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17 Afrikanische Staaten
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Neues aus dem NADHaiti - ein warnendes Beispiel für Afrika Die Ursachen für die politische, wirtschaftliche und soziale Zerrüttung, die Haiti schon vor dem Erdbeben kennzeichnete, lassen sich auch in vielen afrikanischen Staaten beobachten. NAD Überblicke 1/2010 Aktuelle Nachrichten aus Afrika
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| Ruanda: Chinas Angebot |
03.02.2010 |
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| Bei seinem Besuch in Ruanda hat Chinas Vizeaußenminister für Afrika die Bereitschaft seines Landes erklärt, bei der Suche nach einem dauerhaften Frieden in der Region mitzuarbeiten. Als Supermacht und ständiges Mitglied im UN Sicherheitsrat könne China einen wesentlichen Beitrag zu Frieden, Entwicklung, Wiederaufbau und Wohlstand in Ruanda und der ganzen Region der Großen Seen leisten. |
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| Malawi: Neuer AU Vorsitz |
03.02.2010 |
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| Malawis 76jähriger Präsident Bingu wa Mutharika wurde bei der Hauptversammlung der Afrikanischen Union Vorsitzender für ein Jahr, als Nachfolger des exzentrischen Gaddafi, der den Titel gerne behalten hätte. Nach einer langen Karriere im Wirtschaftssektor sieht sich der überzeugte Katholik vor einer großen Herausforderung. Sudan und andere Konfliktherde werden ihm manches abverlangen. Er selbst sieht Nahrungssicherheit, Verkehrsinfrastruktur und Energie als Prioritäten. |
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| Senegal: Afrikasynode angekommen |
03.02.2010 |
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| Nach Kardinal Sarr aus Dakar sei unter den Gläubigen eine Aufbruchsstimmung zu spüren. Obwohl in den Medien des überwiegend muslimischen Landes wenig berichtet wurde, haben sich Katholiken über Internet und Radio Vatikan gut informiert. Besonderes Interesse galt der Abschlussbotschaft. |
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| Südafrika: Der Anfang der Wende |
03.02.2010 |
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| In seiner historischen Rede am 2.2.1990 läutete Präsident de Klerk das Ende der Apartheid ein. Die krasse Rassentrennung war nicht länger haltbar; die internationalen Sanktionen drückten und die Finanzquellen der Freiheitspartei (ANC) versiegten nach dem Fall der Mauer. Die Zeit war reif. Nelson Mandela wurde nach 27 Jahren Haft bedingungslos entlassen. Bei den ersten demokratischen Wahlen in 1994 wurde er der erste schwarze Präsident. In den Köpfen jedoch dauerte die Apartheid noch länger an. |
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| Simbabwe: Belohnung für Fortschritt |
02.02.2010 |
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| Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat Simbabwes Ministerpräsident Tsvangirai die internationale Gemeinschaft aufgerufen, die über sein Land verhängten Sanktionen aufzuheben. Solange Mugabe an der Macht sei, würde Simbabwe weiterhin negativ gesehen. Die Regierung der nationalen Einheit besteht nun ein knappes Jahr. Obwohl es noch Spannungen und Übergriffe gibt und längst nicht alle Bedingungen erfüllt sind, hätte es bedeutenden und unumkehrbaren Fortschritt gegeben. Dem Wohl des Landes wegen will er mit Mugabe zusammen arbeiten. |
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| Somalia: Verbindung mit al-Qaida |
02.02.2010 |
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| Zum ersten Mal haben sich Milizen Gruppen, besonders die Schabab, zusammengeschlossen und ihre Verbindung mit al-Qaida bekannt. Gemeinsam wollen sie gegen die gemäßigte Übergangsregierung unter Scharif Ahmed angehen und Christen sowie Kolonialisten bekämpfen. Den Heiligen Krieg am Horn von Afrika wollen sie zum internationalen Dschihad machen und, wie ein Anführer der Schabab-Miliz sagt, bald einen islamischen Staat errichten. |
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| BurkinaFaso: Festspielhaus für Afrika |
02.02.2010 |
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| Der langehegte Wunsch des erkrankten Regisseurs Schlingensief soll jetzt in Erfüllung gehen. Am 8 Februar soll unweit der Hauptstadt von Burkina Faso der Grundstein zu einem afrikanischen Operndorf gelegt werden. Neben dem Opernhaus soll es auch Musik und Filmakademien geben. Regelmäßig sollen Oper Inszenierungen und Filmfestivals stattfinden. Die Kunst schafft Mitmenschlichkeit und menschliche Würde und das Opernhaus könnte bei der Verwirklichung helfen. |
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| Togo: „Inhumane“ Entscheidung |
02.02.2010 |
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| Weil das Fußball Team von Togo sich nach dem Terror Angriff in Cabinda aus dem Turnier zurückgezogen hat, soll die Mannschaft bei den nächsten beiden Cups ausgeschlossen werden. Dazu soll der Verband Togos noch 50,000 Dollar Strafe zahlen. Dieser Vorgang der Afrikanischen Fußball Föderation wird als unverständlich und ganz gegen afrikanische Sitten angesehen. |
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| Sudan: Neuer katholischer Sender |
01.02.2010 |
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| Bei der Eröffnung des neuen Senders Radio Gute Nachricht in seiner Diözese sagte der Bischof von Rumbek, Cesare Mazzolari, dass der Sender, der das Netzwerk katholischer Radiosender im Südsudan vervollständigt, einen positiven Einfluss auf das Leben in der Region habe und helfen könne, die Einschränkungen der Meinungsfreiheit im Land zu überwinden. Immer wieder gibt es Einschüchterungsversuche gegen kirchliche Sender, zuletzt gegen Radio Bakhita in Juba, wo eindringende Polizisten Mitarbeiter misshandelten. |
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| Tansania: Die dunkle Insel |
01.02.2010 |
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| Wegen eines defekten Kabels zwischen dem tansanischen Festland und der Insel, hat Sansibar schon wochenlang keinen Strom und wird noch länger dunkel bleiben. Außer den Verkäufern von Generatoren ist die Wirtschaft lahmgelegt. Elektrizität wird im Wahljahr 2010 ein heißes Thema werden. Nur 14% der Bevölkerung Tansanias hat Zugang zu Strom, in ländlichen Gebieten nur 2%. Hier und da gibt es eine private Solaranlage für Licht und Fernsehen, an der auch Nachbarn für ein kleines Entgelt ihre Handys aufladen können. |
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