| Afrikanischer Rauch im Amazonas |
27.01.2012 |
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| Forscher haben bei Luftmessungen in Brasilien festgestellt, dass Rauchpartikel von Wald und Buschbränden in Afrika den tiefsten Regenwald erreichen, und das in nur zehn Tagen. Inwieweit die Rauchpartikel die Wolkenbildung und den Niederschlag beeinflussen, muss noch erforscht werden. Dass Staubpartikel von Afrika den Regenwald düngen, ist schon länger bekannt, aber der große Anteil an Rauchpartikeln überrascht Wissenschaftler. |
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| Afrika im Fußballfieber |
20.01.2012 |
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| Der Afrika Cup findet vom 21. Januar bis 12. Februar in zwei Ländern statt: Gabun (Libreville und Franceville) und Äquatorialguinea (Malabo und Bata). Die 16 besten afrikanischen Nationalmannschaften und einige der brillantesten Spieler werden antreten, zur Freude des afrikanischen Publikums, doch zum Ärger der Bundesliga, wo die Profis fehlen. Eurosport sendet live. |
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| Gefährliche Verzögerung |
19.01.2012 |
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| Oxfam und andere Hilfsorganisationen sagen, dass tausende Menschen im östlichen Afrika unnötigerweise gestorben sind, weil die internationale Gemeinschaft die Warnsignale nicht ernst genommen hat. Viele Geber verlangen Beweise für eine humanitäre Katastrophe. Bis die Hilfe ankommt, ist es für viele zu spät. Nun droht innerhalb Monaten die nächste Hungersnot in der Sahelzone, wo besonders Niger und Tschad betroffen sein werden. Neben mangelndem Regen sind Heuschrecken - und Raupenplagen für den Getreidedefizit verantwortlich. Die Konferenz der Welternährungsorganisation diese Woche in Rom sucht Koordinierung zur wirkungsvollen Hungerbekämpfung. |
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| Warnung vor gefälschten Malariamitteln |
17.01.2012 |
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| Forscher befürchten, dass diese Medikamente, die sie in vielen afrikanischen Apotheken entdeckt haben, nicht nur nutzlos sondern sogar gefährlich für Patienten sind, da sie die Resistenz bei Malariaparasiten verstärken. Ein Teil der Produkte soll aus China kommen. Noch immer sterben jährlich 800,000 Menschen an den Folgen von Malaria. Die enormen Investitionen in Entwicklung, Einsatz und Auswertung von Anti-Malariamedikamenten sind verschwendet, wenn durch Kriminalität oder Nachlässigkeit minderwertige Pillen verabreicht werden. |
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| Gute Nachrichten für die Gesundheit |
23.12.2011 |
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| Forscher berichten: Moderne Aids-Medikamente verlängern nicht nur das Leben von HIV-Infizierten, sie verringern auch drastisch die Infektionsgefahr. Der Klimawandel begünstigt zwar die Ausbreitung von Malaria. Gleichzeitig verringern sich aber die ansteckenden Formen des Parasiten. Ein kürzlich getesteter Impfstoff verringert das Risiko einer schweren Malaria-Erkrankung um die Hälfte. Trotzdem sterben immer noch 2000 Menschen jeden Tag an Malaria. Die meisten davon sind afrikanische Kinder. |
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| Weihrauch wird rar |
23.12.2011 |
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| Weihrauch war eine Gabe der Magier aus dem Osten in der Weihnachtsgeschichte und wird in den Ritualen vieler Religionen verwendet. Der etwa 5-Meter hohe Baum 'Boswellia papyifera', aus dessen Saft Weihrauch gewonnen wird, ist durch lange Trockenperioden und Abholzung der Wälder zu einer gefährdete Spezies geworden. Der Baum wächst in den Bergen des Yemen, Omans und Äthiopiens. |
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| Israel: Ziel afrikanischer Flüchtlinge |
20.12.2011 |
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| Nach Medienberichten sollen jeden Monat bis zu 1000 afrikanische Flüchtlinge illegal über Ägypten nach Israel eingeschleust werden. Viele kommen in der Wüste um. Sie riskieren Gefängnisstrafen bis zu drei Jahren oder Repatriierung in ihre Heimatländer. |
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| Rebellenführer freigesprochen |
19.12.2011 |
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| Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag hat einen Anführer der ruandischen Rebellengruppen FDLR wegen Mangels an Beweisen frei gesprochen. Die FDLR, die aus ehemaligen Hutu Flüchtlingen hervorging, ist verantwortlich für zahlreiche schwere Menschenrechtsverletzungen im Ost-Kongo. |
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| Gute Nachricht |
14.12.2011 |
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| 900 afrikanische Flüchtlinge aus den Grenzlagern in Tunesien, Libyen und Ägypten werden demnächst im Durchgangslager Friedland aufgenommen, wo ihnen durch Sprachkurse der Einstieg erleichtert wird, bevor sie auf die Bundesländer verteilt werden. Obwohl das Innenministerium die Aufnahme von jährlich 300 Flüchtlingen für drei Jahre beschlossen hat, ist die Zahl angesichts der humanitären Katastrophe in afrikanischen Ländern gering. |
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| Bambus als alternative Energiequelle |
13.12.2011 |
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| Etwa 80% der Bevölkerung in sub-Sahara Afrika ist auf Feuerholz angewiesen, und um weitere Rodung der Wälder einzudämmen und weniger Treibhausgase zu verursachen, arbeitet eine internationale Kooperation Chinas mit verschiedenen afrikanischen Ländern, um das heimische Riesengras Bambus in Holzkohle umzuwandeln. Bambus wächst schnell, und die Holzkohle ist ein sauberer Energiespender mit hohem Heizwert. Forscher berichteten in Durban über Erfolge in Äthiopien und Ghana. Die EU unterstützt die Initiative von INBAR. |
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