Um 330
Erster Bischofssitz unter St. Fulmentius. 451 Konzil von Chalcedon, Bruch mit Rom. 1557-1632 Versuche der Jesuiten eine Wiedervereinigung mit Rom zu erlangen. Versuch scheitert wegen der geforderten "Latinisierung". 1839 Unter St. Dejacobis - einem Lazaristen - errichtet Rom die Abessinische Präfektur. 1840 Entgegenkommen Roms in Ritenfragen. 1842 Ankunft St. Dejakobis. 1847 Auf Anregung von St. Dejakobis wird die Abessinische Präfektur in geteilt: Das Abessinische Präfektur im Norden (einschließlich Eritrea) unter St. Dejakobis und das Vikariat Galla unter Kardinal Massaja im Süden. Rom gibt die Erlaubnis, die heiligen Quellen zu nutzen - nach dem äthiopischen Ritus. 1848, Jan. St. Dejakobis wird von Kardinal Massaia zum Bischof geweiht. 1854 Katholische Mission von Keren durch P. Stella errichtet. 1855 Bischof Biacheri, Koadjutor von St. Dejakobis, lebt in Keren. 1860 Bischof St. Dejakobis stirbt in Hebo (bei Asmara). 1870 - 1880 In der Verfolgung der abessinischen katholischen Kirche wird Keren Zufluchtsort der Katholiken. 1879 Bischof Taurine, Koadjutor des Vikariates Galla, muß in Keren Zuflucht suchen. 1894 Keren wird der Sitz der neuen Apostolischen Präfektur von Keren. 1911 Der Sitz der Präfektur wird von Keren nach Asmara (der heutigen Hauptstadt Eritreas) verlegt. 1912 Klerus und Laien aus ganz Eritrea protestieren gegen die von der Kolonialmacht Italien unterstützte Politik der "Latinisierung" des Vikariates Keren. 1914 Comboni-Missionare kommen nach Eritrea. 1930 Bischof Kidanemariam Kassa vom Alexandrinisch Äthiopischen Ritus wird der erste afrikanische katholische Bischof unseres Jahrhunderts. 1943 Nach der Niederlage der Italiener in Äthiopien (1941) werden die katholischen Missionare dort des Landes verwiesen. Eritreische Priester unter Bischof Kidanemariam ersetzen sie. 1945 Nach Protesten wird von einer Verlegung des katholischen Seminars von Keren nach Tigrai verzichtet. 1957 Teile des Seminars von Keren werden nach Asmara verlegt, Keren erhält eine eigene Verwaltung als provisorisches Vikariat. 1961 Eparchie von Asmara errichtet. 1970 Die Diözese von Asmara schickt eigene Missionare nach Äthiopien und Sudan. 1981 Katholische Schulen werden unter dem Marxistischen Regime Äthiopiens verboten, religiöse Institutionen geschlossen. 1991, Mai Der Unabhängigkeitskrieg ist beendet. Die Kirche kann wieder frei arbeiten. 1994, Juni Die eritreische orthodoxe Kirche wird selbständig. Fünf Bischöfe wurden in Kairo vom Patriarchen von Alexandria Abba Shenouda III geweiht. Die Verbindungen der koptischen Kirche Äthiopiens zu Alexandria werden dadurch belastet. 1995 Eritrea und der Vatikan nehmen diplomatische Beziehungen auf. 1996 Neben der existierende katholischen Diözese Asmara werden die Diözesen Keren und Barentu errichtet. Noch bilden die eritreischen katholischen Bischöfe mit den äthiopischen eine gemeinsame Bischofskonferenz. 1999, 3 - 6. Sept. In Oslo rufen äthiopische und eritreische Kirchenvertreter zum Frieden auf. |