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Nachrichten aus AfrikaHier finden Sie unsere Nachrichten der vergangenen 30 Tage. Nachrichten zu den einzelnen Ländern finden Sie auf unseren Länderseiten/ Ereignisse.
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| Ägypten: Die „unsichtbare“ Hand |
03.02.2012 |
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| Trotz der verordneten Staatstrauer für die Opfer in Port Said demonstrieren wütende Ägypter gegen den Militärrat und die Sicherheitskräfte. Sie glauben, dass der blutige Tumult nicht nur von oben ermöglicht, sondern geheim verursacht wurde. Der Militärrat wolle Chaos schaffen, um weiter an der Macht bleiben zu können. Beim Afrika-Cup wird heute in einer Schweigeminute der Opfer gedacht. |
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| Senegal: Hoffnung auf „Afrikanischen Frühling“ |
03.02.2012 |
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| Die Opposition erwartet, dass die Mischung von sozialer Unzufriedenheit und einem an der Macht klebenden Präsidenten, der vermutlich seinen Sohn für die Nachfolge vorbereiten will, einen Afrikanischen Frühling entfachen könnte, wie das nördlich der Sahara geschah. Die Gegner Wades nennen Dakars Obelisk Platz bereits Tahrir Platz. Sie zählen nun auf den Druck der Straße. Wade belächelt die Proteste gegen seine dritte Amtszeit als leichte Brise. |
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| Mali: Hauptstadt Bamako gelähmt |
03.02.2012 |
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| Aus Protest gegen die Tuareg Rebellion im Norden des Landes, der schon mehrere Städte zum Opfer fielen, haben die Bewohner Barrikaden um den Präsidenten Palast errichtet, verbrennen Reifen in den Straßen und stoppen jeglichen Handel. Sie sind erzürnt über die halbherzige Reaktion der Regierung, die ungenügend motiviert und bewaffnet ist. |
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| Kenia: Telefon statt Bankkonto |
02.02.2012 |
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| Da in vielen Ländern Afrikas mehr Menschen ein Handy als ein Bankkonto haben, erkunden Funkanbieter, wie sie daraus Nutzen ziehen können indem sie Migranten die Rücküberweisungen an ihre Familien, besonders in entlegenen Gebieten, erleichtern. In Kenia ist der Mobile Geld Transfer bereits ein lukratives Geschäft. Ende 2010 hatten vier Anbieter über 15,4 Mio. Abonnenten in ihren Mobile Money Transfer Services, d.i. über die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung des Landes. |
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| Simbabwe: Auch Paviane sind hungrig |
02.02.2012 |
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| Mehr als gewohnt belästigen Paviane am Grenzposten zwischen Simbabwe und Sambia die Reisenden. Sie schnappen Taschen und demolieren Autos, um an Nahrungsmittel im Innern zu kommen. Wenn sie Lastwagen überfallen und Getreidesäcke aufreißen, ist es unmöglich, die große Truppe zu bändigen. Sie werden aggressiv, wenn sie nichts Essbares finden. |
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| Südafrika: Bischöfe tief besorgt |
01.02.2012 |
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| Die mangelnde Infrastruktur, der heruntergekommene Zustand der Schulen und der anhaltende Streik der Lehrer bringen die Zukunft der Kinder in der Ostkap Provinz in Gefahr. Die Verantwortlichen auf Landes und Provinzebene, so die Bischöfe, müssen alles dransetzen, um aus der Sackgasse herauszukommen, damit die zukünftigen Generationen der Region zu ihrem Recht auf Bildung kommen. Ein zweitrangiges Bantustan Bildungssystem weiterzuführen sei nicht tragbar und würde die Kluft zwischen Arm und Reich noch mehr weiten. |
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| Ruanda: Pilgerweg des Vertrauens |
01.02.2012 |
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| Vom 14. Bis 18. November 2012 soll das nächste internationale Jugendtreffen in Ruandas Hauptstadt Kigali stattfinden, eine weitere Etappe des von Frère Roger initiierten Pilgerweg des Vertrauens. Neben Tausenden Jugendlichen aus Ruanda und umliegenden afrikanischen Ländern werden Vertreter aus allen Kontinenten zu diesem Taizé Event erwartet. |
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| Nigeria: „Verhexte“ Kinder |
01.02.2012 |
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| Durch Aberglauben gebrandmarkte Kinder, die dann durch Pfingstler noch als von Dämonen besessen bezeichnet werden, haben ein schweres Dasein. Sie werden misshandelt, verstoßen und sogar getötet. 160 dieser Kinder werden inzwischen von der einzigen NGO dieser Art, Childs Right and Rehabilitation Network (CRARN) betreut und in Schulen und Heimen für ein geregeltes Leben vorbereitet. Dabei leistet die NGO auch schwierige Aufklärungsarbeit. |
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| Gabun: Kicken statt bekriegen |
01.02.2012 |
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| Der Afrika-Cup ist Afrikas größte internationale Fußballmeisterschaft, in der 16 Nationalteams sich um den Sieg bemühen. Aber es ist mehr als Spiel und Unterhaltung, sondern eine Gelegenheit zur Völkerverständigung. Die Bischöfe Gabuns insbesondere haben alle Bürger aufgerufen, die Möglichkeiten für Begegnung und Dialog während dem Sport Event wahrzunehmen. |
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| Südafrika: Beliebte Sängerin geehrt |
31.01.2012 |
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| Yvonne Chaka Chaka singt ihre eigenen Lieder und ist dazu Botschafterin im Kampf gegen Krankheit, besonders Malaria. Unermüdlich reist sie um die Welt und sucht Schutz für Frauen und Kinder. Nun wurde ihr in Davos der World Economic Forum Preis verliehen, eine Auszeichnung, die jedes Jahr an Künstler vergeben wird, die sich durch ihre Kunst und ihr Engagement für bessere Lebensbedingungen ihrer Mitmenschen einsetzen. Yvonne wird demnächst ihr 23. Album herausgeben. |
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