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17 Afrikanische Staaten
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Neues aus dem NADHaiti - ein warnendes Beispiel für Afrika Die Ursachen für die politische, wirtschaftliche und soziale Zerrüttung, die Haiti schon vor dem Erdbeben kennzeichnete, lassen sich auch in vielen afrikanischen Staaten beobachten. NAD Überblicke 1/2010 Aktuelle Nachrichten aus Afrika
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| Marokko: Missionar ausgewiesen |
08.02.2010 |
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| Weil er öffentlich versuchte, Menschen zum Christentum zu bekehren, wurde ein amerikanischer Missionar des Landes verwiesen. Lehrmaterial und Proselyten-Broschüren sprachen gegen sie. Erst vor einem Monat wurden fünf andere Missionare ausgewiesen. |
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| Guinea: Religiöse Konflikte |
08.02.2010 |
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| In Guineas zweitgrößten Stadt N`Zerekore gab es am Freitag Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen, in denen 29 Menschen starben. Es ist nicht klar, ob die Wiedereröffnung einer Moschee der Grund war. Die Einwohner der Stadt sind meist Christen, wogegen die Muslime im Umfeld wohnen. Nur zehn Prozent der Bevölkerung ist christlich. |
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| Senegal: Pilotprojekt Frauensiedlung |
08.02.2010 |
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| Im Januar haben Frauen in Dakar die Grundsteine für die ersten Häuser der Siedlung gelegt, nach eigenen Plänen und mit möglichst viel Eigenarbeit. Mit zinslosen Mikrokrediten können sie dann auf 300 Quadratmeter Grundstücken Produkte erstellen, die dann demnächst in Frauenmarkthallen verkauft werden. Die treibende Kraft ist die Frauenrechtlerin und frühere Sprecherin der Papierlosen in Frankreich, Madjiguène Cissé, die vor etwa zehn Jahren das Frauennetzwerk für nachhaltige Entwicklung in Afrika gegründet hat. Sie hofft, durch verbesserte Lebensbedingungen der Frauen ihr Land schöner zu machen. |
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| Neuer Afrika-Beauftragter |
08.02.2010 |
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| Der CDU-Politiker Günter Nooke soll diesen Posten übernehmen, der im Entwicklungshilfeministerium angesiedelt wird. Seit 2006 ist Nooke Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung. |
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| Angola: Fazit nach dem Afrika – Cup |
05.02.2010 |
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| Die Spiele brachten nicht, was Angola erwartet hatte. Die Kassen sind leer; bei den meisten Spielen, auch beim Finale, waren die Stadien spärlich besetzt. Die Wohlhabenden scheuten das Chaos, und für die Armen waren die Tickets zu teuer. Auch ausländische Fans waren wegen der astronomischen Preise in Luanda verhältnismäßig rar. Während den Wochen hat Präsident dos Santos eine Verfassungsänderung zu seinen Gunsten bewerkstelligt und unter dem Vorwand des Terroranschlags auf den togolesischen Mannschaftsbus hat er zahlreiche Oppositionelle verhaften lassen. |
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| Sierra_Leone: Reis entsorgt |
05.02.2010 |
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| Unweit der Hauptstadt Freetown wurden 7000 Sack verschmutzter Reis in den Fluss gekippt, um zu verhindern, dass er in einem der ärmsten Ländern der Welt auf den Markt gelangt. Der Reis war auf dem Transport von Vietnam durch ein Leck ungenießbar geworden. Zuschauer am Ufer staunten während Krokodile von unten auftauchten. |
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| Sudan: Erneut belangt |
04.02.2010 |
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| Der Haftbefehl für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, den der Internationale Strafgerichtshof im März 2009 gegen Sudans Präsident Bashir ausgestellt hat, könnte nun auf Völkermord in drei Fällen ausgeweitet werden. Sudanesische Funktionäre weisen alle Anschuldigungen zurück. Bashir würde seinen Kurs nicht ändern. Im April tritt er zur Wahl an und hat gute Chancen. |
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| Kamerun: Ausreise verweigert |
04.02.2010 |
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| Auf dem Flughafen von Douala hat die Polizei in 14 Kisten 700 Papageien beschlagnahmt, die zu einem noch unbekannten Bestimmungsort geschmuggelt werden sollten. Die noch lebenden Vögel wurden einem Reservat übergeben. |
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| Libyen: Freiheit eingeschränkt |
04.02.2010 |
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| Human Rights Watch (HRW) hat Libyen gewarnt, von der Sperrung verschiedener Websites, einschließlich You Tube, abzusehen. Diese waren die Zeichen eines spürbaren Fortschritts in der freien Meinungsäußerung. Nun scheint die Regierung zu den dunklen Tagen der totalen Medienkontrolle zurück kehren zu wollen. Doch auf die Dauer ließe sich der Fluss elektronischer Informationen nicht aufhalten, meinte der HRW Sprecher. |
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| Ruanda: Chinas Angebot |
03.02.2010 |
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| Bei seinem Besuch in Ruanda hat Chinas Vizeaußenminister für Afrika die Bereitschaft seines Landes erklärt, bei der Suche nach einem dauerhaften Frieden in der Region mitzuarbeiten. Als Supermacht und ständiges Mitglied im UN Sicherheitsrat könne China einen wesentlichen Beitrag zu Frieden, Entwicklung, Wiederaufbau und Wohlstand in Ruanda und der ganzen Region der Großen Seen leisten. |
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| Aktion |
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