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  • Simbabwe

Vizepräsident und Gesundheitsminister Constantino Chiwenga und der chinesisiche Botschafter waren am Flughafen, um die Ankunft des Fliegers mit 200.000 Dosen des Sinopharm-Impfstoffes  aus China zu erleben. Die Regierung von Präsident Emmerson Mnangagwa hat weitere 600.000 Impfdosen von Sinopharm gekauft, die Anfang März eintreffen sollen. Chiwenga kommentierte, "Es ist uns nicht entgangen, dass China in Zeiten der Not schnell reagiert hat,… es ist eine weitere Demonstration des langen Bandes der Freundschaft und der Solidarität". Bis Sonntag wurden in Simbabwe 35.172 bestätigte Fälle von COVID-19 registriert, darunter 1.400 Todesfälle. Ägypten und Äquatorialguinea hatten schon Impfstoffe von China erhalten.

  • Kongo-RDC

Auf dem Kongo-Fluss ist ein Schiff mit über 700 Menschen an Bord, auf dem Weg von Kinshasa nach der Provinz Äquator, gekentert. Das Schiff sank in der Nähe des Dorfes Longola Ekoti, in der Provinz Mai-Ndombe. Mindestens 60 Menschen sind ertrunken und Hunderte werden noch vermisst. Als Unfallursache wird Überladung angegeben.

  • Afrika

Facebook hat die langen Internetabschaltungen und Blackouts der sozialen Medien in Tansania, Tschad, Äthiopien und Uganda zwischen Januar 2020 und Februar 2021 verurteilt und sie als kontraproduktiv und eine Verletzung der Menschenrechte im digitalen Zeitalter bezeichnet. Es wird beklagt, dass Internet-Blackouts in Afrika den Zugang zu Diensten wie Facebook, Instagram und WhatsApp unterbrechen und damit der Demokratie schaden, gegen die Rede- und Meinungsfreiheit verstoßen und wirtschaftliche Tätigkeiten unterbinden.

  • Kongo-RDC

Bei Angriffen in der südlichen Stadt Lubumbashi gab es 11 Tote.  Die Bakata-Katanga-Miliz, welche für die Abspaltung der Region Katanga (so groß wie das westeuropäische Festland) von der DR Kongo kämpft, griff ein Militärlager an; sie verübt regelmäßig Anschläge in Lubumbashi, einem wichtigen Bergbauzentrum und der zweitgrößten Stadt des Landes.

  • Südafrika

Am 11. Januar waren die Grenzen nach Simbabwe, Botswana, Mosambik, Namibia, Lesotho und Eswatini geschlossen worden, nun sind sie von heute an wieder geöffnet. Es wird jedoch ein negativer Covid – Test verlangt. Südafrika registrierte fast 1,5 Millionen Infektionen und mehr als 47.000 Covid-bedingte Todesfälle.

  • Afrika

Beim Online-Treffen der G7-Länder am 19.3.2021 will Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sich dafür einsetzen, dass afrikanische Länder beim Verteilen von Corona-Impfstoffen angemessen berücksichtigt werden. Das Projekt ACT Accelerator (ACT-A) der Weltgesundheitsorganisation WHO gestatte es, sich preisgünstig 2 Milliarden Dosen zu sichern. Zur G7 gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, sowie die USA und Kanada.

  • Namibia

Die Fluggesellschaft hat den Flugbetrieb eingestellt und geht in Liquidation. Der Staat hatte in letzten 10 Jahren mit rund 500 Millionen US-Dollar Air Namibia subventioniert, und hätte weitere Zuschüsse geben müssen. Die Airline, welche auch Frankfurt anflog betrieb 4 Airbus A319, 2 A330-200 und 4 Embraer E-Jets. Die knapp 700 Mitarbeiter sollen die nächsten 12 Monate weiterbezahlt werden, jedoch keine Vergünstigungen erhalten.

  • Sudan

Premierminister Abdallah Hamdok hat die Mitglieder des neuen 25-köpfigen Kabinetts der Übergangsregierung mitgeteilt. Er sagte, die neue Regierung sei durch politischen Konsens zustande gekommen, um einen "Regierungskollaps" zu vermeiden. Dem neuen Kabinett gehören 7 ehemalige Rebellenchefs als Minister an. Die Gouverneure der Bundesstaaten und die Mitglieder des Gesetzgebungsrates sollen am 15. Februar am 25. Februar bekannt gegeben werden.

  • Südafrika

Südafrikanische und britische Wissenschaftler stellten fest, dass, während des 6wöchigen Covid-19-Lockdown, die Luftverschmutzung in einigen Teilen Südafrikas um fast die Hälfte gesunken ist. Die Schwefeldioxidbelastung auf dem Highveld sank um 47 %, die Stickstoffdioxidwerte im gleichen Zeitraum um 23 %. Wenig Trost für Menschen, die in dieser Zeit ihre Arbeitsplätze verloren und nicht wussten, wie sie sich ernähren sollen.

  • Nigeria

Unter Androhung schwerer Strafen hat die Zentralbank von Nigeria (CBN) die Schließung aller Kryptowährungs-Konten angeordnet. Die Bank erklärte, dass viele andere Länder, Investoren und Ökonomen wegen der "erheblichen Risiken" bei Transaktionen vor Kryptowährungen gewarnt hätten. Zu den Risiken gehören Investitionsverluste, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, illegale Fondsströme und kriminelle Aktivitäten.  Kryptowährungen sind im Land äußerst beliebt und Nigeria ist einer der großen Märkte für den Bitcoin.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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