| Ghana: Eigene Solarkollektoren |
16.03.2010 |
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| Seitdem die private Energie Firma ABES die ersten lokalen Kollektoren auf den Markt brachte, sollte die chronische Stromknappheit bald ein Ende haben. Bis jetzt hat sich Ghana auf Wasserkraft und Petroleum verlassen. Solarpanels bilden nun eine erschwingliche, umweltfreundliche Alternative. |
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| Sudan: Hilfe von Südafrika |
15.03.2010 |
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| Die Nelson Mandela Universität in Port Elizabeth bildet Regierungsbeamten aus dem Süden Sudans in Regierungsführung, Justiz und Sicherheit aus als Vorbereitung für das Referendum in 2011. 16 Studenten sind schon eingetroffen. Die spezielle Ausbildung soll sie befähigen, am Wiederaufbau, an der Entwicklung und Sicherheit in ihrem geprüften Land zu arbeiten. Der britische Africa Educational Trust finanziert die Ausbildung. |
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| Zentralafrika: Geiseln frei |
15.03.2010 |
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| Zwei Mitarbeiter einer französischen Hilfsorganisation, die während ihrem Einsatz unter Flüchtlingen nahe der Grenze zum Tschad und zu Sudan im November verschleppt wurden, sind frei und auf dem Weg nach Khartum, berichtete der französische Außenminister. |
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| Südafrika: Zerstörte Gotteshäuser |
15.03.2010 |
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| Die Regierung soll in Khayelitsha bei Kapstadt etwa 100 Kirchen zerstört haben, besonders von kleineren Freikirchen und Sekten. Der Grund sei, dass die Gotteshäuser ohne Genehmigung auf öffentlichem Land gebaut worden seien. Pastoren und Kirchenmitglieder beklagen den Verlust ihrer Gebets- und Versammlungsräume. |
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| Kongo - RDC: „Geochemischer Fingerabdruck“ |
12.03.2010 |
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In einem Labor in Hannover wird eifrig für Transparenz im Rohstoffsektor gearbeitet, indem man versucht, das Herkunftsland zu identifizieren. Es geht um Coltan, das das für die IT Industrie so wichtige Tantal enthält. 2008 kam die Hälfte des Materials für die Mobiltelefone und Digitalkameras aus Afrika und drei Viertel davon aus dem Krisengebiet Kongo. Der Erlös vom Verkauf werde oft sofort in Waffen umgesetzt. So soll Coltan ein wesentlicher Grund für den nicht enden wollenden Krieg in der Region sein, der für Millionen Menschen Anarchie, Angst und Gewalt bringt.
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| Somalia: Wieder schwere Kämpfe in Mogadischu |
12.03.2010 |
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| Nach den erneuten Kämpfen zwischen somalischen Regierungstruppen und radikal- islamischen Milizen mit vielen Toten und Verletzten, hat nun die Regierung des gemäßigten Islamisten Sheik Sharif Ahmed eine Offensive auf die Hauptstadt angekündigt. Der Präsident hat sich einer Unterstützung durch die USA nicht abgeneigt gezeigt. |
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| Afrikaforschung in Mainz |
12.03.2010 |
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| Das Afrika-Institut an der Johannes Gutenberg Universität mit fast 1000 Studenten und 30 Mitarbeitern ist eines der größten Zentren für Afrikastudien und Ethnologie in Europa. Es zeichnet sich durch eine Vielfalt von Lehr- und Forschungsaktivitäten aus, die besonders dem zeitgenössischen Afrika gelten. |
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| Kamerun: Germanistik in Afrika |
11.03.2010 |
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| In keinem afrikanischen Land sprechen und lernen so viele Menschen Deutsch wie in Kamerun: etwa 300,000. Das kommt nicht von der kurzen Zeit, als Kamerun deutsches Schutzgebiet war, sondern vom französischen Schulsystem mit Deutsch als Fremdsprache. Die Fakultät hat guten Zulauf, weil Studenten Jobs als Deutschlehrer oder im diplomatischen Dienst sehen. Auch lockt Deutschland als Wirtschaftsland. Akademiker schätzen die präzise und klare Sprache; sie können auch die Zensur in Kamerun umgehen. Es gibt regen deutsch-kamerunischen Austausch und sogar schon einen kleinen Verein deutschsprachiger Schriftsteller in Afrika. |
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| Sudan: Vertriebene kehren heim |
10.03.2010 |
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| Nach Berichten der internationalen Migrationsbehörde in Genf sind seit dem Friedensabkommen in 2005 zwei Millionen, etwa die Hälfte aller Binnenflüchtlinge, zurück gekehrt. Im April stehen Wahlen an und nächstes Jahr ein Referendum über die Trennung des südlichen Sudan vom Muslim dominierten Norden. Die Lage ist immer noch angespannt. Im vergangenen Jahr waren 4,3 Millionen Menschen im Süden auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. |
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| Botsuana: Aufregung in Gaborone |
10.03.2010 |
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| Die Entdeckung einer Handgranate in einem Auto hinter Präsident Khamas Büro hat in einem der stabilsten Länder Afrikas für Panik gesorgt. Die Granate wurde entschärft, Khama war zurzeit auf Staatsbesuch in Australien. |
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