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17 Afrikanische Staaten
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Neues aus dem NADHaiti - ein warnendes Beispiel für Afrika Die Ursachen für die politische, wirtschaftliche und soziale Zerrüttung, die Haiti schon vor dem Erdbeben kennzeichnete, lassen sich auch in vielen afrikanischen Staaten beobachten. NAD Überblicke 1/2010 Aktuelle Nachrichten aus Afrika
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| Ägypten: In neuem Glanz |
09.02.2010 |
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| Nach acht Baujahren und mit einem Aufwand von 14 Millionen Dollar ist die Restauration des wohl ältesten Mönchsklosters der Welt beendet. Das Kloster am Roten Meer unweit der Stadt Suez ist ein beliebter Wallfahrtsort für Koptische Christen. Nach dem Mordanschlag an Weihnachten hofft man, dass die meist von Muslimen durchgeführte Renovierung ein Zeichen für die Koexistenz der Glaubensgemeinschaften ist. |
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| Kenia: Neue Hoffnung |
09.02.2010 |
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| Nach vier bis fünf konsekutiv trockenen Jahren erwarten Kenianer Ende Februar entlang der Küste und im Südosten eine reiche Maisernte. Die nationalen Getreidevorräte könne so verbessert werden, doch ist die Nahrungssicherheit für 3,8 Millionen Menschen noch nicht gewährleistet. |
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| Somalia: Außergewöhnliche Rettung |
09.02.2010 |
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| Somalische Fischer haben im Golf von Aden 126 Migranten gerettet, die von Menschenschmugglern mit Waffengewalt ins Meer getrieben wurden. Die Flüchtlinge waren vor etwa einer Woche im Norden Somalias gestartet. Nach einem Motorschaden und tagelangem Treiben wurden sie über Bord gezwungen. Sechs Menschen werden noch vermisst. Die Küstenwache hatte die ersten Überlebenden gesichtet und Hilfe geschickt. Die UNO und das Rote Kreuz kümmern sich um die Geretteten. |
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| Marokko: Missionar ausgewiesen |
08.02.2010 |
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| Weil er öffentlich versuchte, Menschen zum Christentum zu bekehren, wurde ein amerikanischer Missionar des Landes verwiesen. Lehrmaterial und Proselyten-Broschüren sprachen gegen sie. Erst vor einem Monat wurden fünf andere Missionare ausgewiesen. |
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| Guinea: Religiöse Konflikte |
08.02.2010 |
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| In Guineas zweitgrößten Stadt N`Zerekore gab es am Freitag Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen, in denen 29 Menschen starben. Es ist nicht klar, ob die Wiedereröffnung einer Moschee der Grund war. Die Einwohner der Stadt sind meist Christen, wogegen die Muslime im Umfeld wohnen. Nur zehn Prozent der Bevölkerung ist christlich. |
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| Senegal: Pilotprojekt Frauensiedlung |
08.02.2010 |
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| Im Januar haben Frauen in Dakar die Grundsteine für die ersten Häuser der Siedlung gelegt, nach eigenen Plänen und mit möglichst viel Eigenarbeit. Mit zinslosen Mikrokrediten können sie dann auf 300 Quadratmeter Grundstücken Produkte erstellen, die dann demnächst in Frauenmarkthallen verkauft werden. Die treibende Kraft ist die Frauenrechtlerin und frühere Sprecherin der Papierlosen in Frankreich, Madjiguène Cissé, die vor etwa zehn Jahren das Frauennetzwerk für nachhaltige Entwicklung in Afrika gegründet hat. Sie hofft, durch verbesserte Lebensbedingungen der Frauen ihr Land schöner zu machen. |
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| Neuer Afrika-Beauftragter |
08.02.2010 |
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| Der CDU-Politiker Günter Nooke soll diesen Posten übernehmen, der im Entwicklungshilfeministerium angesiedelt wird. Seit 2006 ist Nooke Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung. |
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| Angola: Fazit nach dem Afrika – Cup |
05.02.2010 |
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| Die Spiele brachten nicht, was Angola erwartet hatte. Die Kassen sind leer; bei den meisten Spielen, auch beim Finale, waren die Stadien spärlich besetzt. Die Wohlhabenden scheuten das Chaos, und für die Armen waren die Tickets zu teuer. Auch ausländische Fans waren wegen der astronomischen Preise in Luanda verhältnismäßig rar. Während den Wochen hat Präsident dos Santos eine Verfassungsänderung zu seinen Gunsten bewerkstelligt und unter dem Vorwand des Terroranschlags auf den togolesischen Mannschaftsbus hat er zahlreiche Oppositionelle verhaften lassen. |
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| Sierra_Leone: Reis entsorgt |
05.02.2010 |
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| Unweit der Hauptstadt Freetown wurden 7000 Sack verschmutzter Reis in den Fluss gekippt, um zu verhindern, dass er in einem der ärmsten Ländern der Welt auf den Markt gelangt. Der Reis war auf dem Transport von Vietnam durch ein Leck ungenießbar geworden. Zuschauer am Ufer staunten während Krokodile von unten auftauchten. |
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| Sudan: Erneut belangt |
04.02.2010 |
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| Der Haftbefehl für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, den der Internationale Strafgerichtshof im März 2009 gegen Sudans Präsident Bashir ausgestellt hat, könnte nun auf Völkermord in drei Fällen ausgeweitet werden. Sudanesische Funktionäre weisen alle Anschuldigungen zurück. Bashir würde seinen Kurs nicht ändern. Im April tritt er zur Wahl an und hat gute Chancen. |
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