Ein Bericht der Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft (EITI) enthüllte, dass Kamerun offiziell die Förderung von 953 kg Gold angab, jedoch nur einen Export von 22,3 kg verzeichnete. Eine eingeleitete Untersuchung stellte fest, dass in den Regionen Ost und Adamawa etwa 200 illegale Unternehmen tätig sind. Mehr als 95 % davon sind ausländische Firmen. Viele der Unternehmen werden von chinesischen Staatsangehörigen geführt. Die Behörden haben die Firmen aufgefordert, „die Bergbauaktivitäten unverzüglich einzustellen“, erwähnten jedoch keine möglichen Sanktionen oder rechtlichen Schritte. Korruption und der Einfluss mächtiger Eliten schränken die Durchsetzung ein.

