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  • Afrika

Ein Konsortium, bestehend aus China Mobile International, Facebook, MTN GlobalConnect, Orange, STC, Telecom Egypt, Vodafone und WIOCC (das Ostküsten-Kabelkonsortium), startet ein neues Unterseekabel Projekt. Das gewaltige neue Kabel soll 37.000 km lang sein und 23 Länder verbinden. Bei den 16 angeschlossenen afrikanischen Ländern handelt es sich um Kongo-Brazzaville, Côte d'Ivoire, Dschibuti, DRK, Ägypten, Gabun, Ghana, Kenia, Madagaskar, Mosambik, Nigeria, Sudan, Senegal, Somalia (Landung in Mogadischu), Tansania und Südafrika. Es soll eine nominale Kapazität von 180 Tbit/s bieten, eine Kapazität die sehr ausbaufähig ist.

  • Burundi

Für Evariste Ndayishimiye waren Versöhnung und Dialog die Hauptpunkte seiner Rede, als er am 18. Juni 2020 seinen Amtseid als Präsident ablegte. "Wir müssen aufhören, uns gegenseitig Hutu oder Tutsi zu rufen und uns Burundier zu nennen."

  • Simbabwe
Simbabwe – Der simbabwische Film „Cook Off“, eine Romanze über eine alleinerziehende Mutter, die während eines Kochwettbewerbs ihre Liebe findet, hat auf Netflix Premiere. Produzent Joe Njagu sagt, der Film versuche, ein anderes Bild von Simbabwe, ein Land wegen seiner wirtschaftlichen Probleme und politischen Krisen oft in die Schlagzeilen, zu vermitteln.
  • Kongo-RDC
Kongo-RDC – Die Regierung teilte mit, dass in der Gesundheitszone Wangata, Mbandaka, in der Provinz Équateur wieder Ebola ausgebrochen ist. Dies ist der 11te Ausbruch seit der ersten Entdeckung des Virus im Jahr 1976. Das Land kämpft auch gegen COVID-19 und den weltweit größten Masernausbruch.
  • Burkina Faso
Burkina Faso – Angriffe, die mit dem so genannten Islamischen Staat und Al-Qaida in Verbindung stehen, haben dramatisch zugenommen, innerhalb von 48 Stunden hat es mindestens 50 Tote gegeben. Da sich die Unsicherheit im Land rasch verschärft, werden Stimmen laut, dass es sei an der Zeit, mit den Dschihadisten zu verhandeln.
  • Libyen
Libyen – Was ursprünglich ein Machtkampf zwischen General Haftar und der von der UN anerkannten Regierung in Tripolis war, eskaliert zu einem Interessenkonflikt zwischen der Türkei und Russland. Die Türkei unterstützt militärisch die offizielle Regierung, zusammen mit Ägypten und einigen Golfstaaten, Russland, präsent mit einer etwa 1500 starken Söldnerarmee und Kampfflugzeugen, kämpft auf Seiten der „Libyen National Army“ (LNA) von Haftar. Beide Länder wollen ihren Einfluss im Mittelmeer ausweiten und sind interessiert an den Gasvorkommen in der Region. Haftar hat in letzter Zeit militärische Niederlagen einstecken müssen und droht die Unterstützung seiner Verbündeten zu verlieren.
  • Burundi
Burundi – Die Wahlkommission hat Evariste Ndayishimiye zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklärt, obwohl er beschuldigt worden war, die Wahlen manipuliert zu haben. Ndayishimiye, der Armeegeneral im Ruhestand, erzielte 68,72 %, während Agathon Rwasa, der wichtigste Oppositionsführer, 24,19 % erhielt. Die Wahlbeteiligung lag bei 88 %. Da Ndayishimiye mehr als 50% der Stimmen erhielt, vermied er eine Stichwahl. Die Resultate sind nicht glaubwürdig. Internationale Wahlbeobachter waren nicht zugelassen. Oppositionsvertreter wurden verhaftet, gefoltert und ermordet. Wählerlisten wurden entgegen dem Gesetz geheim gehalten und bei der Stimmabgabe gab es massive Unregelmäßigkeiten.
  • Sudan
Sudan – Der Sudan hat die Durchführung von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) kriminalisiert. Es drohen 3 Jahre Haft. Etwa 87% der sudanesischen Frauen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren haben sich laut UNO irgendeiner Form von FGM unterzogen. Die UNICEF hat, in 29 Ländern Afrikas und des Nahen Ostens, Studien durchgeführt und festgestellt, dass es immer noch weitgehend praktiziert wird, obwohl in 24 dieser Länder Gesetze dagegen erlassen wurden.
  • Botsuana
Botsuana – In den letzten 2 Monaten wurden 56 Elefanten, im Pfannenstiel des Okavango-Deltas, tot aufgefunden. Die Behörden schlossen Wilderei aus, da alle Kadaver intakt waren. Botswana hat mit über 130.000 Tieren die größte Elefantenpopulation Afrikas.
  • Simbabwe
Simbabwe – Der Gesundheitsminister verkündete, dass allen einheimischen und ausländischen Investoren, die sich an die Produktion von Cannabis (mbanje) wagen, ein Angebot für 100% Besitz ihrer Farmen und Lizenzen unterbreitet wird. Im Jahr 2018 genehmigte die simbabwische Regierung die Produktion von Cannabis für medizinische Zwecke. In 7 anderen Ländern (Südafrika, Sambia, Malawi, Ghana, Nigeria, eSwatini, Uganda ist dies auch der Fall. Die Cannabisprodukte werden hauptsächlich nach Europa ausgeführt. Im Jahr 2023 soll, Experten zufolge der Wert von in Afrika legal hergestellten und zugehörigen Cannabiswaren, bei rund 6,4 Mrd. Euro liegen. In Afrika hat der Hanfanbau eine jahrhundertealte Tradition.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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