Kenia und Frankreich haben nach bilateralen Gesprächen zwischen Präsident William Ruto und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron elf Abkommen unterzeichnet. Zu den wichtigsten Abkommen gehören: die Sanierung und Modernisierung des 12,5 Milliarden KSh teuren Nahverkehrsprojekts in Nairobi (die Nahverkehrsbahnlinie 5 wird Nairobi mit Vororten wie Syokimau, Embakasi, Ruiru und Kikuyu verbinden); ein Abkommen zur Gründung eines Joint Ventures zur Entwicklung und Finanzierung von Logistik- und Hafeninfrastruktur; die Finanzierung des Ausbaus des Masinga-Staudamms; die Modernisierung der kenianischen Klima- und Wetterdienste; die Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff; die Erweiterung des Kipeto-Windenergie-Entwicklungsprojekts. Die Regierung will das französische Fachwissen im Bereich der Nukleartechnologie nutzen, um das Ziel des Landes, 10.000 Megawatt Strom zu erzeugen, zu unterstützen. Präsident Ruto merkte an, dass der Gipfel einen bedeutenden Wandel hin zu einer ausgewogeneren, handlungsorientierten und ergebnisorientierten Partnerschaft zwischen Afrika und Frankreich markiere.

