| Gespannte Beziehungen |
12.11.2008 |
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| Ruanda hat den deutschen Botschafter ausgewiesen und seinen eigenen aus Berlin zurückgezogen bis die Kontroverse um die Verhaftung von Rose Kaguye bereinigt ist. Tausende Demonstranten versammelten sich in der Hauptstadt Kigali, um ihren Unmut gegen Frankreich und Deutschland zu zeigen. [weiter...] |
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| Keine dritte Invasion |
11.11.2008 |
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| Menschenrechtsgruppen haben vor der ruandischen Botschaft in Washington DC eine Vigil in Solidarität mit den Menschen im Kongo gesponsert. Nach den Invasionen von 1996 und 1998 sei nun Ruanda seit August dabei, den Kongo erneut zu destabilisieren. Durch Unterstützung des Tutsi Rebellenführers Laurent Nkunda würde Ruanda versuchen, die gewählte Regierung zu stürzen. Ruanda, gestern das Opfer, sei heute der Schikaneur. [weiter...] |
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| In Frankfurt verhaftet |
10.11.2008 |
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| Die ruandische Politikerin Rose Kabuye, eine enge Beraterin von Präsident Kagame, wurde bei ihrer Ankunft in Frankfurt festgenommen. Gegen sie besteht ein französischer Haftbefehl, im Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz in 1994, der den Völkermord in Ruanda ausgelöst hatte. Das Gericht hat Auslieferungshaft angeordnet. [weiter...] |
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| Urteil nach 14 Jahren |
29.10.2008 |
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| Zwei Militärs wurden von einem Militärgericht wegen Mord an 13 Geistlichen, darunter drei Bischöfe, zu acht Jahren Haft verurteilt. Die Priester starben im Juni 1994 während des Genozids, in dem rund 800 000 Menschen ums Leben kamen. Die katholische Kirche hat noch nicht auf das Urteil reagiert. [weiter...] |
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| Erste Handy - Fertigstellung Firma in Afrika |
01.10.2008 |
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| A-Link Technologies von China hat ein Fertigstellungswerk in Kacyiru errichtet, das täglich, bei einer Kapazität von 600, 200 Mobiltelefone herstellt. Die Handys sind auf die lokale Sprache Kinyarwanda programmiert. Weitere neue Werke sind im Kongo, Uganda und Tansania geplant. Der südkoreanische Elektrokonzern LG will nächstes Jahr in Kenia eine Fabrik errichten. Die Malaysische Firma M-Mobile plant in Mosambik eine Firma zu eröffnen mit einer Herstellungskapazität von 70 000 pro Monat. Die Preise der Handys könnten dann um 15% sinken. [weiter...] |
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| Frauen im Aufstieg |
18.09.2008 |
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In den gerade beendeten Wahlen haben Frauen 56.25% aller Parlamentssitze gewonnen. Dies hat es in Ruanda und Afrika noch nicht gegeben, weit über die erstrebte Quote von 30%. Die Wählerschaft ist optimistisch, dass die Frauen durch ihre Kompetenz und ihr Einfühlungsvermögen Ruanda zu einer vielversprechenden Zukunft verhelfen können. [weiter...] |
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| Unbewältigtes Trauma |
08.09.2008 |
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| Auch 14 Jahre nach dem Völkermord, dem fast eine Million Menschen zum Opfer fielen, leiden unzählige Menschen an psychischen Störungen. Es gibt im Land kaum professionelle Behandlung für Überlebende mit posttraumatischen und andern psychischen Erkrankungen. Man erwartet Hilfe von den Kirchen und sozialen Einrichtungen, die meist nicht die traumatherapeutische Kompetenz haben. [weiter...] |
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| Frankreich lehnt Anklagen ab |
07.08.2008 |
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| Die französische Regierung hat den Bericht einer Untersuchungskommission des ruandischen Justizministeriums, der hohe Regierungsbeamte und Militärs der Beteiligung am Völkermord und anderer Verbrechen bezichtigt, kategorisch zurückgewiesen. Im November 2006 hatte der französische Richter Bruguiere gegen Paul Kagame und ruandische Militars Anklage wegen Menschenrechtsverbrechen erhoben. [weiter...] |
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| Verfassung geändert |
17.07.2008 |
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| Das Parlament hat die Verfassung geändert und Präsident Paul Kagame lebenslange Immunität gewährt. Frankreich und Spanien hatten Kagame angeklagt, in den Völkermord von 1994 mitverwickelt zu sein. [weiter...] |
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| Späte Festnahme |
17.06.2008 |
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| Vier hohe Offiziere der jetzigen Regierung von Paul Kagame wurden festgenommen. Sie sollen im Juni 1994 am Mord von 13 Kirchenleuten, darunter dem Erzbischof von Kigali, beteiligt gewesen sein. [weiter...] |
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