Die Batswana glauben seit jeher an ihren Gott, "Modimo". Er ist weit entfernt, kümmert sich aber – und das ist für afrikanische Vorstellungen etwas ungewöhnlich - um den Alltag der Menschen.
1813 Als erster christlicher Missionar betrat John Campell von der Londoner Missionsgesellschaft 1813 das Bechuanaland. Schon bald darauf errichteten die Protestanten eine Reihe von Missionsstationen im Siedlungsgebiet der dort ansässigen Bantustämme ein. David Livingstone gehörte zu den ersten Missionaren. 1860 König Khama III. läßt sich taufen. Während seiner Regierungszeit förderte er den Bau von Missionsschulen und verbot Alkohol und Polygamie. 1879 Die Monopolstellung der protestantischen Missionare verhinderte für lange Zeit den Beginn der katholischen Missionsarbeit. Jesuiten versuchen 1879 eine Mission aufzubauen. 1886 Ankunft der Spiritaner, die sich nach zwei Jahren vergeblichen Bemühens wieder zurückzogen. 1928 Die Oblatenmissionare beginnen in Kgale bei Gaborone die Missionsarbeit. 1932 Ankunft der Mariannhiller Missionaren. Auch ihnen bereiteten die Londoner Missionare fast unüberwindbare Schwierigkeiten. 1951 Der Heilige Stuhl überträgt den irischen Passionisten die Mission im Bechuanland. 1959 Apostolische Präfektur Bechuanaland wird errichtet. 1963 Boniface Tshosa Setlalekgosi wird als erster einheimischer Priester geweiht, seit 1981 Bischof des Landes. 1966, 5. August Die Apostolische Präfektur wird zur Diözese Gaborone erhoben. 1983 Die Steyler Missionare beginnen ihre Missionsarbeit. |