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| Libyen: Gaddafi sucht Euro |
31.08.2010 |
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| Bei seinem Besuch in Rom anlässlich des Jahrestags der italienisch-libyschen Freundschaft hat Gaddafi um fünf Milliarden Euro jährlich gefragt. Als Gegenleistung will er Europa helfen, Millionen Migranten aufzuhalten, die aus Europa bald ein zweites Afrika machen würden. Der Aufruf des exzentrischen Machthabers, Europa solle sich zum Islam bekehren, stieß auf heftige Kritik. |
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| Ruanda: Ernste Drohung |
31.08.2010 |
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| Auf einen von den Medien veröffentlichten Entwurf eines UN-Expertenberichts über massive Menschenrechtsverbrechen der ruandische Armee und anderer Akteure im Ost-Kongo hat die Regierung in Kigali mit größer Schärfe reagiert. Ruanda droht bei Veröffentlichung des Berichts durch die UNO seine Friedenstruppen im Darfur abzuziehen. |
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| Niger: Hunger durch Dürre und Wasser |
30.08.2010 |
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| In dem bis zu zwei Drittel von der Sahara bedeckten Niger sind 200.000 Menschen auf der Flucht vor dem Wasser des Niger Flusses, seiner Nebenflüsse und der gefüllten Wadis. Nach der langen Trockenheit haben außergewöhnlich starke Regenfälle weite Teile des Landes Acker und Weiden überflutet. Auf der UN-Entwicklungsliste steht Niger zurzeit an letzter Stelle. |
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| Sudan: Neue Entführung |
30.08.2010 |
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| Zwei russische Piloten, die für die sudanesische Airline DADR arbeiteten, wurden gestern im westlichen Darfur gekidnappt. Täter und Motiv sind noch unbekannt. Entführungen von Ausländern häufen sich. Meist geht es um Lösegeld. |
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| Madagaskar: Lebenslang für Präsidenten |
30.08.2010 |
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| Wegen Mordes und Beihilfe zum Mord wurde der voriges Jahr gestürzte und im südafrikanischen Exil lebende Expräsident Ravalomanana in Abwesenheit zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurteilt. Seine Anwältin bezeichnet das Urteil als politisch motiviert, denn ihr Klient kann nicht in sein Land zurück kehren. Sein Nachfolger, Rajoelina, ist wegen der undemokratischen Machtübernahme international isoliert und aller finanziellen Unterstützung beraubt. Die andauernde Staatskrise könnte durch ein neues Abkommen beendet werden, das Neuwahlen für Mai 2011 vorsieht. |
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| Nigeria: Privatisierung der Stromversorgung angekündigt |
27.08.2010 |
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| Präsident Goodluck Jonathan hat die Privatisierung der Nationalen Elektrizitätsgesellschaft PHCN angekündigt. Die mangelhafte Stromversorgung ist ein wesentliches Hindernis für die industrielle Entwicklung Nigerias. Private Unternehmen sollen die Erdgasressourcen für die Stromversorgung nutzen. Jonathan will bei den nächsten Präsidentschaftswahlen kandidieren. |
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| Südafrika: COSATU droht mit Generalstreik |
27.08.2010 |
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| Der südafrikanische Gewerkschaftsbund COSATU droht den Streik, an dem sich bereits eine Million Beschäftigte des öffentlichen Dienstes beteiligen, auf die gesamte Wirtschaft auszudehnen. Ein Generalstreik würde auch den Bergbau und die Industrie lahm legen. |
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| Ruanda: Verbrechen gegen Hutu dokumentiert |
27.08.2010 |
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| Ein noch nicht veröffentlichter UN-Bericht, der dem BBC vorliegt, dokumentiert die Menschenrechtsverbrechen der ruandischen Armee und befreundeter AFDL-Milizen gegen ruandische Hutu, die nach dem Völkermord von 1994 in den damaligen Zaire geflohen waren. 20 Menschenrechtsexperten haben auf hunderten Seiten die Einzelheiten von Massakern an Hutu seit 1997 beschrieben, die von manchen Beobachtern als Völkermord an den Hutu bezeichnet wurde. Der Bericht wirft ein negatives Licht auf die jetzige Regierung in Ruanda. |
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| Sudan: Atomkraftwerk für 2020 geplant |
25.08.2010 |
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| Eine Delegation des internationalen Atombehörde IAEA wird in Kürze den Sudan besuchen, um mit der Regierung erste Gespräche über die Errichtung eines Atomkraftwerks zu sprechen. Mit dem Bau soll 2020 begonnen werden. |
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| Mauretanien: Al-Kaida Geiseln befreit |
25.08.2010 |
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| Zwei spanische Entwicklungshelfer, die 267 Tage in der Gewalt von Al-Kaida verbrachten, wurden freigesetzt. Nach unbestätigten Berichten soll der Drahtzieher der Entführung freigelassen worden sein. Andere sprechen von einem Lösegeld von mehreren Millionen. Kurz darauf verübte Al-Kaida einen Selbstmordanschlag auf die Kaserne von Nema an der Grenze zu Mali. |
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