logo Netzwerkafrika
  • Senegal
Senegal – Unter der Ägide von Präsident Sall und dem marokkanischen König diskutierten über 500 religiöse Führer und Islam Experten aus ganz Afrika diskutierten in Dakar, wie durch den islamistischen Terror beschädigte Image des Islam als eine Religion des Friedens wiederhergestellt werden kann. Nicht nur in Europa wird der Islam als Gefahr gesehen, auch unter der muslimischen Bevölkerung wächst die Angst vor Extremismus.
  • Südsudan
Überall in Afrika kann die Stromversorgung nicht der stark steigenden Nachfrage nachkommen. Private Unternehmen investieren erfolgreich in den Energiesektor. In Nigeria konnte die amerikanische Firma Simbion Power in Partnerschaft mit einheimischen Unternehmen, die Leistung des Ughelli Elektrizitätswerks innerhalb von drei Jahren vervierfachen. In Tansania soll in Zusammenarbeit mit der nationalen Elektrizitätsgesellschaft TANESCO in Mtwara eine gasbetriebene 600 MW Anlage und eine 450 km lange Hochspannungsleitung gebaut werden. Ruanda will in einer Privat-Public Partnership das Methangas im Kivu-See zur Stromversorgung nutzen. In Kenia investiert Simbion Power in geothermale Energiegewinnung. Das Hauptproblem in vielen Ländern ist, den Verbrauchen klar zu machen, dass sie für Strom auch etwas bezahlen müssen.
  • Südsudan
Amerikanische Wissenschaftler haben ein mit Nanopartikeln aus Silber oder Kupfern behandeltes Papier entwickelt, das verschmutztes Wasser keimfrei macht. Die Nanopartikel zerstören die Mikroben und produzieren so ein 99% reines Trinkwasser. Die Filterpapiere, die in Buchform angeboten werden, könnten die Gesundheitssituation in Dörfern ohne Wasserversorgung erheblich verbessern. Über 600 Millionen Menschen haben noch keinen Zugang zu sauberem Wasser.
  • Südsudan
Die Zahl der Elefanten in Afrika ist in den letzten zehn Jahren um 60% zurückgegangen. Jeden Tag werden an die 100 Elefanten getötet und ihre Stoßzähne vor allem nach Asien verschachert, wo die Nachfrage enorm gestiegen ist. Der Elfenbeinhandel ist hoch profitabel und wird auch von Terrorgruppen wie Al Shabab und Boko Haram genutzt, um sich zu finanzieren.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

­