Das 20. Jahrhundert gehört zu dem blutigsten der Menschheitsgeschichte. Die Euphorie eines neuen Jahrtausends bewegte 189 Staats- und Regierungschefs dazu, für das neue Millennium ein Programm zu verabschieden, dass eine friedlichere, sicherere und gerechtere Welt schafen sollte. Ein erster Schritt dazu sollten die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) sein. Mehr zur Geschichte der MDGs
Die Millenniumserklärung beschreibt die wesentliche Elemente, um Armut und Gewalt in der Welt zu beseitigen. Die Mitgliedsstaaten der UN verpflichten sich, bis 2015 acht konkrete Ziele und 15 messbare Zielvorgaben zu erreichen. Der Millennium + 5 Weltgipfel wollte die Resultate der ersten fünf Jahre abschätzen. Mehr zu den Millenniumszielen
MDGs sind ein großer Schritt zu einer weltweiten Solidarität. Sie werden auch kritisiert als minimalistisch, schwer überprüfbar und zu sehr orientiert an neo-liberalen Wirtschaftsideologie und überholten Entwicklungskonzepten. Mehr zu den Schwächen der MSGs
Zur Umsetzung der MDGs ist nicht nur eine Erhöhungen der öffentlichen Entwicklungshilfe und der Erschließung neue Finanzquelle erforderlich. Effektive Entschuldung und faire Handelsregelungen, die die Situation der ärmeren Länder berücksichtigen, sind eine Vorbedingung. Mehr zur Umsetzung der MDGs
Während große Teile Asien die MDGs erreichen werden, hinkt Afrika hinterher. Bei einzelnen Ziele sind jedoch große Fortschritte erziele worden. Konflikt, Klimakatastrophen und Aids machen die Erreichung der MDGs besondern schwierig. Mehr zu MDGs und Afrika
In Deutschland ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) zuständig für die Umsetzung der MDGs. Es will seinen Beitrag leisten durch eine Ausrichtung auf nationale Armutsbekämpfungsprogramme, bessere Zusammenarbeit mit anderen Gebern, einer besseren Qualität in der Entwicklungszusammenarbeit und einer größere Kohärenz. Mehr zu MDGs und EZ
Mehr Dokumente und Links zu Themen der Millenniumsentwicklungsziele finden Sie auf der Seite Mehr Links und Dokumente |
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1. Die Beseitigung der extremen Armut und des Hungers.
2. Die Verwirklichung der allgemeinen Primarschulbildung. 3. Förderung der Gleichheit der Geschlechter und Ermächtigung der Frauen
4. Senkung der Kindersterblichkeit
5. Verbesserung der Gesundheit von Müttern
6. Bekämpfung von Aids, Malaria und anderen Krankheiten
7. Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit
8. Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft |
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