Was ist Aids? Die typischen Symptome von AIDS traten 1981 zuerst bei Patienten in den USA auf. In Deutschland wurde die Krankheit erstmals 1982 entdeckt. Der Franzose Luc Montagnier und der Amerikaner Robert Gallo entdeckten das HIV-Virus 1983. Die Abkürzung HIV bedeutet "Human Immuno-Deficiency Virus", übersetzt heißt das soviel wie "menschliches Immundefekt-Virus. Es sind zwei Arten von Viren bekannt, das HIV-1 und das etwas später entdeckte HIV-2.Sie weisen spezielle Merkmale auf, und kommen unterschiedlich häufig vor. In Afrika handelt es sich hauptsächlich um das HIV-2. Die Übertragung und die Schutznotwendigkeiten sind bei beiden gleich. Das HIV-Virus verursacht AIDS. Diese englische Bezeichnung steht für "aspuired Immune Deficiency Syndrome", zu deutsch, "Erworbener Immundefekt". AIDS ist also eine Schwächung des Immunsystems. Die Abwehrkräfte reichen nicht mehr aus, um krankheitserregende Organismen zu bekämpfen. Häufige Krankheiten bei AIDS-Infizierten sind Tuberkulose und Lungenentzündungen, aber auch Allergien und Krebs Ohne weitere Behandlung bricht das Immunsystem nach etwa zehn Jahren zusammen. Die AIDS-Erkrankung bedeutet dann unweigerlich den Tod. Inzwischen gibt es aber Medikamente, die die Vermehrung des Virus eindämmen. der medizinische Fortschritt hat so zu einer höheren Lebenserwartung bei denjenigen geführt, die sich die Medikamente leisten können.Als besonders wirksam gilt heute die Kombinationstherapie mit mehreren medikamenten, auch AIDS-Cocktail genannt. In Europa ist die Sterblichkeitsrate bei HIV-Positiven und AIDS-Kranken seit Einführung der AIDS-Cocktails von 1995 bis 1999 um zirka 20 Prozent gesunken. Bisher kann AIDS immer noch nicht geheilt werden. |