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  • Afrika
Februar - 2014 –
  • Afrika
Mai - 2014 – Petition an Bundesregierung, Kleinbauern zu fördern, statt Agrarkonzere über Entwicklungshilfe zu unterstützen und mehr Transparenz bei der Vergabe von Geldern zu zeigen.
  • Gabun
Nachdem sich die Opposition auf den 73-jährigen Jean Ping als gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten geeinigt haben, ist der Sieg von Amtsinhaber Ali Bongo nicht mehr garantiert. Bongo übernahm 2009 die Macht von seinem Vater, der das Land 41 Jahre lang beherrscht hatte. Ping, der chinesische Wurzeln hat, war lange Zeit Vorsitzender der Afrikanischen Union. Der niedrige Ölpreis hat eine Wirtschaftskrise ausgelöst. Wegen der hohen Arbeitslosigkeit gibt es große Unzufriedenheit in der Bevölkerung.
  • Gambia
Nigeria – Das Bundesland Borno, das am meisten vom Terror der Bewegung Boko Haram betroffen ist, will Eltern, die ihre Kinder zur Schule schicken, finanziell unterstützen. Für Mädchen soll es eine Extra-Prämie geben. Damit will die Regierung der Ideologie der Islamisten, die jegliche Schulbildung ablehnen, entgegentreten. In der Region sind über 800 Schulen geplündert oder zerstört worden.
  • Kenia
Kenia – Um den Kindern und Jugendlichen der Slums von Nairobi, wo es selten Strom und Wasser gibt, viel weniger Computer, den Einstieg in die digitale Welt zu ermöglichen, muss das Klassenzimmer zu ihnen kommen. Der von der Craft Silicon Foundation gestellte Bus fährt mit Lehrern und 32 solar-betriebenen Computern ausgestattet, durch den Kawangware Slum. Er hat eine magische Anziehung auf junge Menschen, die surfen, scannen und drucken lernen. Probleme gibt es nur, wenn die Sonne nicht scheint. 8.000 Jugendliche haben den mobilen Bus schon benutzt und schätzen die erworbenen Aufstiegschancen.
  • Marokko
Marokko – Das Königreich strebt eine Mitgliedschaft in der west-afrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS an. Wirtschaftlich könnte dies ein Vorteil für beide Parteien sein. Nigeria fürchtet um seine Vormachtsstellung und widersetzt sich dem Antrag.
  • Senegal
Senegal – Unter der Ägide von Präsident Sall und dem marokkanischen König diskutierten über 500 religiöse Führer und Islam Experten aus ganz Afrika diskutierten in Dakar, wie durch den islamistischen Terror beschädigte Image des Islam als eine Religion des Friedens wiederhergestellt werden kann. Nicht nur in Europa wird der Islam als Gefahr gesehen, auch unter der muslimischen Bevölkerung wächst die Angst vor Extremismus.
  • Südsudan
Überall in Afrika kann die Stromversorgung nicht der stark steigenden Nachfrage nachkommen. Private Unternehmen investieren erfolgreich in den Energiesektor. In Nigeria konnte die amerikanische Firma Simbion Power in Partnerschaft mit einheimischen Unternehmen, die Leistung des Ughelli Elektrizitätswerks innerhalb von drei Jahren vervierfachen. In Tansania soll in Zusammenarbeit mit der nationalen Elektrizitätsgesellschaft TANESCO in Mtwara eine gasbetriebene 600 MW Anlage und eine 450 km lange Hochspannungsleitung gebaut werden. Ruanda will in einer Privat-Public Partnership das Methangas im Kivu-See zur Stromversorgung nutzen. In Kenia investiert Simbion Power in geothermale Energiegewinnung. Das Hauptproblem in vielen Ländern ist, den Verbrauchen klar zu machen, dass sie für Strom auch etwas bezahlen müssen.
  • Südsudan
Amerikanische Wissenschaftler haben ein mit Nanopartikeln aus Silber oder Kupfern behandeltes Papier entwickelt, das verschmutztes Wasser keimfrei macht. Die Nanopartikel zerstören die Mikroben und produzieren so ein 99% reines Trinkwasser. Die Filterpapiere, die in Buchform angeboten werden, könnten die Gesundheitssituation in Dörfern ohne Wasserversorgung erheblich verbessern. Über 600 Millionen Menschen haben noch keinen Zugang zu sauberem Wasser.
  • Südsudan
Die Zahl der Elefanten in Afrika ist in den letzten zehn Jahren um 60% zurückgegangen. Jeden Tag werden an die 100 Elefanten getötet und ihre Stoßzähne vor allem nach Asien verschachert, wo die Nachfrage enorm gestiegen ist. Der Elfenbeinhandel ist hoch profitabel und wird auch von Terrorgruppen wie Al Shabab und Boko Haram genutzt, um sich zu finanzieren.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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