| Somalia: Entführungen verurteilt |
03.07.2008 |
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| Die Regierung hat die sich häufenden Entführungen von Hilfspersonal angeprangert. Erst wurden ausländische Helfer für Lösegeld gekidnappt, jetzt sind es einheimische Mitarbeiter. Nach UNO Schätzungen sind 2.6 Millionen Somalis auf Unterstützung angewiesen; bis Jahresende könnten es 3.6 Millionen sein, wenn sich die humanitäre Lage nicht bessert. |
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| Sambia: Mwanawasa lebt noch |
03.07.2008 |
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| Der sambische Präsident, der als einer der wenigen gegenüber dem Diktator in Simbabwe sehr kritisch war, wurde am ersten Tag des Afrika-Gipfels in ein Krankenhaus gebracht und später nach Frankreich geflogen. Gerüchte über seinen Tod wurden dementiert. |
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| Neue Erzbischöfe |
03.07.2008 |
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| Unter den 41 neu ernannten Erzbischöfen aus aller Welt, die am 29. Juni in Rom das Pallium erhielten, waren auch acht von Afrika. Katholizität bedeutet Universalität Vielfalt, die zur Einheit wird, sagte der Papst in seiner Ansprache. |
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| Simbabwe: Kein Geld mehr |
03.07.2008 |
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| Nach starken Protesten hat sich der Münchener Banknotenhersteller Giesecke & Devrient dem öffentlichen Druck gebeugt und die Lieferung von Geldscheinpapier an die Zentralbank von Simbabwe mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die Nachricht wurde von den Initiatoren mit Freude und Erleichterung aufgenommen, diente doch die Geldlieferung als politische Waffe in den brutalen Menschenrechtsverletzungen der simbabwischen Regierung. |
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| Südafrika: Nationaltrauertag |
03.07.2008 |
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| Für die 62 Toten der Welle der Xenophobie, darunter versehentlich 21 Südafrikaner, sollen Gedenkfeiern gehalten werden. Präsident Mbeki trifft sich mit Kirchenführern und Angehörigen der Opfer in Pretoria. Die Gewalttaten gegen Ausländer im Mai waren das größte Blutvergießen in Südafrika nach Ende der Apartheid in 1994. |
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| Hilfe vom Vatikan |
03.07.2008 |
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| In ihrer Jahresversammlung haben die Päpstlichen Missionswerke Afrika die größte Summe zukommen lassen. Die Gelder sollen die Evangelisierung auf dem Kontinent im kommenden Jahr unterstützen. Ein Großteil geht in die Priester- und Ordensausbildung. Im Jahr 2007 konnten in Afrika 1 237 Priester geweiht werden. |
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| Uganda: Acholi Geistliche erhalten Friedenspreis |
02.07.2008 |
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| Die Auszeichnung würdigt die Bemühungen der religiösen Führer, in dem 20 Jahre alten Kampf zwischen LRA und der Uganda Regierung Frieden im Norden des Landes zu schaffen und Konflikte zu lösen. Es war ihre Initiative, dass Regierung und Rebellen zu den erfolgreichen Friedensgesprächen von Juba zusammen kamen. |
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| Somalia: Trotz Bomben und Geschützfeuer zur Schule |
02.07.2008 |
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| In dem lange andauernden Kampf sind in Mogadischu und im Süden die meisten Schulen geschlossen oder in Militärstützpunkte für Somali und äthiopische Truppen umgewandelt worden. Schulen werden auch bezichtigt, Terroristen heranzubilden. Junge Menschen sehnen sich nach einer Ausbildung, die sie befähigt, ihr Land wieder aufzubauen und lernen unter härtesten Bedingungen. Sie wollen nicht, dass Unwissenheit und Dunkelheit sie von Wissen und Licht abhalten. |
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| Südafrika: Wenig Zugang zu Medizin |
02.07.2008 |
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| Obwohl laut südafrikanischem Gesetz Flüchtlinge Anspruch auf medizinische Versorgung haben, ist es für die meisten schwer, Hilfe zu bekommen, berichtet die UNHCR. Chronisch Kranke und besonders Aids Patienten sind gefährdet, wenn eine langwierige Behandlung abgesetzt wird. |
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| Gabun: Ziel nicht erreicht |
02.07.2008 |
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| Die Leichen von etwa 12 Flüchtlingen und Teile eines kleinen zerschellten Holzkahns wurden bei Libreville an Land gewaschen. Die Männer waren anscheinend auf dem Weg nach Gabun, dessen verhältnismäßiger Wohlstand das Land für Migranten sehr attraktiv macht. Gabun hat weniger als anderthalb Millionen Einwohner, dazu aber 400 000 illegale Migranten. |
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