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Sambia  > Kirche

Daten aus der Geschichte der katholischen Kirche in Sambia

1795 Portugiesische Expedition ins Landesinnere. Diese Teile waren den Portugiesen vom Papst anvertraut worden.
1875
Die London Mission Society gründet die ersten vier Missions-Stationen
1881-1885 Drei missglückte Versuche der Jesuiten von der Südsambesi Mission einen Posten am anderen Ufer des Sambesis zu errichten.
1891
Die Weißen Väter lassen sich in Mambwe Mwela nieder. Erste Verhandlungen von Pater Van Oost mit dem Bemba Häuptling Makasa fanden statt.
1895 Gründung von Kayambi, nahe des Häuptlingssitztes Makasa von Pater Joseph Dupont (Moto-Moto). Viele der ersten Christen waren freigekaufte junge Sklaven.
12.2.1897 Pater Moto-Moto wird zum ersten Apostolischen Vikar des Vikariates Nyassa ernannt. Dieses umfaßte damals die Gebiete der heutigen Luapula Provinz, der Ostprovinz Sambias und des gesamten Gebietes von Malawi.
Juni 1899 Gründung der Mission Chilubula. Erster Sitz von Bischof Dupont.
Oktober 1899
Gründung von Chilonga, Mission im Gebiet der Bemba
1903
Gründung der Mission Santa Maria auf der Insel Chilubi bei den Bisa in den Bangweolo Sümpfen.
1904 Die Bena Ngumbo von Lubwe am westlichen Ufer des Bangweolo Sees laden die Weißen Väter ein. Gründung der Mission von Lubwe.
1905 Erste Mission unter den Lungu, nordwestlich von Kasama.Erste Niederlassung der Jesuiten unter den Soli bei Lusaka. Erste Mission unter den Tonga in der Nähe von Chisekesi.
1910 Gründung von Chibote.
1911 Bischof Moto-Moto Dupont verläßt Sambia und geht nach Thibar in Tunesien. 
1912 Gründung von Katondwe, bei Feira (Lwanga) durch die Jesuiten
1913 Weihe von Bischof Etienne Larue, dem Nachfolger von Moto-Moto.
Teilung des riesigen Vikariates Nyassa. Der südöstliche Teil behält den Namen Nyassa, die Gebiete des Nordens und am Luapula erhalten den Namen Bangweolo.
1922
Gründung der Franz von Sales Pfarrei mit der ersten Kirche in Lusaka. 
1923 Erste Pfarrei in der Minenstadt Kabwe (Broken Hill)
17.10.1927
Die großen Gebiete der Süd-, West-, Nord-West-, Zentral- und Copperbelt Provinzen werden vom Vikariat Zambezi mit Sitz in Salisbury abgetrennt. Die Apostolische Präfektur Broken-Hill (Kabwe) wird errichtet. Erster Präfekt wird der Jesuit Bruno Wolnik.
1931 Lufubu Mission im Tal des Luapula gegründet.
Die Gebiete um Livingstone und Barotseland werden den Irischen Kapuzienern unterstellt. 
1931
Das erste Kleine Seminar in Lubushi, nördlich von Kasama, wird errichtet. Ankunft einer Gruppe von Franziskanern aus Italien. Sie lassen sich in Ndola Mission nieder, ihre Aufgabe ist die Versorgung der Wanderarbeiter im Kupfergürtel.
1936
Durch Abtrennung von Broken-Hill ensteht eine neue Präfektur mit Pater Kilian Flynn von den Kapuzinern als Apostolischer Vikar.
1.7.1937
Die "mission sui juris" von Luangwa wird ein Vikariat mit Bischof Heinrich Horst (W.V.).
1949
Pater M. Daubechies wird Nachfolger von Bischof A. Roy als Apostolischer Vikar von Bangweolo. Ndola wird in den Rang eines Vikariates erhoben.
1950
Livingstone wird Vikariat mit Msgr. T. O’Shea als Bischof.
Lusaka wird Vikariat mit Adam Kozowiecki, S.J. als Bischof.
1952
Einrichtung der Präfektur Mansa mit Pater Renéö Pallioux als erster Apostolischer Präfekt.
1953
Fort Jameson (das heutige Chipata) wird in den Rang eines Apostolischen Vikariates erhoben.
1959
Diözesane Strukturen werden errichtet unter Papst Johannes Paul dem XXIII.
Chipata, Kasama, Livingstone, Lusaka, Mbala und Ndola werden Bistümer.
Die Präfektur Solwezi wird vom Bistum Ndola abgetrennt. Pater R. Hillerich (OFM) wird erster Präfekt.
In Abercorn (dem heutigen Mbala) wird Pater Adolf Fürstenberg (W.V.) Nachfolger von Bischof van Biesen
1960
In der Zeit zwischen 1965 und 1985 wurden viele neue Pfarreien errichtet, meist in den Vorstädten, die um die neuen Städte wie Pilze aus dem Boden schossen.
1961
Mansa wird Diözese.
1962
Eine neues Bistum ensteht: Monze, durch Abtrennung des südlichen Teiles der Diözese Lusaka. Erster Bischof wird der Ire James Corboy, S.J.
1964
Die sambische Bischofkonferenz wird in Leben gerufen (ZEC). Das Ständige Büro der Bischofskonferenz (Catholic Secretariat) wird 1965 eröffnet.
1977
Solwezi wird eine eigenständige Diözese.
1977
Unter Abtrennung von Gebieten aus den Diözesen Lusaka und Livingstone entsteht die neue Diözese Mongu, im Westen Lusakas. Der erste Bischof wird der Oblate Paul Duffy (OMI).