNO rief alle Staaten auf, den Bann gegen Streubomben bei den Verhandlungen in Oslo am 3. Dezember zu ratifizieren. |
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| Kenia: Ausbruch der Tierpest |
06.10.2008 |
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| In 18 Distrikten ist die Pest der kleinen Wiederkäuer (PPR) ausgebrochen. Seit 2006 sind 2, 7 Mill. Schafe und Ziegen daran gestorben. Die ansteckende Viruskrankheit bedroht die Lebensgrundlage der ländlichen Bevölkerung. |
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| Simbabwe: Streit über Regierungsbildung hält an |
06.10.2008 |
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| Während Mugabe und Tsvangirai sich nicht um die Besetzung des Finanz- und Innenministerium einigen können steigt die Inflation weiter an. Trotz seines Rücktritts will Thabo Mbeki weiter vermitteln. |
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| Sudan: Verletzung des Friedensabkommens? |
06.10.2008 |
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| Für wen waren die Waffen auf dem Frachter Faina bestimmt? Die internationale Gemeinschaft geht davon aus, dass die Waffen nicht für Kenia, sondern für den Sudan bestimmt waren. Für 2009 ist eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Südsudans vorgesehen und schon jetzt befürchtet befürchtet man ein militärisches Aufrüsten. |
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| Mali: Neuer Nuntius |
02.10.2008 |
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| Papst Benedikt XVI. hat Prälat Dr. Martin Krebs (51), Priester des Bistums Essen, zum Apostolischen Nuntius in Guinea (Conakry) und Mali sowie zum Titularerzbischof von Taborenta (Mauretanien) ernannt. |
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| Uganda: Gesetze gegen Überfischung |
02.10.2008 |
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| Unganda und der Kongo haben ein Abkommen getroffen um am den Seen Albert und Edward den Fischbestand zu sichern. Der Bestand des Nilbarsch und des Tilapia (Petrusfische) sind bedroht. |
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| Afrika entsorgt Elektronenmüll. |
02.10.2008 |
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| Der E- Müll wächst heute dreimal so schnell wie der normale Hausmüll und landet trotz der Basler Konvention illegal in Afrika um dort entsorgt zu werden. Ein normales Handy enthält ca. 20% Kupfer und 20% weitere Metalle wie Gold, Silber, Platin. Kinder und Arbeitslose recyceln die Handys, indem sie von Hand die Computerteile auseinandernehmen und mit giftigen Chemikalien oder Feuer versuchen die wertvolle Metalle zu gewinnen. Gesundheitsschäden wie Bleivergiftungen sind die Folge. Auch werden krebserregende Dioxine werden freigesetzt, die sich in der Nahrungskette anreichern. In Nigeria und Ghana wurden hunderte von Container mit Elektroschrott aus Europa entdeckt. |
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| Angola: Neuer Premierminister vereidigt |
01.10.2008 |
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| António Paulo Kassoma wurde als neuer Ministerpräsident vereidigt. Kirchenführer kommentierten das Ereignis positiv und gaben ihrer Hoffnung auf ein neues demokratischen Angola zum Wohle der Menschen Ausdruck. |
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| Spanien findet Bootsflüchtlinge |
01.10.2008 |
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| Die spanische Küstenwache hat 230 Afrikaner an Land gebracht in einem der zahlenmäßig größten Fischerbootsfunde. Das Schiff kam von Mauretanien und steuerte die Kanarien an. Es war mit 25 Kindern und nur Männern besetzt. Diese Jahr landeten ca. 7000 Flüchtlinge auf den spanischen Inseln. |
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| Hauptquartier des US Afrika-Kommando in Stuttgart |
01.10.2008 |
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| Die USA fassen alle Afrikaeinsätze in einer Kommandozentrale dem Africom mit Sitz in Stuttgart zusammen. Die Afrikaner fürchten eine stärkere Einmischung der USA und die Durchsetzung derer Interessen. Auf Grund der afrikanischen Skepsis wurde das Hauptquartier in Stuttgart errichtet. |
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