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Namibia
Republic of Namibia (altes Südwestafrika)
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Namibia  > Ereignisse

Namibia: Ereignisse und Entwicklungen 2001

2001, 03. Jan.

Swapo-Mitglieder verstärken ihre Forderungen nach einer Landreform. Hohe Besteuerung soll im Ausland lebende Besitzer zum Verkauf ihrer Farmen zwingen.

2001, 17. Jan.

Geheime Internierungslager soll die Armee in West Caprivi unterhalten für Leute, die mit der UNITA zusammenarbeiteten. Verteidigungsminister Erkki Nghimtina hat die Anschuldigung zurückgewiesen. Laut Verfassung könne man Verdächtige nur 48 Stunden festhalten.

2001, 22. Jan.

18 Personen, die wegen Hochverrat (versuchte Abtrennung des Caprivi-Streifens von Namibia) angeklagt sind, haben sich als "nicht schuldig" bezeichnet.

2001, 31. Jan.

Eine Kampagne gegen Landminen hat eine namische Zeitung begonnen. Allein in den letzten elf Monaten wurden bis zu 80 Amputationen aus der Region Kavango gemeldet.

2001, 10. Feb.

Sicherheit an den Grenzen ihrer Länder besprachen in Lusaka die Präsidenten von Angola, Namibia und Sambia. Hierbei ging es besonders um Aktionen der Unita-Rebellen in Angola.

2001, 22. Feb.

Bezahlung in Diamanten hat die Regierung für ihre militärische Hilfe in Kongo angenommen. Die Opposition verurteilte die Annahme von "Blutdiamanten".

2001, 23. Feb.

Die Opposition fordert den Rückzug der namibischen Soldaten aus Kongo.Namibia hat für seine Militärhilfe Anteile an einer Mine erhalten. Die Opposition bezeichnet das als imperialistische Ausbeutung der Bodenschätze eines Nachbarlandes.

2001, 09. März

Überschwemmungen im östlichen Teil des Kaprivi-Streifens, mehr als die Hälfte der Einwohner sind davon betroffen.

2001, 10. März

1986 hatte Namibia vier Todesfälle wegen AIDS. 15 Jahre später sind 26% aller Todesfälle durch AIDS verursacht. Die Mehrheit der Toten war zwischen 20 und 40 Jahren. Wenn die Einstellung der Menschen sich nicht ändere, würde Namibia in 20 Jahren nicht mehr existieren könne, rechnete Jimmy Amupala, Präsident der lutherischen Kirche in Namibia, bei einer Kampagne unter Jugendlichen seinen Zuhörern vor.

2001, 30. März

568821 Hektar Land hat die Regierung bisher aufgekauft, das sind etwa 6% des zur Wiederansiedlung von Bauern benötigten Landes. Die Regierung hat Finanzmittel für weitere Ankäufe bereitgestellt.

2001, 08. April

 Auch Weiße können Afrikaner sein. Der Präsident Sam Nujoma sprach auf einer Konferenz mit Bauern von der Notwendigkeit, die Bedeutung der Hautfarbe zu vergessen.

2001, 27. April

Die Opposition hat mit scharfen Worten die Absicht des Präsidenten Nujoma kritisiert, für eine dritte Amtszeit zu kandidieren und dafür die Verfassung zu ändern.

2001, 06. Mai

Mehr als 20000 Flüchtlinge Im Lager von Osire leiden an Unterernährung, sie haben in diesem Jahr nur ein Drittel der notwendigen Nahrungsmittel erhalten.

2001, 06. Juni

Nicht geklärte Fragen im Grenzverlauf zwischen Namibia und Südafrika sorgen für Spannungen zwischen beiden Ländern. Es geht um Wasserrechte und um Bodenschätze.

2001, 19. Juni

Wegen Hochverrat angeklagt sind vor dem Gericht in Omulunga, Grootfontein, 126 Personen, die versucht haben sollen, den Caprivistreifen von Namibia zu trennen. Die Verteidigung beantragte eine Verschiebung des Prozesses, da die Bezahlung einer Verteidigung nicht gesichert sein.

2001, 21. Juni

Rund 300 der rund 2000 in Kongo eingesetzten Soldaten, sind zurückgezogen worden.

2001, 02. Juli

Schwarze und weiße Farmer drängen die Regierung zu einer zügigen Landreform, damit simbabwische Verhältnisse vermieden werden.

2001, 03. Aug.

Namibia erleidet im militärischen Einsatz in Angola mehr Verluste als offiziell zugegeben, räumt allerdings generell Verluste durch Personenminen ein.

2001, 2. Sept.

UN Generalsekretär Kofi Annnan begrüßt den Rückzug Namibischer Truppen aus dem Kongo.

2001, 20. Sept.

Wegen Überfällen im Norden von Namibia, die der angolanischen Rebellenbewegung UNITA zugeschrieben werden, ist der Tourismus fast zum Erliegen gekommen.

2001, 16. Dez.

Das oberste Gericht befiehlt der Regierung, den 128 wegen Hochverrat Angeklagten Rechtsberatung zu gewähren.