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Simbabwe
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Simbabwe  > Ereignisse

Aktuelle Ereignisse und Entwicklungen

 Endlich Notstand 04.12.2008 
Nachdem die Regierung noch kürzlich behauptete, es gäbe keine Krise, hat sie nun die Cholera- Epidemie als nationalen Notstand erklärt und um internationale Hilfe gebeten. Meuternde Soldaten setzen Mugabe weiter unter Druck. Kenias Premier Odinga verlangt, dass die afrikanischen Regierungen jetzt eintreten müssen, um den Diktator zu entfernen. Es war bislang die schärfste Kritik eines afrikanischen Regierungschefs.  [weiter...]
 Cholera wütet uneingeschränkt 03.12.2008 
Nach Angaben von WHO sind etwa 500 Menschen an Cholera gestorben. Menschenrechtsgruppen sprechen von 1 000 und mehr. Über 12 000 sind erkrankt, und in manchen Gegenden verläuft die Krankheit für jeden zweiten tödlich. Der Zusammenbruch von Wirtschaft, Gesundheitssystem und Wasserversorgung wird für die Epidemie verantwortlich gemacht. Die EU Kommission will mit 9 Millionen Euro zur Bekämpfung der Krankheit und zur Verbesserung der hygienischen Zustände beitragen.  [weiter...]
 Keine Augenzeugen 24.11.2008 
Simbabwes Herrscher hat Kofi Annan, Jimmy Carter und Graca Machel, die als Mitglieder des „Ältestenrates der Welt“ sich über die humanitäre Krise des Landes informieren wollten, die Einreise untersagt, weil er verhindern will, dass die Misere, die seine chaotische Politik über das Land gebracht hat, weltweit noch mehr Aufmerksamkeit erhält. Zu den leeren Regalen, leeren Schulen und geschlossenen Krankenhäusern kommt die Cholera, die ungehemmt um sich greift.   [weiter...]
 Polizei prügelt Ärzte und Pfleger 19.11.2008 
In Harare hat die Polizei gewaltsam einen Demonstrationsmarsch von etwa 1000 medizinischem Personal und Helfern gestoppt, die auf das kollabierende Gesundheitssystem aufmerksam machen wollten. Die meisten großen Krankenhäuser sind wegen Funktionsunfähigkeit geschlossen, während eine Cholera Epidemie alarmierende Ausmaße annimmt. Es gibt schon Hunderte Todesfälle, und 1,4 Millionen Menschen sind von der Krankheit bedroht.   [weiter...]
 Anerkennung für tapfere Frauen 17.11.2008 
Die Menschenrechtsgruppe WOZA (Women of Zimbabwe Arise) wurde in Berlin mit dem Amnesty-Menschenrechtspreis, dem 5. in fünf Jahren, ausgezeichnet. Seit 2003 setzt sich die Organisation für friedliche Verwirklichung politischer, sozialer und wirtschaftlicher Menschenrechte ein und ist Mugabe ein besonderer Dorn im Auge. Die beiden Aktivistinnen, Williams und Mahlangu, waren bis kurz vor ihrer Abreise im Gefängnis. Für Williams war es die 35., für Mahlangu die 30. Inhaftierung.  [weiter...]
 Hunger und Ausweglosigkeit 12.11.2008 
Statt Mugabe zu drängen, Zugeständnisse an die gewinnende Partei MDC zu machen, schienen die Vertreter der SADC Staaten die starre Haltung des Diktators noch zu unterstützen. Mugabe könnte dies als Mandat ansehen, nun selbst eine Regierung zu bilden, was die MDC in einer prekären Lage lässt. Inzwischen hat das Welternährungsprogramm (WFP) seine Lebensmittelsendungen an die hungernde Bevölkerung wegen begrenzten Finanzen kürzen müssen.   [weiter...]
 Neuer Versuch 06.11.2008 
Südafrika will eine „kompromisslose Haltung“ einnehmen, wenn alle SADC Führer am Wochenende zum nächsten Gipfeltreffen nach Pretoria kommen, um die Krise in Simbabwe endlich zu beenden. In einem Wettlauf mit der Zeit, hat das Rote Kreuz angefangen, Essen an ein paar Tausend Menschen auszugeben. Im Moment brauchen über zwei Millionen Hungerhilfe, bis Januar sind es fünf Millionen.  [weiter...]
 Gespräche erneut gescheitert 28.10.2008 
Vor dem Tagungsort wurden 50 demonstrierende Studenten verhaftet, andere wurden mit Prügel und Tränengas vertrieben. Jetzt soll ein noch größeres Treffen geplant werden, während viele Menschen unvorstellbare Not leiden. Mugabe lässt Krankenhauspersonal bedrohen, damit sie das Ausmaß des Hungers nicht an die Öffentlichkeit geben.   [weiter...]
 Hoffnungslos verworren 23.10.2008 
Südafrika versprach, R 300 Millionen für Diesel, Saatgut und Kunstdünger zur Verfügung zu stellen, damit zu Beginn der Regenzeit wenigstens ein Teil des Landes bebaut werden kann, um der wachsenden Hungersnot entgegen zu arbeiten. Doch soll die Zahlung nur erfolgen, wenn es zu einer Einigung in der Machtteilung kommt. Bisher sind alle Gespräche kläglich gescheitert, während die Bevölkerung hungert wie nie zuvor in der modernen Geschichte.   [weiter...]
 Auszeichnung für Verfechter der Pressefreiheit 16.10.2008 
Am Wochenende wird Trevor Ncube, der simbabwische Journalist und Medienunternehmer, mit dem Deutschen Afrika-Preis 2008 geehrt. Ncube ist Eigentümer und Herausgeber der beiden letzten unabhängigen Wochenzeitungen in Simbabwe, „Standard“ und „Zimbabwe Independent“ sowie des „Mail&Guardian“ in Südafrika. Er setzt sich unerschrocken für Freiheit und Menschenrechte ein, geriet durch seine kritischen Äußerungen in Konflikt mit dem Regime von Robert Mugabe und verbrachte geraume Zeit in Simbabwes Gefängnissen. Der Preis wird dem „Vorbild und Hoffnungsträger“ von Hans-Gert Pöttering, dem Präsidenten des EU Parlaments in Hamburg verliehen.   [weiter...]
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