AIDS-AKTUELLES Gesetz gegen Missbrauch von Aidstherapien Mit einem Gesetz will Malawi Heiler daran hindern, selbstgemachte Aids-Therapien an Patienten auszuprobieren und Kirchenleuten untersagen, von der Einnahme von Aids-Medikamenten abzuraten. Von den 13 Millionen Einwohnern Malawis ist etwa eine Million an Aids erkrankt. (NAD 10.03.2008) Aidsmedikamente 'Made in Afrika' Die Schweizer Pharmafima La Roche hat einem südafrikanischen und zwei kenianischen Unternehmen die Bewilligung zur Produktion des Anti-Aidsmedikaments Saquinavir erteilt und wird das technische Know-how zur Herstellung des Generikums zur Verfügung stellen. (NAD 23.09.2006)
UNICEF startet Kampagne für Aidsbetroffene Kinder UNICEF will mit einer weltweiten Kampagne auf die Folgen der Aidsepidemie für Kinder aufmerksam machen. Nur 10% der Aidswaisen erhalten Hilfe. Nach Schätzungen der UN-Organisation wird des 2010 18 Millionen Aidswaisen im sub-saharischen Afrika geben. (NAD 26.10.2005) Generisches AV-Medikament genehmigt Die amerikanischen Gesundheitsbehörden haben das erste generische anti-virale Medikament genehmigt. Das wird niedrigeren Preisen führen. (NAD 21.09.2005) 3,7 Mrd. für AIDS-Fonds Internationale Geldgeber haben 3,7 Milliarden Dollar für die Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose versprochen, die Häfte der Summe, die vom UN Global Fonds für 2006-2007 benötigt werden. (NAD 07.09.2005) Nigeria produziert Anti-Aids Medikamente Die nigerianische Firma Fidson Healthcare hat mit der Produktion des Anti-Aids Medikaments Virex begonnen. 5% der 130 Millionen Bevölkerung sind HIV positiv. (NAD 17.08.2005) Beschneidung als Schutz gegen Aids Auf einer Aidskonferenz in Brasilien wurde die männliche Beschneidung als eine mögliche Schutzmaßnahme gegen Infektion empfohlen. Mehrere Studien zeigen, dass Beschneidung die Gefahr einer Infektion durch in HIV Virus stark reduziert. (NAD 27.07.2005) Indien hilft Afrika im Kampf gegen Aids Premierminister Manmohan Singh verkündete würden des AU-Gipfels in Sirte / Libyen, Indien werde 1.5 Mrd. Dollar zur Aidsbekämpfung in Afrika bereitstellen. Die Regierung will die indische Pharmaindustrie ermutigen, Produktionsstellen für billige Aidsmedikamente in Afrika einzurichten. (NAD 18.07.2005) Bischof Kamphaus legt katholische Prinzipien dar Bischof Franz Kamphaus legte in einer Rede vor der GTZ über die Aidsarbeit der kirchlichen Hilfswerke die Prinzipien der katholischen Kirche - auch zur Kondomfrage - klar dar. (NAD 28.06.2006) Text der Rede Brasilien will Patentrecht für Aidsmedikamente brechen Die brasilianische Regierung droht ein Aidsmedikament des US-Pharmakonzerns Abbot Laboratories unter Zwangslizenz selbst zu produzieren, falls der Hersteller nicht seine Preise drastisch senkt. Die Pharmaindustrie befürchtet, dass die vom TRIPS-Abkommen der Welthandelsorganisation zugelassene Zwangslizenzierung im Falle gravierender Probleme der Volksgesundheit, auch von anderen Entwicklungsländern angewandt wird. (NAD 28.06.2006) Erklärung der Ostafrikanischen Bischöfe Auf ihrer Tagung in Uganda haben die katholischen Bischöfe der acht AMECEA Länder ihre pastoralen Option zum Beitrag der Kirche bei der Aidsbekämpfung vorgestellt. (NAD 16.06.2006) Englischer Text der Erklärung Kein Ende der Aidsplage Aids verbreitet sich auf der Welt schneller als je zuvor, nach Aussagen von UN Generalsekretär Kofi Anna auf einer Konferenz, die Fortschritte im Kampf gegen Aids prüfen sollte, und nur 12% der Kranken in Entwicklungsländern haben Zugang zu anti-viralen Medikamenten. Anna bezeichnete das Aidsbekämpfungsprogramm in Brasilien als das erfolgreichste. (NAD 03.06.2005) Uganda: HIV Infektionsrate sinkt weiter Die Infektionsrate, die Anfang der neunziger Jahre noch 30% betrug, ist nach offiziellen Regierungsangaben im letzten Jahr auf 7% heruntergegangen. Inzwischen sind fast eine Million Menschen an Aids gestorben. (NAD 04.05.2005) Tansania: Rückgang bei Aidsinfektionen Nach einem Bericht der tansanischen Aidskommission (TACAID) ist die Infektionsrate in den letzten zwei Jahren von 10% auf 7% heruntergegangen. Über zwei Millionen Menschen in einer Bevölkerung von 34 Million sind betroffen. (NAD 12.04.2005) Indisches Parlament verbietet die Produktion von Aids-Generika Die Entscheidung des indischen Parlaments, gemäß den Patentregeln der Welthandelsorganisation (WTO) die Produktion von Generika Medikamenten zu untersagen, wird vor allem für Aidspatienten in Afrika den Preis von anti-viralen Medikament drastisch erhöhen. Viele afrikanische bezogen ihre Aidsmedikamente aus Indien. (NAD 24.03.2005) Aidsinfektionen in Afrika könnten 90 Millionen erreichen Ein Expertenbericht für die UN unter dem Titel "Aids in Africa" schätzt, dass sich ohne massive Investitionen im Kampf gegen Aids die Zahl der Aidsinfizierten Menschen in Afrika von jetzt 25 Millionen in den nächsten 20 Jahren auf 90 Millionen fast vervierfachen könnte. Über 200 Mrd. Dollar Investitionen seien nötig, nur um die Infektionsrate auf dem jetzigen Niveau zu halten. (NAD 05.03.2005) Aktionsbündnis kritisiert WHO Bericht Die Weltgesundheitsorganisation stellte beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos einen Bericht zur Umsetzung ihres 3by5 Programms vor. Ziel des Programms ist, bis Ende 2005 drei Millionen Aids-Patienten in Entwicklungsländern zu behandeln. Dazu einie Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen AIDS. Text der Pressemitteilung Brown fordert mehr Geld für Aidsforschung Auf seiner Afrikareise hat der britische Finanzminister Gordon Brown an die Industrienationen appelliert, mit 10 Milliarden Dollar ein Forschungsprogramm zur Aidsbekämpfung zu finanzieren. Er glaubt, dass mit mehr Ressourcen eine Aidsimpfung bis zum Jahr 2012 entwickelt werden kann. (NAD 14.01.2005) Genetischer Aidsblocker gefunden Wissenschafter haben ein Gen entdeckt, das im Rhesusaffen HIV-Infektion blockiert, im Menschen aber nicht. Der Befund könnte langfristig für eine Therapie bedeutsam werden. (NAD 12.01.2005) UNaids Bericht 2004 Nach Angaben des UNaids Berichts sind 39,4 Millionen Menschen weltweit mit HIV infiziert, fast die Hälfte davon Frauen. 2003 starben 3,1 Millionen Menschen an Aids, Neuinfektionen werden auf 4,9 Millionen geschätzt. (NAD 24.11.2004) Mehr Geld für Global Fonds Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit plant, den deutschen Beitrag für den Global Aids Fonds auf 82 Million Euro aufzustocken. (NAD 20.11.2004) Zahl der Aidsopfern sinkt in Uganda Entgegen den Beschuldigungen von Organisationen, die Regierung beschönige Aidsstatistiken, hat der Leiter der Aidskommission in Uganda bekräftigt, dass die Anzahl der Aids-Toten von 100.000 im Jahr 2001 auf 70.000 im letzten Jahr zurückgegangen sind. Über eine Million Ugander sind seit 1980 Opfer der Immunkrankheit geworden. (NAD 23.09.2004) Lizenzproduktion von Aids-Medikamenten in Kenia Nach Südafrika wird jetzt auch Kenia anti-virale Medikamente unter einer Lizenz der britischen Firma GlaxoSmithKline für den ostafrikanischen Markt produzieren. Die Kosten sollen um die Hälfte billiger sein als der jetzige Preis von 38 Dollar für eine monatliche Dosis. (NAD 23.09.2004) Aidsmedikamente billiger abgeben Nach dem Willen des Rates der EU-Handelsminister sollen Pharmakonzerne freiwillig Medikamente gegen Aids, Tuberkulose und Malaria billiger an 76 der am meisten betroffenen Entwicklungsländer abgeben. (NAD 10.09.2004) Nigeria will anti-virale Medikamente produzieren In den USA lebende Nigerianer wollen in der Nähe von Lagos die erste pharmazeutische Fabrik zur Produktion von Anti-aids Medikamenten errichten. Export der Medikamente in andere afrikanische Länder soll in zwei Jahren anlaufen. (NAD 28.07.2004) Museveni empfiehlt in Bangkok ABC Strategie Ugandas Präsident Jowel Musevenik bestand auf der Weltaidskonferenz in Banagkok darauf, dass nicht nur Kondome, sondern vor allem sexuelle Abstinenz und Partnertreue wesentlich für eine Lösung des Aidsproblems sind. Uganda konnte die Aidsinfektionsrate von 30% auf 6% mit der 'ABC Strategie" (Abstinence, Being faithful, Condoms) herabsetzen. (NAD 13.07.2004) Aidsinfektionen weltweit weiter steigend Nach Angaben von UN-Aids ist zwar wegen genaueren Erfassungsmethode die absolute Zahl der Aidsinfizierten leicht zurückgegangen, tatsächlich aber die Zahl der Aidsinfektion weiter im Anstieg. Im Jahr 2003 steckte sich weltweit 4,8 Million Menschen an. (NAD 07.07.2004) Kostlose Medikamente für Uganda Mit der Verteilung von antiviralen Medikamenten an 3.000 Personen hat die erste Phase einer Kampagne in Uganda begonnen. 1,2 Millionen Menschen in Uganda sind infiziert, 100.000 brauchen dringend Medikamente. (NAD 15.06.2004) Simbabwe produziert Anti-Aids Medikamente Eine in Harare ansässige Pharmafirma hat mit der lokalen Produktion von Medikamenten gegen Aids begonnen. Die Grundsubstanzen werden aus Europa und Asien importiert. (NAD 09.06.2004) WHO Dokument über Aids Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass im Jahr 2010 25% aller Kinder im süd-saharischen Afrika Aidswaisen sein werden. Die Aidsepidemie könnte in manchen Ländern zu einem sozialen und wirtschaftlichen Zusammenbruch führen. (NAD 12.05.2004) Billige Aids-Medikamente in Gefahr Vertreter von 'Medicins sans Frontieres' befürchten, dass eine vom amerikanischen Gesundheitsministerium in Botswana eingerufene Konferenz, auf Druck der Pharmaindustrie den Verkauf billiger Generika-Medikamente gegen Aids stoppen will. Ein Behandlung mit Generika kostet US-$ 165 pro Jahr, amerikanische Produkte das Doppelte. (NAD 20.03.2004) USA geben 15 Milliarden Dollar für Kampf gegen Aids Präsident Bush will in den nächsten fünf Jahren 15 Mrd. US-$ zur Bekämpfung der Aids-Epidemie zur Verfügung stellen. 9 Mrd. soll in die Prävention and medizinische Behandlung in den 14 meist betroffenen Ländern gehen, vor allem in Afrika (NAD 24.02.2004) Weltaidstag Statistiken zum Weltaidstag am 1. Dezember zeigen, dass weltweit zwischen 34 und 46 Millionen Menschen HIV-infiziert sind. Nach Angaben von UNAIDS sind die meistbetroffenen Länder: Botswana mit einer Infektionsrate von 38%, Swaziland mit 37% und Simbabwe mit 33%. (NAD 01.12.2003) Medikamente und Nahrungsmittel im Kampf gegen Aids Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis 2005 drei Million Aidspatienten mit anti-viralen Medikamenten versorgen will, wird das Welternährungsprogramme (WFP) diese Patienten mit Nahrungsmitteln unterstützen, damit sie weiterhin in der Landwirtschaft tätig bleiben können. (NAD 19.11.2003) Erklärung von SECAM Das Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) eröffentlichete eine Erklärung zum Kampf gegen HIV/AIDS Forderungen des Aidsbündnisses an die Bundesregierung Das ökumenische Aidsbündnis, dem das NAD angehört, forderte anlässlich der UN-Konferenz zur Evaluierung der internationalen Aids-Bekämpfung die Bundesregierung auf, ihre Versprechen einzulösen. (22.09.2003) Aids-Konferenz in Nairobi Bei der Eröffnung einer internationalen Aids-Konferenz in Nairobi betonte der Direktor des UN-Aidsfonds die Gefahr für die interne Sicherheit afrikanischer Staaten durch die Epidemie, wenn die 11 Million Aidswaisen als Straßenkinder oder Kindersoldaten heranwüchsen. Das südafrikanische Pharmaunternehmen Cosmos Pharmaceuticals will in Kürze in Kenia die Produktion von verschiedenen anti-viralen Medikamenten für den ostafrikanischen Markt beginnen. Von den geschätzten 2.2 Million Aidsinfizierten Menschen erhalten nur 7.000 eine Behandlung.(NAD 22.09.2003) WTO: Generika für Entwicklungsländer Nach zweijährigen Verhandlungen hat die Welthandelsorganisation (WTO) eine Übereinkunft gebilligt, nach der Entwicklungsländer generische Medikaments gegen Aids, Tuberkulöse und Malaria importieren dürfen. Hilfsorganisation befürchten, dass bürokratische Hürden die Umsetzung des Abkommen verhindern könnten. Eine Bewertung der positiven und negativen Aspekte des Übereinkommens durch des AEFJN Büros in Brüssel (NAD 05.09.2003) WTO Medikamente Bewertung - Englischer Text. Stark gesunkene Lebenserwartung in Sambia Nach Berichten von USAIDS hat Aids die Lebenserwartung in Sambia auf 33 Jahre reduziert. (NAD 17.05.2003) 15 Mrd. US-$ für Kampf gegen Aids - Preise sinken Der US Senat hat ein Hilfsprogramm zur Bekämpfung von Aids in den 14 meist betroffenen Ländern Afrikas und der Karibik gebilligt, das Präsident Bush in Kürze unterzeichnen will. Ein Drittel der Gelder sind vorgesehen für Programme, die sexuelle Enthaltsamkeit propagieren. Dank einer Aktionärskampagne und besserer Produktionsverfahren das die amerikanische Firma Glaxosmsithkline den Preis für das Aidsmedikament Combivir für Afrika nochmals um 50% reduziert. Die Tagesdosis kostet jetzt weniger als einen Dollar pro Tag.(NAD 17.05.2003) |