| Sudan: Vertriebene kehren heim |
10.03.2010 |
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| Nach Berichten der internationalen Migrationsbehörde in Genf sind seit dem Friedensabkommen in 2005, zwei Millionen, etwa die Hälfte aller Binnenflüchtlinge zurück gekehrt. Im April stehen Wahlen an und nächstes Jahr ein Referendum über die Trennung des südlichen Sudan vom Muslim dominierten Norden. Die Lage ist immer noch angespannt. Im vergangenen Jahr waren 4,3 Millionen Menschen im Süden auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. |
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| Botsuana: Aufregung in Gaborone |
10.03.2010 |
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| Die Entdeckung einer Handgranate in einem Auto hinter Präsident Khamas Büro hat in einem der stabilsten Länder Afrikas für Panik gesorgt. Die Granate wurde entschärft, Khama war zurzeit auf Staatsbesuch in Australien. |
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| Saubere Energie |
10.03.2010 |
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| Laut einem Vertreter von Hydragas Energy könnte das Gebiet der Großen Seen zwischen 2010 und 2016 bis zu 4000 MW Strom erzeugen. Hauptquellen seien das geplante Projekt am Kivu See zwischen Ruanda und Kongo DR, das Methangas in Strom umsetzt, und kleinere Wasserkraftwerke am Razizi Fluss. Die Einschränkung der Stromerzeugung während den periodischen Trockenzeiten hat die Entwicklung der Gegend ernstlich gehemmt. |
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| Guinea: Weg offen für Demokratie |
10.03.2010 |
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| Am 27 Juni sollen die ersten demokratischen Wahlen seit Erlangung der Unabhängigkeit in 1958 stattfinden. Guinea hat eine lange Geschichte von Militärregierungen, erst Conte und nach seinem Tod Camara. Der Chef der Übergangsregierung, Konate, will dem ein Ende setzen. Die meisten Menschen im Land leben in Armut, obwohl das Land mit reichen Ressourcen gesegnet ist. |
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| Marokko: Endlich eigener Fernsehkanal |
09.03.2010 |
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| Nach langer Planung haben die Berber, auch Amazigh genannt, die fast 70% der Bevölkerung ausmachen, einen Sender in ihrer eigenen Sprache, der während der Woche täglich sechs Stunden und am Wochenende zehn Stunden sendet. Alle Amazigh Sendungen kommen mit arabischen Untertiteln und umgekehrt. Mit modernster digitaler Technik ausgestattet und über Satelliten Hotbird und Nilesat empfangbar, gibt Tamazigh Marokko das Image eines demokratischen Staates. |
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| Uganda: Furcht vor weiteren Erdrutschen |
09.03.2010 |
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| Die ugandischen Behörden planen die Umsiedlung von einer halben Million Menschen, deren Sicherheit an den Berghängen von weiteren Schlammlawinen bedroht ist. Wegen fünf Meter hohen Schlammlagen konnte nur ein Teil der etwa 300 Toten von letzter Woche geborgen werden. |
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| Nigeria: Erneute Gewalt |
08.03.2010 |
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| In der Nacht zum Sonntag sollen bewaffnete Nomaden drei Dörfer in der Nähe von Jos überfallen und viele Menschen Zahlen schwanken zwischen 200 und 500 getötet haben. Die Opfer waren überwiegend Frauen und Kinder. Man vermutet eine Vergeltungsaktion für das Massaker im Januar. |
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| Togo: Familie Gnassingbé macht weiter |
08.03.2010 |
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| Mit 61% der Stimmen hat Präsident Faure Gnassingbé die Wiederwahl gewonnen. Wegen angeblich weit verbreitetem Betrug will sein stärkster Herausforderer, Jean-Pierre Fabre, das Wahlergebnis anfechten. In der Hauptstadt Lomé gab es kleine schnell zerstreute Proteste. Die Wirtschaft ist in den letzten Jahren zusammen gebrochen. 30 der Bevölkerung müssen mit weniger als 70 Euro-Cent am Tag auskommen. |
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| Polio soll ausgerottet werden |
08.03.2010 |
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| 400,000 Freiwillige haben sich zum Ziel gemacht, in 19 west- und zentralafrikanischen Ländern in einer Haus zu Haus Aktion 85 Millionen Kinder unter fünf Jahren mit einer Schluckimpfung gegen Polio zu schützen. Die Kampagne wird gemeinsam vom Roten Kreuz und der UNO durchgeführt. Frühere Versuche waren an dem beschränkten Ausmaß der Impfungen und dem Misstrauen einiger religiöser Gruppen gescheitert. |
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| Kenia: Kühnes Projekt |
05.03.2010 |
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| Japan ist interessiert an einer 1,400 km Pipeline vom Südsudan zur kenianischen Küste, wo auf der Insel Lamu ein Ölterminal gebaut werden soll. Die Sicherstellung von 1,5 Mrd. Dollar durch Toyota Tsusho bringt die Realisierung des Projekts näher. Sollte sich der Süden Sudans mit drei Viertel der Ölvorkommen des Landes im bevorstehenden Referendum vom Norden trennen, wäre eine Export Route durch Kenia sehr wichtig, um nicht weiter vom Norden abhängig zu sein. Nach 20 Jahren würden Pipeline und Hafen in kenianische Hände übergehen. |
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